Presseartikel ab 2005

Forscher entdecken Krebs-Mittel - Artikel in den Kieler Nachrichten vom 5.9.2014

Wissenschaftler der Kieler Uni sind bei der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Krebs einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Das Team um Prof. Bernd Clement hat eine Substanz gefunden, die in wenigen Jahren vielen Menschen das Leben retten könnte. Der Direktor des Pharmazeutischen Instituts spricht von einer "Zufallsentdeckung", die zu immer besseren Derivaten weiterentwickelt wurde.

Prof. Dr. Bernd Clement

Foto: Prof. Dr. Bernd Clement, Geschäftsführender Direktor des Pharmazeutischen Instituts
an der Christian-Albrechts-Universität, Lehrstuhl für Pharmazeutische/Medizinische Chemie.

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Pressemitteilung der Firma Leukocare vom 28.10.2013

Innovative Influenza A vaccine formulation increases stability and provides new options for production and storage

Data presented during the 7th Vaccine & ISV congress in Sitges1, Spain offers new opportunities for the development and production of more stable vaccines which can be spray dried, terminally sterilized and handled at higher ambient temperatures.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 13.09.2012

Pharmazie: Erfolg im Ranking sind kein Zufall

Hoher Stellenwert der Lehre und gute Studienbedingungen führen zu Zufriedenheitsrekord unter den Studierenden

Kiel. Rankings sind meist nicht umstritten. Wenn aber die Pharmazie der Uni Kiel bei Hochschul-Hitparaden immer wieder ganz vorn landet, muss das Gründe haben. Ganz offensichtlich stimmt es bei den Pharmazeuten baulich, technisch und auch menschlich. Zudem verfolgt das Institut ein Konzept, das den wert der Lehre lobt.

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Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung vom 28.06.2012

Examensball in Kiel

Studienabschied mit Blick auf die Förde

Endlich durften auch wir Kieler Pharmaziestudenten am 26. Mai 2012 unser durchgestandenes zweites Staatsexamen mit all unseren Famielein, Freunden, Kommilitonen und Professoren im schönen Kieler Schloss feiern, und damit auch den Abschluss des Studiums.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 07.06.2012

Spitzenreiter im Fach Pharmazie

Kiel. Das Pharmazeutische Institut der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel (CAU) schneidet bei den Staatsexamensprüfungen wiederholt sehr erfolgreich ab. Bei den Prüflingen, die insgesamt 360 Multiple-Choice-Fragen aus vier Fächern beantworten müssen, bestehen in Kiel nur 6,8 Prozent in einem oder mehr von vier Fächern nicht. Damit liegt die Durchfallquote deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 19,1 Prozent – und das seit Jahren. Studierende des Faches Pharmazie absolvieren das 1. Staatsexamen nach Abschluss des Grundstudiums, in der Regel frühestens nach vier Semestern. Es ist der erste von insgesamt drei Prüfungsabschnitten des Studienganges und findet an allen 21 Pharmaziestandorten in Deutschland einheitlich zur selben Zeit statt. KN

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Hochschulranking Pharmazie - Uni Kiel ist Favorit (DAZ online, 2.5.2012)

Wo studiert man am besten Pharmazie? (Foto: ABDA)

Berlin - Die Christian-Albrecht-Universität Kiel hat die zufriedensten Pharmazie-studierenden Deutschlands. Im aktuell erschienenen Hochschulranking der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ wurden 22 deutsche Universitäten vom „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) auf ihre Studienqualität untersucht. Dabei flossen sowohl die subjektiven Meinungen von Studenten und Professoren, als auch die objektive Analyse von Fakten in die Ergebnisse ein.

Quelle und gesamter Artikel: DAZ.online


Artikel in den Kieler Nachrichten vom 02.02.2012, Nr. 28

Hilfestellung für die Daniel Düsentriebs

Patentagentur arbeitet seit zehn Jahren für Schleswig-Holsteins Hochschulen Kiel.

