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Presseinformation 38/2007 vom 01.06.2007 | zur Druckversion

Personalmeldungen Mai 2007


1. Berufungen/Ernennungen nach Kiel


Dr. MARKUS HUNDT, TU Dresden, ist zum W3-Professor für Deutsche Philologie/Deutsche Sprachwissenschaft an der Philosophischen Fakultät ernannt worden.

Dr. JÖRG KILIAN, Pädagogische Hochschule Heidelberg, hat den Ruf auf eine W3-Professur für Deutsche Philologie/Didaktik der Deutschen Sprache an der Philosophischen Fakultät angenommen.


2. Erhaltene, angenommene und abgelehnte Rufe an Kieler Wissenschaftler


PD Dr. BARDO GAULY, Institut für Klassische Altertumskunde, hat einen Ruf auf eine W3-Professur an die Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erhalten.

Professor RALF KRACK, Juristisches Seminar, hat den Ruf auf eine W3-Professur für Strafrecht an die Universität Osnabrück erhalten.


3. Von externen Einrichtungen verliehene Ehrungen, Auszeichnungen und Preise


Professor WALTER JONAT, Medizinische Fakultät und Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, hat den mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm-Warner-Preis verliehen bekommen. Für seine Arbeiten zur Optimierung der Behandlung von Patientinnen mit dem Mamma-Karzinom wurde er am 27. April in Hamburg ausgezeichnet. Der von der Wilhelm-Warner-Stiftung verliehene Preis zeichnet jährlich namhafte Wissenschaftler im Bereich der Krebsforschung aus. Erstmals wieder seit 40 Jahren wurde der Preis für die Forschung und Behandlung von Brustkrebs verliehen.

Dr. PATRICK MEYBOHM, Medizinische Fakultät und Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, hat den Rudolf-Frey-Preis für Notfallmedizin in Höhe von 2500 Euro verliehen bekommen. Der Preis wurde auf der 54. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin verliehen und würdigt Meybohms Einsatz für die anästhesiologische Forschung.

Professor JENS-MICHAEL SCHRÖDER, Medizinische Fakultät und Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, wurde von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft mit der Schaudinn-Hoffmann-Plakette 2007 ausgezeichnet. Mit seinen Forschungsarbeiten hat Schröder die entscheidenden Elemente des natürlichen Abwehrmechanismus' der Haut identifiziert: körpereigene Antibiotika, sogenannte antimikrobielle Peptide.

Die Schaudinn-Hoffmann-Plakette ehrt Ärzte und Wissenschaftler, die Hervorragendes zur Erforschung von Infektionskrankheiten der Haut und sexuell übertragbaren Krankheiten geleistet haben.

Professor HORST SIEBERT, ehemaliger Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, ist für sein Engagement von der Hayek-Stiftung ausgezeichnet worden. Mit seinem jahrelangen öffentlichen Eintreten für eine freie Wirtschaftsordnung auf nationaler und internationaler Ebene in Wissenschaft und Publizistik hat er sich für einen Mentalitätswandel, hin zu mehr Freiheit und Wettbewerb eingesetzt. Der Hayek-Preis ist mit 4000 Euro dotiert.

Auf Antrag von Professor BERNHARD THALHEIM, Institut für Informatik, hat Professor EGON BÖRGER, U Pisa, den Humboldt-Forschungspreis in Höhe von 50.000 Euro erhalten. Das gemeinsame Forschungsprojekt wird ab August an der Uni Kiel angesiedelt sein und beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Theorie für kollaborative (zusammenwirkende) Systeme. Börger ist einer der Pioniere auf dem Gebiet der Anwendung Logischer Methoden in der Informatik.


4. Herausragende Studienleistungen, Graduiertenstipendien, herausragende Stipendien


TIM HEEMSOTH, Mathematik- und Sportstudent, hat den mit 2000 Euro dotierten zweiten Preis des Deutschen Studienpreises gewonnen. Seine Arbeit "Diagnose: Grenznutzen. Das Grenznutzen-Kombinationen-Modell und Ideen für die Vereinbarkeit von Arbeit und Leben von Klinikärzten" fertigte er zusammen mit Christopher Wratil, Student FU Berlin, an. Sie beschäftigten sich mit der Work-Life-Balance von Klinikärzten. Der Deutsche Studienpreis wurde in diesem Jahr zum siebten Mal von der Körber-Stiftung vergeben und zeichnet junge Wissenschaftler aus.


5. Ämter in externen Gremien und Fachgesellschaften


Professor SIEGFRIED OECHSLE, Musikwissenschaftliches Institut, ist von der Royal Danish Academy of Science and Letters (Königliche Dänische Akademie der Wissenschaften) zum ausländischen Mitglied und von der Akademie der Wissenschaften in Hamburg zum ordentlichen Mitglied gewählt worden. Zugleich hat der Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg ihn beauftragt, die Vertretung in der Wissenschaftlichen Kommission der Union der deutschen Akademien zu übernehmen.



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