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Presseinformation 85/2007 vom 08.11.2007 | zur Druckversion

Uni Kiel unter den Top Ten der Exzellenzinitiative


Mit einer Fördersumme von 14 Mio. Euro im Jahr steht die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) nach den neun Eliteuniversitäten deutschlandweit am besten da. Insgesamt belegt die CAU damit den zehnten Platz der Gesamtförderbeträge, die in der Bundesrepublik im Rahmen der Exzellenzinitiative ausgeschüttet werden. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Ministerium unterstützen die beiden Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" und "Entzündung an Grenzflächen" sowie die Graduiertenschule "Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften" in der Schleswig-Holsteinischen Landesuniversität. "Trotz der vergleichsweise geringen Infrastruktur hier im Norden haben wir jetzt bewiesen, dass wir in Forschung und Lehre Exzellentes leisten", so Kanzler Dr. Oliver Herrmann. Rektor Professor Thomas Bauer zum Erfolg: "Das Ergebnis bestätigt, dass die CAU mit ihrem Bekenntnis zur Fächervielfalt einer klassischen Universität genau richtig liegt. Die Vernetzung der Wissenschaftler ist der wichtigste Effekt aus der Exzellenzinitiative. Die Mehrzahl der erfolgreichen Anträge lebt nämlich erst durch Kooperationen verschiedener Fakultäten, Institute oder ganzer Forschungseinrichtungen – in Kiel wie anderswo."

Der Exzellenzcluster "Ozean der Zukunft" ist ein Zusammenschluss von 120 Kieler Wissenschaftlern aus 20 Instituten der Christian-Albrechts-Universität und dem Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR. Die Arbeit der Wissenschaftler zielt darauf ab, den Ozean weiter zu erforschen und ein Managementsystem für die Meere zu entwickeln, das letztlich zu einer neuen Symbiose zwischen Mensch und Meer führt.

Der Exzellenzcluster "Entzündung an Grenzflächen", den die Uni Kiel gemeinsam mit der Uni Lübeck und mit dem Forschungszentrum Borstel bildet, widmet sich dem Thema, wie Haut und Schleimhäute bei Mensch und Tier mit entzündlichen Prozessen umgehen. Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ist dabei ein wichtiger Kooperationspartner der Antragsteller, die auf bestehenden Schwerpunkten im Bereich Angewandte Lebenswissenschaften aufbauen können.

Die Graduiertenschule "Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften" untersucht über Fächergrenzen hinweg die Interaktion des Menschen mit seiner Umwelt. Archäologen, Klimatologen, Sozialwissenschaftler und Historiker haben sich zusammengetan, um das Thema mittels einer breiten Palette an wissenschaftlichen Methoden zu erforschen: Von der Molekulargenetik über die Materialwissenschaften bis zur Geochemie reichen die beteiligten Disziplinen.

Eine Grafik mit weiteren Informationen finden Sie unter:
www.uni-kiel.de/download/pm/2007/2007-085-1.jpg



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