Kiel. Nicht jede Erfindung kann so herausragend sein wie die mit dem Lazarus-Effekt: Wissenschaftler an der Uni Hamburg sind Molekülen auf der Spur, um die herum sich das Erbgut DNA wickelt. „Jetzt hoffen wir, dass die Forschungsergebnisse ein Schlüssel dafür sind, um Querschnittslähmungen in den Griff zu bekommen“, sagt Dr. Dirk Lukas von der betreuenden Patentund Verwertungsagentur (PVA) Schleswig-Holstein. Gestern wurde hier zehnjähriges Bestehen gefeiert

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Pharmazeutische Technologie Kielforscht im BMBF-Verbund an mukosaler Vakzinierung (1.2.2012)

BMBF-Projekt PeTrA soll Verabreichung von Biotherapeutika patientenverträglicher machen

Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten interdisziplinären Forschungsprojekts PeTrA* ist es, Spritzen in der Biotherapie, zum Beispiel in der Krebs-Immuntherapie, überflüssig zu machen durch die Entwicklung von Formulierungen für Sprays und Tabletten, unter anderem durch innovative biofunktionelle Polymere. Die Verabreichung von Biotherapeutika soll so vereinfacht und ihre Bioverfügbarkeit verbessert werden.

Quelle: bionity.com


Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung, Jahrgang 156, Ausgabe 47 vom 24.11.2011

5.Galenus-Technologie-Preis verliehen

Zum 5. Mal verlieh die Galenus-Privatstiftung am 10.November 2011 im Wiener Palais Liechtenstein den mit 5000 EURO dotierten Galenus- Technologie- Preis, der an die Kieler Technologin Dr. Regina Scherließ für ihre Arbeit „Trockenpulverformulierungen zur mukosalen Vakzinierung“ vergeben wurde.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 11.05.2011

"Forschung für unsere Gesundheit": Vortragsreihe beginnt heute

Professorenschaft des Pharmazeutischen Instituts der CAU will Bürgern aktuelle Trends und Forschungsergebnisse näherbringen.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 16.04.2011

Apotheker genießen einen guten Ruf

Wer als Apotheker arbeiten möchte, braucht einmal gute Noten - ansonsten wird es schwer, einen Studienplatz zu finden.

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Artikel in den Kieler Nachrichten (Unizeit Nr. 65) vom 9.4.2011

Sprühen statt pieksen

Die Nase verfügt über ein gut ausgeprägtes Immunsystem. Sie ist daher ein ideales Ziel für neue Impfstrategien. Dr. Regina Scherließ erarbeitet die technologischen Grundlagen.

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Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung, Jahrgang 151, Ausgabe 2

Auszeichnung für Dr. Regina Scherließ

Bei der 21. "Drug Delivery to the Lungs" (DDL)-Konferenz, die vom 8. bis 10. Dezember im schottischen Edinburgh stattfand, wurde Dr. Regina Scherließ, Kiel, mit dem "Pat-Burnell-New-Investigator-Award" ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für die herausragende wissenschaftliche Arbeit sowie ihre exzellente Präsentation über den Vergleich von In-vitro-Methoden zur Bestimmung der Deposition einer Trockenpulverformulierung eiens Proteins als Modellantigen bei nasaler Applikation.

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Artikel in der Deutsche Apotheker Zeitung, Jahrgang 10, Ausgabe 32

Highlight im Norden - die Pharmazie an der Universität Kiel

Kiel ist der nördlichste Studienort für Pharmazie in Deutschland. Durch seine geografische Randlage gerät es manchmal aus dem Blickfeld, doch die Pharmazie in der schleswigholsteinischen Landeshauptstadt hat viel zu bieten und glänzt in Hochschulvergleichen mit hervorragenden Bewertungen. Nach der grundlegenden Modernisierung einiger Gebäude und mit vergrößerter Zahl an Studienplätzen präsentiert sich Kiel seit einigen Jahren als noch attraktiverer Studienort für Pharmazie.

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Life Science Nord 4/2010

"Wenn der Knochen entzündet ist…"

Die Kieler Pharmazeutische Technologie entwickelt gemeinsamen mit Medizinern des UK-SH/Lübeck ein Knochenmodel zur Simulation der Wirkstoffreigabe und Lokalisation des Wirkstoffes im Knochen. Das Projekt ist Bestandteil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes MISSinG.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 16.07.2009

 

Kombiniert Naturwissenschaften mit Heilberuf: Pharmazie

Mehr als 60 Studiengänge hat derzeit die Universität Kiel im Angebot. Doch welches Fach ist für wen das richtige? Antworten gibt Professor Bernd Clement, Direktor des Pharmazeutischen Institutes.

