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Presseinformation 18/2006 vom 02.03.2006 | zur Druckversion

Frankreich im 17. Jahrhundert

Kieler Universität lädt zum Diskurs über die Epoche des schönen Scheins


Frankophil geht es vom 16. bis 18. März im Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) der Kieler Universität an der Kiellinie zu: Hier treffen sich rund 40 Literaturwissenschaftler aus aller Welt zu einer Tagung des Romanischen Seminars und beleuchten das Wesen des Theatralischen in der Literatur, Kunst und Gesellschaft im Frankreich des 17. Jahrhunderts.

"Die französische Gesellschaft zu dieser Zeit, etwa am Hofe von Versailles, hatte ihre ganz eigenen Repräsentationsformen", erklärt Professor Rainer Zaiser, der Organisator des Treffens. "Sie inszenierte nicht nur Wort, Musik und Tanz für die Bühne, sondern sie setzte sich selbst im Alltag in Szene: Am Hofe betonte man den schönen Schein in Rollen- und Maskenspielen, Verkleidungs- und Täuschungsszenarien. Das fesselt uns an diesem Thema."

Das Programm des Kolloquiums ist im Internet abrufbar unter www.romanistik.uni-kiel.de, Verkehrssprache ist Französisch.


Kontakt:
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Romanisches Seminar
Professor Rainer Zaiser
Tel: 0431/880-2262 Fax: 0431/880-1903
e-mail: rainer.zaiser@romanistik.uni-kiel.de



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