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Presseinformation 52/2007 vom 10.07.2007 | zur Druckversion

Richtkrone für das Wissenschaftszentrum Kiel gesetzt


Knapp ein Jahr nach dem Spatenstich ist das Wissenschaftszentrum gedeckt aber noch nicht geschlossen und feierte am Dienstag (10. Juli) sein Richtfest. Der 2.400 Quadratmeter große Neubau wird als Herzstück des Wissenschaftsparks die Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Kiel sein. Für innovative Unternehmen, die mit Hochschulen kooperieren, und für die Transferdienstleistungen im Wissenschaftspark stehen 1.425 Quadratmeter Büroräume zur Verfügung, weitere 425 Quadratmeter sind für Laborflächen reserviert. Außerdem bietet das Zentrum 550 Quadratmeter Veranstaltungsbereich für 150 Personen. Der Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Jost de Jager übergab zum Richtfest einen weiteren Förderbescheid über 360.000 Euro. Insgesamt beteiligt sich das Land mit gut 4 Millionen Euro an den Gesamtinvestitionen von 5,4 Millionen Euro.

Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz bezeichnete das Richtfest als entscheidenden Meilenstein auf dem Weg zu zielgerichteter Forschung und zu einem besseren Wissenstransfer zwischen den Kieler Hochschulen und den bald im Wissenschaftszentrum ansässigen Unternehmen: "Ich wünsche allen Beteiligten einen guten Bauverlauf und bin davon überzeugt, dass vom Wissenschaftszentrum schon bald starke Impulse für Innovation und Arbeit in Kiel ausgehen werden", so Volquartz.

Für den Staatssekretär im Wissenschaftsministerium Jost de Jager ist die Etablierung eines Wissenschaftsparks auf dem ehemaligen Hagenuk-Gelände "ein gutes Beispiel für einen gelungenen Strukturwandel". "Mit dem Wissenschaftspark entsteht ein Ort für innovative Unternehmen und die Wissenschaft – ein Ort, an dem beide zusammen kommen."

Die Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH (KiWi) und die Patentverwertungsagentur Schleswig-Holstein werden ebenfalls in das Gebäude einziehen und weitere Kompetenzzentren und Clustermanagements werden branchenbezogene Kooperationen ermöglichen.

Professor Thomas Bauer, Rektor der Kieler Universität, unterstreicht die Bedeutung des Wissenschaftszentrums für die Universität: "Die Nähe zu den Firmen und die enge Kooperation im Technologietransfer wird die CAU maßgeblich beeinflussen, und das ist auch gewollt. Wenn dieses Projekt erstmal voll seine Wirkung entfaltet, wird die CAU den Praxisbezug ihrer Wissenschaften wesentlich verstärkt haben."

Die Form des vom Kieler Büro ArchitektenContor entworfenen "Leuchtturmprojektes" zeigt die Funktionen des Wissenschaftszentrums. Durch die Auskragung öffnet sich die dreigeschossige Glas-Stahl-Fassade zum Außenraum und markiert den zentralen Mittelpunkt des Wissenschaftsparks. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoß öffnen sich einladend zum Vorplatz hin. In den weiteren Obergeschossen liegen die durch Galerien verbundenen Labor- und Bürobereiche.

Das Wissenschaftszentrum wird den neuesten Energiestandards (KfW 40) entsprechen und auf der innovativen Bauaustellung in Schleswig-Holstein, die im nächsten Sommer in Kiel stattfinden soll, präsentiert werden.

Mitfinanziert wird das Wissenschaftszentrum durch Mittel der EU und des Landes Schleswig-Holstein, die Fertigstellung ist für Anfang nächstes Jahr geplant.

Gebaut und betrieben wird das Zentrum von der Wissenschaftszentrum Kiel GmbH, Geschäftsführer Werner Kässens fasst die Ziele des Zentrums zusammen: "Das Wissenschaftszentrum will mit dem Know-How der Hochschule die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft stärken. Erfolgreicher Technologietransfer schafft langfristig zukunftssichere Arbeitsplätze."

Verantwortlich für diese Pressemeldung:
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