Presseinformation 25/2003 vom 03.04.2003 | zur Druckversion
Universität Kiel begrüßt die Einstellung von Zusatzmitteln im Nachtragshaushalt 2003
Strukturwandel an den Hochschulen unterstützt
Das Rektorat der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zeigt sich erfreut über die durch den Finanzminister, Dr. Ralf Stegner, gegebene Zusage, den Hochschulen 2,5 Mio. Euro für den Strukturwandel noch im Jahr 2003 zur Verfügung zu stellen. Die örtliche Tageszeitung hatte gestern entsprechende Aussagen des Ministers wiedergegeben.
An die Kieler Uni werden zur Zeit etwa 20 - 30 Professoren pro Jahr berufen. Ausscheidende Professorinnen und Professoren werden durch neue ersetzt und damit in jedem Einzelfach Fachrichtung und Ausstattung den aktuellen Erfordernissen angepasst.
"Die Universität muss für diese Verfahren jährlich ca. 2 bis 3 Mio. Euro aufwenden und diese aus Einsparungen im Personalbereich erwirtschaften, da im Haushalt der Universität hierfür keine Mittel vorgesehen sind", erläutert der Rektor der CAU, Professor Reinhard Demuth.
Ende vergangenen Jahres musste die Universität alle Berufungen stoppen, da sie keinerlei Möglichkeiten mehr hatte, die erforderlichen Mittel für die Berufungsverfahren bereit zu stellen. "Die Zusatzmittel im Nachtragshaushalt werden uns nun in der Lage versetzen, die Berufungen rasch wieder zu realisieren und die in diesem Rahmen möglichen Weichenstellungen und Strukturveränderungen vorzunehmen", so Demuth weiter. Die Universität begrüßt daher die Initiative der Landesregierung zur Verstärkung der Hochschulhaushalte. "Diese Erhöhung der Mittel für die Hochschulen ist angesichts erheblicher Einsparungen im Nachtragshaushalt insgesamt ein bemerkenswerter Schritt, mit dem der Bildung Priorität gegeben wird", so Demuth weiter.
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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