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Projekte des ZKE

Das ZKE-Team ist mit einer Vielzahl von Projekten befasst. Dazu gehören die langfristige Vorbereitung zukünftiger Vorhaben, die Durchführung laufender Arbeiten und die Aufarbeitung der Erfahrungen, die in bereits abgeschlossenen Untersuchungen gewonnen wurden. Über den aktuellen Stand geben die Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen Auskunft.

Projekt "Prototheoretische Aspekte der Erziehungswissenschaft"

Wozu soll man sich mit Proto-Wissenschaft beschäftigen? Wissenschaft beschreibt das Gesamt von Handlungen, die für sich in Anspruch nehmen, gegenüber sachkundigen Gesprächspartnern begründungs- bzw. rechtfertigungsfähig zu sein. Begründungen bzw. Rechtfertigungen sind Sprachhandlungen, die das Ziel haben, einen Gesprächspartner von der Wahrheit bzw. Legitimität durch einen Satz (im Sinne von Proposition) zu überzeugen. Dies geschieht nach vorher vereinbarten Regeln. Diese Regeln bestehen aus formalen Regeln (z.B. Logik), aus materialen Regeln (z.B. bereits geeinte Wissensbestände), aus bereits geeinten Diskursverfahrensregeln (z.B. Verbot der Retorsivität, Angriffs- und Verteidigungsregeln im Diskurs). Die Klärung dieser Regeln, der Diskurs über ihre Funktionalität u.a. sind Aufgaben der Wissenschaftstheorie als Meta-Wissenschaft. Auch bei strikter Einhaltung der Diskursregeln führen intensiv geführte Begründungsversuche in eine Situation, die als das Fries(sche oder Münchhausentrilemma bekannt ist. Das Fries(sche Trilemma bezeichnet die Problematik, dass Begründungsversuche entweder in einem Begründungszirkel münden, endlos fortgeführt werden können oder aber mit Verweis auf ein nicht anerkanntes Argument beendet werden müssen. Alle drei Versuche: der Zirkel, der unendliche Regress, die dogmatische Setzung, sind gleichermaßen unbefriedigend und widersprechen den Vereinbarungen der Diskursgemeinschaft. Die methodisch-konstruktive Idee der Protowissenschaft soll hier einen Ausweg zeigen. Es ist geplant, dass das ZKE die Arbeiten an der Entwicklung prototheoretischer Aspekte der Erziehungswissenschaft im Jahr 2020 abschließt.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Peter Krope (Prof. Dr.)
E-Mail: krope@paedagogik.uni-kiel.de

Johannes Peter Petersen (Dipl.-Päd., Dr.)
E-Mail: PetersenJP@t-online.de

Projekt "Nachhaltige Entwicklung von Lehr- und Lernmethoden bei der Integration von Flüchtlingen (NELL)"

Das Zentrum für Konstruktive Erziehungswissenschaft (ZKE) beginnt im WS 2016/2017 mit der Studie "Nachhaltige Entwicklung von Lehr- und Lernmethoden bei der Integration von Flüchtlingen (NELL)" zu untersuchen, welche Lehr- und Lernwege zur erfolgreichen Integration von Flüchtlingen führen. Ziel der Studie "Nachhaltige Entwicklung von Lehr- und Lernmethoden bei der Integration von Flüchtlingen (NELL)" ist das Erkennen von erfolgreichen Lehr- und Lernstrukturen und das Erstellen einer Plattform zur Verbreitung dieser Lehr- und Lernstrukturen. Kritische Momente von Lehr- und Lernsituationen, die bei einer erfolgreichen ökonomischen und einer erfolgreichen sozialen Integration von Flüchtlingen eine Rolle spielen, sollen rekonstruiert werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden im dialogischen Verfahren kritische Momente methodisch rekonstruiert. Als Untersuchungsfeld werden zum einen (a) Projekte mit Flüchtlingen im außerschulischen sozialen und ökonomischen Bereich in Schleswig-Holstein beobachtet und zum anderen werden (b) wir Interviews mit Verantwortlichen der stattfindenden Lehr- und Lerneinheiten führen. Es werden c) in Zusammenarbeit mit den Projektträgern und mit Hilfe der dialogischen Methode des ZKEs best practice Beispiele erarbeitet, um dann d) in der methodischen Rekonstruktion allgemeine Momente der best practice Beispiele zu prädizieren.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Julia Prieß-Buchheit (Dr. phil. habil.)
Email: buchheit@paedagogik.uni-kiel.de,

