Presseinformation 84/2005 vom 23.08.2005 | zur Druckversion
Bundesumweltminister an der Kieler Uni
Das Ökologie-Zentrum: Interdisziplinär und international
Am heutigen Dienstag, 23. August 2005, traf Ministerbesuch aus Berlin an der Kieler Universität ein. Bundesumweltminister Jürgen Trittin informierte sich über die Arbeit des Ökologie-Zentrums der Christian-Albrechts-Universität. In einem konzentrierten Programm stellten die Wissenschaftler ihre wichtigsten Forschungsprojekte vor.
Der Rektor der Universität, Professor Jörn Eckert, zeigte den Gästen gerne, was die Universität kann, zumal die Kieler Uni gerade im Bereich Ökologie-Forschung ein hohes Renommee genießt.
Die Diskussion drehte sich unter anderem um aktuelle Fragen des Gewässerschutzes: Wie kann der Austrag schädlicher Stoffe aus der Landwirtschaft über das Wasser vermindert werden? Professor Nicola Fohrer, Expertin für Hydrologie und Wasserwirtschaft, zeigte darüber hinaus, wie Landschaften aussehen, die mehr Wasser speichern als bisher und so zum Hochwasserschutz beitragen.
Der Minister interessierte sich auch sehr für die interdisziplinären Ansätze in Forschung und Lehre, die das Ökologie-Zentrum ausmachen. Besonders positiv: Der internationale Masterstudiengang "Environmental Management", der 2004 startete, kommt sehr gut an: Er fand für das kommende Wintersemester bereits mehr als dreimal so viel Bewerber, wie aufgenommen werden können. 36 Zusagen an Bewerber aus 27 Ländern wurden ausgesprochen.
Ein Foto zum Thema steht zum Download bereit unter:
www.uni-kiel.de/download/pm/2005/2005-084-1.jpg
Bildunterschrift: Professor em. Otto Fränzle, einer der Väter des Ökologie-Zentrums, Professor Jörn Eckert, Uni-Rektor und Professor Nicola Fohrer (von links) begrüßten den Bundesumweltminister Jürgen Trittin
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