Presseinformation 146/2010 vom 10.09.2010 | zur Druckversion

Der Bau wächst
Forschungsinstitute an der CAU vernetzt im neuen Gebäude der Molekularen Biowissenschaften
Am 15. September 2009 startete mit dem Spatenstich durch den heutigen Wissenschaftsminister Schleswig-Holsteins, Jost de Jager, das Vorhaben eines Neubaus für das Zentrum für Molekulare Biowissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Unter Leitung der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, AöR (GMSH), wird das Gebäude im März 2012 fertig gestellt sein.
Henrik Harms, Geschäftsführer der GMSH, hebt die besondere Bauweise hervor und sieht den weiteren Ablauf erfolgreich: "Die runden Formen sind bewusst gewählt und stehen als Abbild der dynamischen und evolutionären Prozesse in der Molekularen Biowissenschaft. Ende des Jahres wird der Bau geschlossen sein, so dass im Winterhalbjahr der Innenausbau termingerecht durchgeführt werden kann."
Das mit einem Untergeschoss, einem Erdgeschoss und vier Obergeschossen insgesamt sechsgeschossige Gebäude wird in Zukunft auf 3.200 Quadratmetern moderne Labore, Büros und Tagungsräume für Institute und Arbeitsgruppen der Universität Kiel und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) bieten. In den Räumlichkeiten, die in ihrer Qualität dem internationalen Standard exzellenter Spitzenforschung entsprechen, kann die technische Ausstattung flexibel auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen abgestimmt werden. Beispielsweise sind einzelne Module des Labor-Mobiliars auf Rollen installiert.
Professor Thomas Bosch, Vizepräsident der CAU, Direktor der Allgemeinen Zoologie und zuständig für das Zukunftskonzept der Universität, sieht in dem Neubau die sichtbare Basis für die zunehmende interdisziplinäre Zusammenarbeit der universitären Forschung: "In den neuen Räumen werden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der molekularen Biowissenschaften eng vernetzt Spitzenforschung betreiben. Allen molekularbiologisch arbeitenden Gruppen steht dabei eine gemeinsame Hochleistungsausstattung zur Verfügung. Hier wird die Universität Kiel ihre Leitlinie des vernetzten Denkens und vernetzten Handels intensiv vorantreiben und sich so in Zukunft in diesem Forschungsbereich auch international behaupten."
Im neuen Zentrum für Molekulare Biowissenschaften werden voraussichtlich folgende Institute und Arbeitsgruppen installiert werden: Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB), Professor Stefan Schreiber; Zell- und Entwicklungsbiologie am Zoologischen Institut der CAU, Professor Thomas Bosch; Institut für Medizinische Informatik und Statistik (IMIS), Professor Michael Krawczak; Molekulare Pflanzenzüchtung am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, Professor Christian Jung; Strukturbiologie am Zentrum für Biochemie und Molekularbiologie sowie Labor für Molekulare Biowissenschaften (LMB), Professor Axel Scheidig; Molekulare Ernährung am Institut für Humanernährung und Lebensmittelkunde, Professor Frank Döring.
Zum Vergrößern anklicken |
Der Bau wächst; von links: Henrik Harms, Geschäftsführer GMSH; Professor Andre Franke, Institut für Klinische Molekularbiologie, UKSH; Johann Nigl, Bauleiter; Professor Thomas Bosch, Vizepräsident CAU. Foto: Dr. Anke Feiler-Kramer, Copyright CAU Foto zum Herunterladen: |
Zum Vergrößern anklicken |
Henrik Harms, Geschäftsführer GMSH, erläutert den aktuellen Stand des Bauvorhabens. Foto: Dr. Anke Feiler-Kramer, Copyright CAU. Foto zum Herunterladen: |
Zum Vergrößern anklicken |
Vom vierten Stock des Bioturms ist die besondere Form des neuen Gebäudes sehr gut zu sehen. Untergeschoss und Erdgeschoss sind bereits vollständig errichtet. Foto: Dr. Anke Feiler-Kramer, Copyright CAU. Foto zum Herunterladen: |
Zum Vergrößern anklicken |
Die Doktorandin Anna-Marei Böhm erforscht in den jetzigen Laboren des Biozentrums die Stammzellen der Hydra, die evolutionsbiologische Ansätze für medizinische Fragen geben. Sie freut sich, ihre Forschungen im neuen Gebäude fortsetzen zu können. Foto: Dr. Anke Feiler-Kramer, Copyright CAU. Foto zum Herunterladen: |
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Presse und Kommunikation, Sandra Sieraad, Text: Dr. Anke Feiler-Kramer
Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355
e-mail: presse@uv.uni-kiel.de