Projekt "EVA: Evaluation von Auf Augenhöhe"

Das Projekt "Auf Augenhöhe" will Menschen in die Lage versetzen, Einfluss auf die Festlegung der eigenen Leistungen nehmen zu können. Ziel ist es, den Grad der Selbstbestimmung bei Menschen zu erweitern und sie in den Prozess der eigenen Teilhabeplanung mit einzubeziehen. Dies erfolgt zum einen durch eine emotionale Begleitung der Menschen und zum anderen durch die Bereitstellung einer rechtlichen Hilfestellung für das Verwaltungsverfahren. Menschen mit Rechtsanspruch auf Eingliederungshilfe sollen zukünftig die Möglichkeit haben, von geschulten Teilhabe-BegleiterInnen (THB) unterstützt zu werden und beim Diakonischen Werk Fachauskünfte über ihre rechtliche Lage zu erhalten.Ziel dieser Begleitevaluation ist es, Aufschluss äber drei Funktionsbereiche des Projekts zu gewinnen: Wird die Rechtsberatung des Diakonischen Werks in Anspruch genommen und werden rechtliche Beratungen und Beratungen von THBs durchgeführt? Führt diedurchgeführte Ausbildung des Diakonischen Werks zu unabhängigen, hilfegebenden THBs? Wie wirksam ist die Beratung der THBs?

Projektleitung und Ansprechpartner:
Julia Prieß-Buchheit (Dr. phil. habil.)
Email: buchheit@paedagogik.uni-kiel.de,

Projekt "Kränkungen"

Wie erleben Menschen Kränkungen und was kränkt Menschen? Dies waren die Fragen, die im Projekt "Kränkungen" in einer explorativen Untersuchung vom ZKE beantwortet wurde. In einer Pilotstudie wurden Schleswig-Holsteiner befragt, durch was und bei welcher Thematik sie sich verletzt oder gekränkt fühlen. Ziel war es, das Thema wissenschaftlich so aufzuarbeiten und darzustellen, dass soziale Felder, im Besonderen soziale Institutionen, auf dieses Phänomen aufmerksam und weiterführende Arbeiten angeregt werden.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Matthias Orlitz (M. A.),
E-mail: zke@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Teilhabe"

In Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Diakonie Schleswig-Holstein wurde eine flächendeckende empirische Erhebung mit dem Thema Teilhabe behinderter Menschen durchgeführt. Ziel dabei war es die Lebenslagen, Wünsche und Begehrungen der Menschen mit Behinderung zu erfahren. Als besonderes Detail dieser Studie ist das Doppel-Dolmetscher-Modell hervorzuheben, da dieses die Möglichkeit bereitstellt, Menschen mit Kommunikationsschwierigkeiten an Erhebungen zu beteiligen und es daher die Möglichkeit eröffnet, auch dieser Gruppe eine Stimme im demokratischen Prozess zu geben. Die theoretische Konzeption der Teilhabestudie sowie die Ergebnisse wurden veröffentlicht.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Knut Latus (M. A.),
E-mail: latus@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Strafvollzug"