 

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 06.05.2009

Im Uni-Ranking gut abgeschnitten

Kiel/Lübeck – Zum Teil sehr gute Noten erhalten die schleswig-holsteinischen Hochschulen im jüngsten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).
Ganz nach vorn katapultierte sich die Kieler Sportwissenschaft. Gemeinsam mit den Unis Jena, Pots- d am und Tübingen liegt Kiel an der Spitze. Gute bis sehr gute Noten gab es für die Kieler Geowissenschaften, Pharmazie, Zahnmedizin und das Lehramt Geografie. Der Medizinstudiengang an der Uni Lübeck landet im vierten Jahr in Folge auf dem Spitzenplatz. Bewertet wurden in dem renommierten Uni-Ranking die Studiensituation, die Betreuung, die Bettausstattung, die wissenschaftlichen Veröffentlichungen und die Forschungsreputation der Universität. Auch die Lübecker Studiengänge Informatik und Molecular Life Science schnitten gut ab und kamen unter die ersten Zehn.
Freude herrschte auch an der FH Flensburg, die dreimal Top-Noten erhielt. Die genauen Ergebnisse für alle Universitäten und Fachhochschulen erscheinen heute im neuen "Zeit"-Studienführer. klü

 


Artikel in Palas® Particular Januar 2009Artikel - Kieler Nachrichten vom 07.02.2009

Messung Pharmazeutischer Aerosole mit Inas

Neues Palas® Produkt wurde in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern am Pharmazeutischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entwickelt.

Eine Studie des Pharmazeutischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zeigt, dass mit dem auf der Grundlage des Weißlicht-Aerosolspektrometersystems welas® entwickelten Inas Systems von Palas® die Partikelgrößenverteilung pharmazeutischer Aerosole zuverlässig und schnell bestimmt werden kann.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 12.3.2009Artikel - Kieler Nachrichten vom 07.02.2009

Pflanzlich ist nicht immer harmlos

Teuer und oft gefährlich - Prof. Susanne Alban warnt vor falschen Erwartungen an Nahrungsergänzungsmittel

Kiel - Vitamintabletten schützen vor Erkältungen, Sojamittel helfen über die Beschwerden der Wechseljahre hinweg. Noni-Säfte vermögen gar die erschlaffte Manneskraft zu heben. Scheinbar gibt es kaum ein Leiden, das sich durch - gern auch pflanzliche - Nahrungsergänzungsmittel nicht ebenso effektiv wie nebenwirkungsfrei bekämpfen ließe. Die Kieler Pharmazeutin Prof. Susanne Alban warnt jedoch: "Wer leichtfertig auf solche Produkte vertraut, kann seine Gesundheit gefährden."

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 7.2..2009Artikel - Kieler Nachrichten vom 07.02.2009

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 18.12.2008 Artikel - Kieler Nachrichten vom 25.10.2008

Mit der Stoppuhr auf der sicheren Seite

Erfolg für Forscherinnen aus Kiel:
Ihr Test entlarvt Medikamentenfälschungen

Kiel - 62 Patienten sind zu Jahresbeginn in den USA durch Verunreinigungen in dem zur Hemmung der Blutgerinnung eingesetzten Mittel Heparin ums Leben gekommen. Wissenschaftlerinnen aus Kiel haben jetzt ein Testverfahren entwickelt, das solche Verunreingungen schnell, simpel und fast unglaublich billig nachweisen kann.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 25.10.2008, Beilage Unizeit Artikel - Kieler Nachrichten vom 25.10.2008

Arzneimittel aus dem Internet

von Prof. Hartwig Steckel

Medikamente aus dem Internet zu ordern scheint für Schnäppchenjäger und Schamhafte eine gute Lösung zu sein. Aber nicht immer haben die gelieferten Mittel die Gewünschte Wirkung. Professor Hartwig Steckel vom Pharmazeutischen Institut warnt vor der billigsten Variante der Arzneimittelbeschaffung.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 03.04.2008

Damit die Medizin möglichst effizient wirken kann

Prof. Hartwig Steckel forscht an der Pharmazeutischen Technologie

Kiel – Patienten sind sie vertraut: Medikamente, die entweder als Tabletten oder als Inhalation angeboten werden. Wie deren Wirkstoffe noch effektiver verabreicht werden können, ist eine Frage für die Wissenschaftler der Pharmazeutischen Technologie und Biopharmazie an der CAU.

