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Presseinformation 87/2010 vom 17.05.2010 | zur Druckversion


FoCus – Food Chain Plus

Netzwerk für Milchforschung geht an den Start


Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) beherbergt ein neues Kompetenznetzwerk: "FoCus – Food Chain Plus". Das Netzwerk hat zum Ziel, die Forschungsexpertise entlang der Wertschöpfungskette Milch auszubauen. Die ersten zwei Verbundprojekte "Fütterung und Tiergesundheit" und "Genetische Variabilität und Funktionelle Milchinhaltsstoffe" sind bereits im März angelaufen. Ein drittes Verbundprojekt "Gesundheitliche Bewertung und Konsumentenverhalten" wird im Sommer dieses Jahres starten.

Mithilfe verschiedener Ansätze erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in dem Kompetenznetzwerk FoCus die Zusammenhänge zwischen Produktion und Konsum von Milchprodukten und den damit verbundenen Auswirkungen auf den Endverbraucher. Dabei untersuchen sie auch die Inhaltsstoffe der Milch auf gesundheitsfördernde Eigenschaften. Die Entwicklung funktioneller Milchprodukte und die Erforschung der Wirkung von Milchprodukten auf ernährungsabhängige Erkrankungen bilden einen Schwerpunkt des Projektes.

Das Kompetenznetzwerk wird durch die Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der CAU koordiniert und besteht aus Partnern der Industrie und Forschung. Beteiligt sind u. a. das Max-Rubner-Institut (MRI) in Kiel, das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf, das Julius Kühn-Institut in Quedlinburg sowie das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH, Campus Kiel). Durch die Kooperation mit Unternehmen der Milchindustrie, der Futtermittelindustrie sowie der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein (WTSH) ist eine hohe Praxisrelevanz gesichert. Zu den langfristigen Zielen des Kompetenznetzwerkes zählt die Einrichtung eines Zentrums für Präventive Ernährungs- und Lebensmittelforschung (ZPEL). Gefördert wird das Netzwerk durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Zwei Bilder zum Thema stehen zum Download bereit:

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Bildunterschrift: Gesundheitsfördernde Milchprodukte werden heute häufig durch Zusätze wie probiotische Bakterienstämme hergestellt. Das Kompetenznetzwerk FoCus sucht u. a. nach milcheigenen krankheitsvorbeugenden Stoffen.
Copyright: CAU, Foto: Jürgen Haacks

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www.uni-kiel.de/download/pm/2010/2010-087-1.jpg

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Bildunterschrift: Von der Fütterung über die Milchproduktion bis zur Gesundheit des Verbrauchers nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in drei Verbundprojekten die Wertschöpfungskette Milch unter die Lupe.
Copyright: CAU, Foto: Sandra Sieraad

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Kontakt:
Prof. Dr. Karin Schwarz
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Tel: 0431/880-2411
E-Mail: info@foodtech.uni-kiel.de

Prof. Dr. Manfred Schwerin
FBN Leibniz-Institut für Nutztierbiologie, Dummersdorf
Tel: 038208/68-600
E-Mail: schwerin@fbn-dummerstorf.de



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