Im Rahmen einer internationalen Konferenz wird das ZKE als pädagogischer Berater für Handlungen in Strafvollzügen angesprochen. Das ZKE bietet der privaten Hochschule in Olsztyn (Polen) die Zusammenarbeit in einem Forschungsvorhaben an. Thema: "Verhütung, Minderung und Beendigung von Gewalt im Strafvollzug". Die wissenschaftliche und didaktische Zusammenarbeit hat zwei Grundlagen. Das ist erstens die Streitschlichterausbildung, die das ZKE seit mehreren Jahren durchführt. Das ist zweitens die Entwicklung eines Verfahrens, mit dem objektiv, reliabel und valide nachgewiesen werden kann, inwiefern eine Intervention, deren Ziel es ist, Gewalt zu vermeiden, zu vermindern oder zu beenden, die Zielsetzung tatsächlich erreicht.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Peter Krope (Prof. Dr.),
E-mail: krope@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Demenz und Lebensqualität"

Im explorativen Vorgehen wurde die Thematik Lebensqualität mit besonderem Fokus auf Menschen mit Demenz erforscht. Ziel war es hierbei, die spezifischen Eigenschaften der Lebensqualität herauszustellen, indem man bereits erstellte wissenschaftliche Ergebnisse sichtete. Es wurden die Geschichte des Begriffs, gängige Definitionen und Messverfahren sowie abgeschlossene und laufende Untersuchungen zum Thema "Lebensqualität" dargestellt. Eine Fortführung und Vertiefung dieses Themengebietes ist geplant.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Andreas Suscyk (Dipl.-Päd.),
E-mail: zke@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Konstruktive Begriffs-Bildung"

Im Bereich der theoretischen Ausarbeitungen entwickelt und begründet das ZKE die Thematik der Konstruktiven Begriffs-Bildung. Ausgangs- und Mittelpunkt ist die Entwicklung einer Qualitativen Systemtheorie zu einer allgemeinen Grundlage, die für verschiedene Wissenschaften konkretisiert werden kann. Vier Konkretisierungen stehen dabei im Mittelpunkt:

  1. die Theorie menschlichen Tuns (Tätigkeitstheorie) als Ergänzung einer naturwissenschaftlichen Theorie autopoietischer Systeme,
  2. das Interaktionskonzept von Subjekten auf Grundlage der pragmatischen Informations­theorie,
  3. die Konstitutionstheoretische Erkenntnistheorie,
  4. und die Interventionsmethodik.

Die theoretischen Erkenntnisse über die Konstruktive Begriffs-Bildung wurden veröffentlicht.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Wilhelm Wolze (PD Dr.),
E-mail: wolze@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Migration"

Die Studie ist im Auftrag des Diakonischen Werks Schleswig-Holstein und in Zusammenar-beit mit dem Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes Schleswig-Holstein, der Menschenrechts- und Flüchtlingsbeauftragten der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche und dem Netzwerk NISCHE durchgeführt worden. Die Studie hatte einen dreifachen Auftrag. Es sollte erstens geklärt werden, wie viele Menschen ohne Aufenthaltsrecht in Schleswig-Holstein leben. Zweitens sollte die Lebenssituation dieser Menschen dargestellt werden. Drittens ging es um die Entwicklung von Hilfeangeboten für die Hand der Auftraggeber.

Projektleitung und Ansprechpartnerin:
Ruth Volk (M.A.),
E-mail: volk@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Monitoring und Evaluation"

In Zusammenarbeit mit dem Dachverband Diakonie Schleswig-Holstein wurden mehrere Inklusionsprojekte, die im Land durchgeführt wurden, in ihren Prozessen begleitet. Die Projekte verfolgten das Ziel die Inklusion der Menschen mit Behinderung zu steigern. Die theoretische Konzeption der prozessualen Begleitung und Bewertung wurde vom ZKE erstellt. Im Vordergrund standen dabei die methodische Steuerung der Zusammenarbeit der unterschiedlichen Träger und die Erarbeitung eines vernetzten Informationssystems. Die Begleitung und Bewertung fand in einer diskursiven Struktur statt.