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Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 7 vom 14.02.2008

Tropfen, Spray oder Pulver?

Orale Arzneiformen sind zwar wegen ihrer einfachen Anwendbarkeit sehr beliebt, doch lassen sich nicht alle Arzneistoffe auf diesem Wege applizieren. Prof. Dr. Hartwig Steckel vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Universität Kiel zeigte, was alles beachtet werden sollte, damit auch nasal verabreichte Arzneiformen dort im Körper ankommen, wo der Wirkstoff seinen therapeutischen Zweck erfüllen kann.

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Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung Nr. 7 vom 14.02.2008

Arzneistoffapplikation
Nase und Lunge im Blick

Die Bedeutung der nasalen und pulmonolen Applikation von Arzneistoffen hat stark zugenommen. Das gilt insbesondere für Substanzen, die systemisch wirken sollen. Zahlreiche neue Indikationsgebiete haben Forscher

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Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 4 vom 04.05.2007

Apotheker Dr. Hartwig Steckel
Lehrstuhlinhaber in Kiel

Seit dem 1. Oktober 2007 ist Apotheker Dr. Hartwig Steckel Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Diese Berufung sei Anlass zu einem kleinen Rückblick.

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Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung vom 13.12.2007

Phoenix verleiht Pharmazie Wissenschaftspreis

Seit über einem Jahrzent fördert Phoenix durch die heute mit insgesamt 40 000 Euro dotierte Auszeichnung die pharmazeutische Forschung.
Der diesjährige Festakt mit zahlreichen Gästen aus der Apothekerschaft fand am 29. und 30 November in Regensburg statt.

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Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 49 vom 06.12.2007

Phoenix Pharmazie Wissenschaftspreis verliehen

Seit über einem Jahrzehnt fördert Phoenix durch die heute mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Auszeichnung die pharmazeutische Forschung. Der diesjährige Festakt mit zahlreichen Gästen aus der Apothekerschaft fand am 29. November in Regensburg statt.

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Unizeit No 45 vom 15.11.2007  •  seite 7  •  Personen + Projekte

Hartwig Steckel
Therapeutischer Trojaner


Professor Hartwig Steckel
 
Es ist nicht damit getan, einen neuen Wirkstoff für therapeutische Zwecke zu entwickeln. Er muss auch dort im Körper ankommen, wo er wirken soll. Das ist mitunter schwierig, zum Beispiel bei Substanzen, die eine Magen-Darm-Passage nicht unbeschadet überstehen. Hier sind die Experten der Pharmazeutischen Technologie und Biopharmazie gefragt. »Wir versuchen, die Wirkstoffe so zu ›verpacken‹, dass der Patient sie möglichst effizient anwenden kann«, erklärt Professor Hartwig Steckel.

Eines seiner Spezialgebiete ist die Applikation von Arzneistoffen über die Nase oder die Lunge. Unter anderem wird in den Entwicklungslabors versucht, Eiweißstoffe, die üblicherweise gespritzt werden, so zu bearbeiten, dass sie inhaliert werden können. Die Inhalation ist in der Asthma-Therapie mittlerweile Standard. Aber auch zur Behandlung anderer Erkrankungen bietet sich dieser Weg an. Der Vorteil: Die Lunge hat eine Oberfläche von zirka 100 Quadratmetern, über die Wirkstoffe ins Blut aufgenommen werden können – und der Weg von außen ins System ist kurz.

UniZeit No 38 21.10.2006; Sektion: forschung + praxis; Seite: 5 Wird der Quick-Wert ueberfluessig

Ausgezeichneter Arzneistoff

Am Pharmazeutischen Institut wurde ein Wirkstoff entwickelt, der spezielle Zellen des Immunsystems blockiert. Das Wirkprinzip ist ein vielversprechender Ansatz zur Therapie von Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose oder Diabetes Typ 1.

