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Presseinformation 26/2006 vom 22.03.2006 | zur Druckversion

Professor Jörn Eckert gestorben

Rektor der Kieler Universität erlag einem Krebsleiden


Nach schwerer Krankheit starb am 21. März 2006 Jörn Eckert. Er erlag einem Krebsleiden und wurde 51 Jahre alt.

Der Professor für Rechtsgeschichte, Bürgerliches Recht und Handelsrecht war seit Juni 2004 Rektor der Kieler Universität. Aus der Mitte der Wissenschaftlerkollegen gewählt, fand er in seiner Amtsführung bei den Universitätsangehörigen große Anerkennung und Unterstützung für seinen Kurs der Universitätserneuerung. Er war weit über die Grenzen der Universität geschätzt, im Land tief verwurzelt und in Politik und Gesellschaft hoch geachtet.

"In großer Dankbarkeit sehen wir, dass Professor Eckert die letzten Jahre seines Lebens für unsere Universität geopfert hat. Wir sind grenzenlos traurig und fühlen mit der Familie", so Kanzler Oliver Herrmann. "Wir hatten so mit dem Kranken gehofft, dass er den Kampf gegen den Krebs würde gewinnen können!"

Die Autonomie der Hochschulen lag dem Juristen besonders am Herzen, gute Forschung und Lehre gediehen seiner Einschätzung nach dort am besten, wo die Hochschulen selber über ihr Geschick bestimmen.

Professor Gerhard Fouquet, Prorektor der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist erschüttert: "Mit einer unbändigen Energie hat Kollege Eckert die Reform unserer Christian-Albrechts-Universität betrieben. Er konnte diesen Prozess nicht beenden, aber wir sehen die Erfolge allenthalben. Der große Erfolg, den wir bisher im Rahmen der Exzellenzinitiative haben, ist zu einem Großteil auf sein Engagement zurückzuführen. Er hat die Weichenstellung, die das Vorgängerrektorat bereits vorgenommen hatte, konsequent weitergeführt. Wir hätten uns noch so viele Jahre mit ihm als Primus inter Pares gewünscht! Nun hoffen wir, dass wir an seine Initiativen anknüpfen können."

"Besonders seine offene Art hat ihm überall Anerkennung gebracht", fügt Professor Thomas Bauer, ebenfalls Prorektor, hinzu. "Er war sehr entschieden und geradlinig und darin ein Vorbild für uns alle."


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