Projektleitung und Ansprechpartnerin:
Julia Buchheit (Dr.),
E-mail: buchheit@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Streitschlichterausbildung"

Das ZKE hat die theoretische Konzeption einer Streitschlichterausbildung auf Grundlage des Methodischen Konstruktivismus erstellt. Immer wieder wurde in der Vergangenheit diese Konzeption in didaktischen Einheiten umgesetzt. Alle ausgeführten praktischen Übungen wurden qualitativ anhand eines Fragebogens überprüft und bewertet. Dabei konnte das didaktische Inventar verfeinert und optimiert werden. Die theoretische Konzeption lässt Spielraum für unterschiedlichste Zielgruppen. So wurde die Streitschlichterausbildung bisher sowohl mit Jugendlichen als auch mit Erwachsenen durchgeführt.
In der Zwischenzeit haben mehrere Mitglieder des ZKEs die Berechtigung zur Durchführung eines Streitschlichterseminars.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Peter Petersen (Dipl.-Päd.),
E-mail: zke@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Zufriedenheitsmessung"

In Zusammenarbeit mit mehreren Berufsbildungswerken wurde ein Fragebogen zur Zufriedenheit entwickelt. Eine empirische Erhebung wurde an mehreren Bildungsstätten durchgeführt. In einer diskursiven Struktur wurden die Ergebnisse in den Bildungseinrichtungen interpretiert. Verschiedene Verfahren wurden aufgrund der Ergebnisse in den einzelnen Bildungseinrichtungen implementiert, um die Zufriedenheit zu steigern. Die mehrmalige Wiederholung der Zufriedenheitserhebung produzierte vergleichbare Daten, die es ermöglichten, die eingeführten Interventionen auf Erfolg zu überprüfen. Die theoretische Konzeption der Zufriedenheitsmessung sowie die Ergebnisse wurden veröffentlicht.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Peter Petersen (Dipl.-Päd.),
E-mail: zke@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Ältere Menschen in Europa"

Seit 2009 arbeitet das ZKE in Zusammenarbeit mit der Wyzsza Szkola Informatyki i Ekonomii zusammen an der Erforschung der beruflichen Aktivität älterer Menschen in Europa. Eine geplante empirische Erhebung in den Ländern Polen, Deutschland und in einem dritten europäischen Land sollen Aufschluss über lokale Unterschiede und Gemeinsamkeiten geben. Die Ergebnisse sollen auf einer internationalen Konferenz diskutiert und anschliessend veröffentlicht werden.

Projektleitung und Ansprechpartnerin:
Julia Buchheit (Dr.),
E-mail: buchheit@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Dialogische Migrationssozialberatung"

Wie sollen Menschen ohne Migrationshintergrund und Menschen mit Migrationshintergrund miteinander umgehen? In dieser Studie wird das Konzept der Migrationssozialberatung in Schleswig-Holstein analysiert, in der spezifische Verfahren von Case Management und Controlling eingesetzt werden. Darauf aufbauend wird das Programm einer Dialogischen Migrationssozialberatung entwickelt, welches in Form eines Kurses für Beraterinnen und Berater erfolgreich erprobt wurde. Darüber hinaus wird die Gründung eines Forums empfohlen, in dem über die Situation von Migrantinnen und Migranten berichtet wird. Grundlage dafür ist eine in der Studie geschaffene Berichtsform, die den Ansprüchen einer wissenschaftlich basierten Dokumentation gerecht werden soll.

Projektleitung und Ansprechpartner:
Knut Latus (M. A.)
E-Mail: Latus@paedagogik.uni-kiel.de

Projekt "Domestic Violence Met by Educated Women"

Von 2013 bis 2015 ist das ZKE im Rahmen eines Programms der Europäischen Kommission in einer Grundtvig-Lernpartnerschaft tätig. Partnerländer sind Finnland, Rumänien, Schweden und Slowenien und eine weitere Partnerorganisation in Deutschland. Der Auftrag des Projekts besteht darin, unterschiedliche Auffassungen von Gewalt gegen Frauen und der Eingrenzung von Gewalt in den Ländern der EU darzustellen.

Projektleitung und Ansprechpartner für das ZKE:
Peter Krope (Prof. Dr.)
E-Mail: krope@paedagogik.uni-kiel.de

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