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Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung Nr. 19 vom 11.5.2006 Wird der Quick-Wert ueberfluessig

Universität Kiel
Pharmazeutisches Institut bestens modernisiert

Nach fast zweieinhalbjähriger Umbauzeit wurden am 28. April 2006 in einem Festakt in Gegenwart des schleswigholsteinischen Wissenschaftsministers Dietrich Austermann die umfassend modernisierten Gebäude für die Pharmazeutische / Medizinische Chemie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ihrer Bestimmung übergeben.


Laborgebäude der
Pharmazeutischen Chemie
Foto D. Rödiger
 

Artikel im Kieler Express vom 10.05.2006 Der lange Weg zu besseren Bedingungen

Der lange Weg zu besseren Bedingungen

Neues Pharmazie-Gebäude eingeweiht

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat wieder ein
Pharmazie-Gebäude, das den Ansprüchen an Lehre und Forschung genügt.
Zweieinhalb Jahre sanierte das Land das Haus in der Gutenbergstraße 76. Der
Umbau kostete etwa 8,7 Millionen Euro. Jetzt feierte die Hochschule die
Einweihung des Gebäudes.


Institutsdirektor Bernd Clement zeigt Wissenschaftsminister Dieter Austermann nach der Einweihung die neuen Labore der Pharmazie

Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 18 vom 04.05.2006 Wird der Quick-Wert ueberfluessig

Schlüsselübergabe nach Großrenovierung

Christiane Berg,Kiel /Circa160 »der Kieler Pharmazie besonders verbundene «Gäste konnte Professor Dr. Bernd Clement, Geschäftsführender Direktor des Pharmazeutischen Instituts, am 28.April »nach drei Jahren Dreck und Staub« zur Schlüsselübergabe und offiziellen Einweihung der erneuerten Gebäude der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie begrüßen.

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 15.02.2005 Neues Laborgebaeude der Pharmazie Uni Kiel

Pharmazie der Kieler Universität bezieht modernisiertes Laborgebäude

Ein völlig neuer Standard: Laborantin Melissa Zietz (links) und Doktorandin Anja Bürenheide weihen eines der neuen Labore für pharmazeutische Praktika ein. Foto August

Ein völlig neuer Standard: Laborantin Melissa Zietz (links) und Doktorandin Anja Bürenheide weihen eines der neuen Labore für pharmazeutische Praktika ein. Foto August

Es ist ein großes Umzugsdurcheinander, das im Pharmazeutischen Institut der Christian-Albrechts-Universität herrscht. Doch obwohl Bernd Clement hier vor allem durch noch leere oder bald zu räumende Zimmer schreitet, ist der Direktor der Pharmazeutischen Chemie bester Dinge. "Immer wenn ich mich über irgendetwas geärgert habe, gehe ich in eines der neuen Labors. Dann bekomme ich wieder gute Laune", stellt der Professor fest. Der Hintergrund dieses Rezepts ist der gute Zweck, dem das Kartonchaos dient. Seit September 2003 wird das Institutsgebäude in der Gutenbergstraße vollständig entkernt, zwischenzeitlich mussten seine Angehörigen in ein Behelfsquartier im Holzkoppelweg ausweichen.

Nach der Sanierung beziehen die 60 Mitarbeiter nun im Laufe dieser Woche wieder ihr Laborgebäude in der Gutenbergstraße 76. Mehr als 1200 Umzugskartons sind dabei im Einsatz. Darüber hinaus begleiten Herstellerfirmen den Transport der teuren Geräte für die instrumentelle Analytik. Die Rückkehr, mit der gestern begonnen wurde, bedeutet sowohl für die Institutsmitarbeiter wie auch für die annährend 500 Studierenden das Ende einer 18-monatigen Übergangszeit. In den sanierten Räumlichkeiten herrscht nun ein völlig anderer Standard: Der neue Seminarraum etwa lässt sich teilen, die Umkleideräume sind komfortabel, in Speziallabors kann zukünftig auch mit radioaktiven oder gentechnisch veränderten Stoffen gearbeitet werden.

Das bedeutet, dass nicht nur der Komfort und die Möglichkeiten des Instituts steigen, sondern auch die Sicherheit. Ein neues Neutralisationsgerät zum Beispiel sorgt im Keller nun dafür, dass schädliche Substanzen fachgerecht neutralisiert werden können. "Vom Schreibtisch bis zu den Lüftungsanlagen ist die Einrichtung nun auf dem modernsten und umwelttechnisch aktuellsten Stand – Bedingungen, die unsere Stellung in der Forschung und Lehre stärken", fasst Clement die neue Situation zusammen.

