Presseinformation 97/2008 vom 20.10.2008 | zur Druckversion
Rückkehr des Aristoteles
Kieler Universität begrüßt alten Bekannten
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Bei der heutigen Erstsemesterbegrüßung hatte die überlebensgroße Kalksteinskultpur des Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) ihren ersten großen Auftritt seit ihrer Zerstörung durch Fliegerbomben im zweiten Weltkrieg. "Schauen Sie sich die Reste der Aristoteles-Statue an, die gleichsam den europäischen Geist und die Deformierung dieser Universität während der Nazizeit symbolisiert, und nutzen Sie die wenigen Jahre in dieser Gemeinschaft, in die Sie eingetreten sind", forderte Präsident Gerhard Fouquet, Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, die Studienanfänger an der CAU auf. Bis 1945 zierte der Aristoteles zusammen mit den Standbildern des Platon, Solon und Hippokrates das Hauptportal der Kieler Universität im Schlossgarten. Die 1,2 Tonnen schwere Statue, die nun im Eingangsbereich des Audimax ihren neuen Platz gefunden hat, verbindet in ihrer fragmentarischen Gestalt besonders eindringlich die Brüche der jüngeren deutschen Geschichte mit dem seit ihrer Gründung 1665 unvermindert gültigen Motto der Christiana Albertina: Pax optima rerum – Frieden ist das höchste Gut. Copyright: CAU Kiel, Foto: Jürgen Haacks Weitere Informationen unter: www.uni-kiel.de/ueberblick/aristoteles.shtml Foto zum Herunterladen: www.uni-kiel.de/download/pm/2008/2008-097-1.jpg |
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