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Forschungspraktikum im ZKE

Das Team des Zentrums für Konstruktive Erziehungswissenschaft am Institut für Pädagogik (ZKE) bietet Ihnen, den Studierenden am Institut für Pädagogik der Universität Kiel, aktive Mitarbeit in einem Forschungspraktikum an. Wir führen Sie in die theoretischen, methodischen und praktischen Voraussetzungen des gewählten Projekts ein. Sie leisten aktive Feldarbeit und können bei Auswertung und Dokumentation mitwirken. Das Team trifft sich jeden Freitag von 16 – 18 Uhr, auch in den Semesterferien, zum Erfahrungsaustausch. Interesse? Besuchen Sie uns im Internet. Mailen Sie. Oder rufen Sie einfach an!
Wir arbeiten derzeit (Sommer 2010) an folgenden Projekten:

  • Die Migrationsstudie. In der Studie geht es um die Untersuchung der Lebenssituation von Menschen ohne Aufenthaltsrecht in Schleswig-Holstein. Pressekonferenz dazu am 27.10.2010 im Landeshaus.
  • Das Doppel-Dolmetscher-Modell. Das Modell wird entwickelt, damit jene Menschen mit starker Behinderung eine Stimme bekommen, deren Lebenslagen nicht immer verstanden, nachvollzogen, begriffen, eingesehen oder erfasst werden können.
  • Die Streitschlichterausbildung. Streitschlichter und Streitschlichterinnen helfen anderen bei der Klärung von Schwierigkeiten, die sie im Kollegen- oder Freundeskreis haben. Die Ausbildung ist ein Lehrgang, der an drei Wochenenden (freitags und samstags) stattfindet.
  • Das Projekt Gewaltmessung. Es geht um die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem überprüft werden kann, inwiefern eine Intervention, deren Ziel es ist, Gewalt zu vermeiden, zu vermindern oder zu verhüten, diese Zielsetzung tatsächlich erreicht.
  • Die Studie „Gewalt und Versuchsethik“. Im Team des ZKE werden seit mehreren Jahren Überlegungen angestellt, ob es erlaubt ist, Gewaltexperimente durchführen. Im Dezember 2010 wird ein Workshop zu diesem Thema mit dem Philosophen Prof. Gethmann aus Essen durchgeführt.
  • Die Legitimationsstudie. Die Legitimation des Handelns ist eines der zentralen Probleme in der pädagogischen Praxis. Das Wissenschaftskonzept des Methodischen Konstruktivismus bietet einen Argumentationsrahmen, der sich als Versuch einer rationalen Lösung des Problems ausweisen soll. In der Studie werden in einem pädagogischen Feld die empirischen Arbeiten repliziert, die Mauss (1990) durchgeführt und beschrieben hat, und auf diese Weise lebensweltliche Bezüge zu der von Aristoteles gelegten Basis hergestellt, so dass ein Praxistransfer vorbereitet ist.

Die Forschungspraktika sind für die folgenden Studiengänge am Institut für Pädagogik gedacht:

  • Bachelor Pädagogik,
  • Master Pädagogik,
  • Diplom-Pädagogik,
  • Magister Pädagogik.
Sie können zwischen folgenden Zeiteinteilungen wählen:
  • Block (6 Wochen / 6 Monate),
  • gesplittet, also nur ein Teil des gesamten Praktikums,
  • studienbegleitend in Teilzeit.