Für den Professor erfüllt sich mit dem Umzug auch ein Traum, an dessen Verwirklichung er lange gearbeitet hat. Zwischen dem ersten Vorschlag und der Sanierung des Instituts liegen mittlerweile zehn Jahre – den Durchbruch konnte Clement im Rahmen von Bleibeverhandlungen erzielen. Hätte man ihm dabei die Sanierung nicht zugesichert, wäre er dem Ruf an eine andere Universität gefolgt. Insgesamt kostet die Umgestaltung des Instituts 8,6 Millionen Euro, etwa die Hälfte hiervon sind in den Umbau des ersten Gebäudes geflossen, vom dem lediglich die Außenwände und das Treppenhaus erhalten blieben. Mit dem Rest des Geldes wird nun der benachbarte Altbau, das Klinkergebäude direkt an der Gutenbergstraße, saniert. Die Einweihung des gesamten umgebauten Pharmaziekomplexes ist für Ende dieses Jahres geplant.

Von Oliver Stenzel


Artikel in den Kieler Nachrichten vom 29.04.2006 Wird der Quick-Wert ueberfluessig

Forschung ohne Naserümpfen

Britta Gerig, Diplom Pharmazeutin und Apothekerin, erläuterte Minister Austermann beim Eröffnungsrundgang ihre Versuche in einem der völlig modernisierten Laborräume. Foto JKK
Britta Gerig, Diplom Pharmazeutin und Apothekerin, erläuterte Minister Austermann beim Eröffnungsrundgang ihre Versuche in einem der völlig modernisierten Laborräume. Foto JKK

Kiel – Nach fast dreijähriger Bauzeit und Investitionen von 8,7 Millionen Euro hat gestern Wissenschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) das komplett sanierte und technisch auf modernsten Stand gebrachte Gebäude der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie an der Ecke Gutenbergstraße/Westring seiner Bestimmung übergeben.

Jahrzehnte währende Missstände, besonders im Laborbereich, gehören damit endlich der Vergangenheit an. Schon als Prof. Bernd Clement 1990 seinen Ruf an die Uni Kiel annahm, wurde ihm die Modernisierung von Räumlichkeiten und Technik des Instituts hoch und heilig versprochen. Nach einer langen Reihe von Vertröstungen dauerte es aber schließlich bis 2001, ehe tatsächlich verbindliche Pläne auf den Tisch kamen. Die seien dann immerhin wenig später tatsächlich Stück um Stück verwirklicht worden, betonte Clement gestern.
Herausgekommen ist nach den Worten des Institutsdirektors "ein Gebäude, das sich sehen lassen kann". Damit meinte er nicht nur die modernisierte und aufgehübschte Fassade, sondern vor allem auch das Innenleben des Hauses, das vor Beginn der Umbauarbeiten mit infernalischem Gestank nach faulen Eiern als Heimstatt steten Naserümpfens galt.

Massive Aufwendungen für Abluft- und Filtertechnik gewährleisten nun, dass in den seit 1934 von der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie genutzten Räumlichkeiten rundum geruchsneutral geforscht und experimentiert werden kann. Prorektor Prof. Gerhard Fouquet würdigte das als Beispiel für beste Zusammenarbeit mit dem Land, das diese Millionen-Investition in Ermangelung von Bundesmitteln ganz allein geschultert hat.

Auf die Schultern klopfen mochte sich Minister Austermann deshalb aber nicht. Vielmehr räumte er ein, dass die unter Regie des Gebäudemanagements Schleswig-Holstein (GMSH) vonstatten gegangene Realisierung dieses Vorhabens "viel zu lange gedauert hat". Umso löblicher sei es, dass die Kieler Pharmazie trotz der Unzulänglichkeiten und zahlreicher Hemmnisse während der Bauzeit ihr hervorragendes Niveau gehalten habe.

Von Martin Geist


Artikel in den Kieler Nachrichten vom 22.02.2005 Wird der Quick-Wert ueberfluessig

Wird der Quick-Wert überflüssig?

