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Presseinformation 74/2007 vom 04.10.2007 | zur Druckversion

Gedenken zum 60. Todestag von Max Planck


Der Kieler Ehrenbürger Prof. Dr. Max Planck verstarb am 4. Oktober 1947 in Göttingen. In einer Gedenkveranstaltung zum 60. Todestag des Physikers und Nobelpreisträgers erwiesen Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Max-Planck-Schule dem Wissenschaftler ihre Ehre.

Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz und der stellvertretende Stadtpräsident Bernd Heinemann legten am 4. Oktober gemeinsam mit Prorektor Prof. Dr. Gerhard Fouquet und dem Vorsitzenden des Fakultätsausschusses Physik der CAU Prof. Dr. Michael Bonitz sowie der Schulleiterin der Max-Planck-Schule Ellen Pauly am Gedenkstein für Max Planck in der Küterstraße Kränze nieder.

Oberbürgermeisterin Volquartz erinnerte bei der Gedenkfeier an die Kieler Stationen von Max Planck, der zwei Lebensabschnitte in der Fördestadt verbracht hatte. Am 23. April 1858 wurde Planck in Kiel geboren und lebte dort die ersten neun Jahre bis zur Übersiedlung der Familie nach München 1867. Später war er von 1885 bis 1889 Professor für theoretische Physik an der Christian-Albrechts-Universität. Volquartz würdigte neben den wissenschaftlichen Verdiensten auch die humanistische Gesinnung des Physikers. 1947 wurde Planck zum Kieler Ehrenbürger ernannt. "Heute, sechzig Jahren nach seinem Tod, verneigen wir uns erneut vor dem großen Physiker, dem die Wissenschaft bahnbrechende Neuerungen verdankt und der der Menschheit große Verdienste erwies", sagte Volquartz.

Von den großen physikalischen Entdeckungen Plancks ist der "Quantensprung" die wohl bekannteste. Er bezeichnet in der Physik den sprunghaften Übergang eines Systems aus einem Energiezustand in den nächsten. Dieser Übergang ist meistens winzig, nicht – wie vom Volksmund oft verwendet – ein "großer Schritt". Michael Bonitz, als Professor für Theoretische Physik ein Nachfolger des großen Wissenschaftlers an der CAU, betont: "Von den allerkleinsten Strukturen – im Atomkern – bis zu den allergrößten – in Riesensternen –, überall regiert das Plancksche Wirkungsquantum. 15 Jahre nach seiner Entdeckung war allen Physikern klar, dass Max Planck eine Revolution ausgelöst hat." Im Jahr 1918 erhielt Planck hierfür den Nobelpreis für Physik.

Max Planck ist in seiner Geburts- und Wirkungsstadt Kiel auch heute noch allgegenwärtig. So gibt es beispielsweise eine Straße, ein Gymnasium und ein Besprechungszimmer im Rathaus, die den Namen des bedeutenden Physikers tragen. Weithin bekannt ist die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, die im Juni dieses Jahres in Kiel ihre Jahresversammlung abhielt. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft vergibt als höchste Auszeichnung die Max-Planck-Medaille.


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