Prof. Bernd Clement mit dem HPLC, einem Gerät, das Substanzen voneinander trennt, so auch Melagatran von Ximelagatran.

Prof. Bernd Clement mit dem HPLC, einem Gerät, das Substanzen voneinander trennt, so auch Melagatran von Ximelagatran.

Ein neues blutgerinnungshemmmendes Arzneimittel wurde von AstraZeneca im schwedischen Göteborg in Kooperation mit der Pharmazie der Uni Kiel entwickelt. Ximelagatran heißt die Tablette, die der Thrombose vorbeugt. Der Arzneistoff wurde inzwischen von der europäischen Zulassungsbehörde für die Thromboseprophylaxe nach Hüft- und Kniegelenksoperationen anerkannt. Ximelagatran hat nach Angaben von Prof. Bernd Clement deutliche Vorteile gegenüber anderen gerinnungshemmenden Präparaten, die die Entstehung einer Thrombose frühzeitig verhindern können. So müssen Heparinpräparate unter die Haut gespritzt werden.

Die alternativ verordneten so genannten Cumarinderivate, die es seit Mitte der 50er-Jahre gibt, variieren in ihrer Wirkstärke nicht nur von Patient zu Patient; auch kommt es nach Angaben von Prof. Clement zu Schwankungen bei einem Patienten über längere Anwendungszeiträume: "Mal ist der Spiegel zu niedrig, mal zu hoch." Beides könne negative Folgen nach sich ziehen. Die Cumarinderivate hemmen das Vitamin K, das im Gerinnungsprozess eine wichtige Rolle spielt. Da es in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist, könne es auch von daher zu unerwünschten Wirkungen kommen. Auch mit einer Reihe von anderen Arzneistoffen treten die aus einem Gift gegen Raten entwickelten Cumarinderivate in Wechselwirkung, sodass häufiges Blutabnehmen zum Alltag der Patienten gehört. In regelmäßigen Abständen müsse der so genannte Quick-Wert bestimmt werden, um die Wirkung der Cumarinderivate auf die Gerinnungsaktivität im Blick zu behalten, erläutert Clement.

Die von AstraZeneca entwickelte Wirksubstanz Melagatran kann zwar per Injektion verabreicht werden, erwies sich indes zur oralen Anwendung als nicht wirksam. Deswegen forschten Clement und sein Team im Pharmazeutischen Institut Uni fünf Jahre lang an der Entwicklung eines so genannten "Prodrugs" – einer oralen Arznei, die den Wirkstoff Melagatran erst im Körper in die eigentliche Wirkform überführt. Ximelagatran gelangt über den Mund in den Magen-Darm-Trakt. Durch ein in die Struktur des Arzneistoffes zusätzlich eingebautes Sauerstoffatom kann das Molekül durch Membranen ins Blut dringen, wo der Sauerstoff durch Enzyme wieder entfernt wird und den blutgerinnungshemmenden Wirkstoff frei setzt. "So wird der Körper überlistet, den Wirkstoff aufzunehmen, den er aus seinem natürlichen Schutz heraus ablehnen würde, weil er fremd ist. Das ist wie mit einem Trojanischen Pferd, aber im positiven Sinne", erklärt Clement.

Ein Blutgerinnsel (Thrombus) kann entstehen, wenn das Blut – und mit ihm die körpereigenen Gerinnungsenzyme – langsamer als üblich durch die Venen fließt, zum Beispiel, wenn ein Mensch längere Zeit liegt oder sitzt. Das Blut gerinnt zu einem Pfropf, der die Versorgung der Organe mit Blut blockieren kann. Diese Thrombosen können zu lebensbedrohlichen Situationen führen – zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie.

Das neue Medikament wird derzeit nur in Krankenhäusern angewandt. "Wir hoffen nun, dass die Zulassung von Ximelagatran für die Langzeitprophylaxe erweitert wird, das heißt, dass sie auch für eine lebenslange Blutverdünnung

angewandt werden kann. Eine alltagstaugliche Alternative zur Spritze wird viele Thrombose-gefährdete Menschen aufatmen lassen", betont Clement. Von Fred Könnecke



nordClick/Kieler Nachrichten vom 22.02.2005 01:00


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