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Presseinformation 186/2011 vom 15.11.2011 | zur Druckversion

Ethisches Umweltverständnis

Gustav-Radbruch-Netzwerk startet mit Ringvorlesung




Das „Gustav-Radbruch-Netzwerk für Philosophie und Ethik der Umwelt“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) widmet sich in seiner ersten öffentlichen Ringvorlesung der Frage: In welcher Umwelt wollen wir leben? Die Vorträge mit anschließender Diskussion finden ab 16. November jeweils mittwochs um 20:15 Uhr statt. Die Themen reichen von Energielandschaften der Zukunft über Umweltverantwortung bis zu Sinn und Unsinn von Ethik-Kommissionen.

Vizepräsidentin Birgit Friedl eröffnet die Auftaktveranstaltung, in deren Zentrum der Vortrag des Hamburger Professors und Naturphilosophen Klaus Michael Meyer-Abich stehen wird: „Kann die Natur durch den Menschen gewinnen?“ Friedl: „Das Netzwerk bringt alle Fächer zusammen, die die Grundlagen des Lebens untersuchen. Gemeinsam werden sie die Lehrangebote im Bereich Ethik ausweiten, bestehende ergänzen und eigene Forschungsprojekte entwickeln.“ Die CAU schärfe damit ihr Profil nachhaltiger Lehre und Forschung.
Den Höhepunkt der achteiligen Vortragsreihe bildet der Vortrag des Co-Vorsitzenden der „Ethikkommission zur Sicheren Energieversorgung“, Professor Klaus Töpfer. Nach einer Begrüßung durch CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet stellt Töpfer am 15. Februar die kontroverse Frage „Die Ethik-Kommission: Politischer Trick oder sachliche Notwendigkeit?“

Ausführliches Programm:
www.uni-kiel.de/download/pm/2011/2011-186-programm-netzwerk.pdf

Ort der Veranstaltungen:
www.uni-kiel.de/ps/lageplan/index.shtml

Hintergrund zum Gustav-Radbruch-Netzwerk:
Die Kultivierung der Umwelt ist zur wichtigsten Aufgabe des Menschen geworden. Welche ethischen Fragen und Probleme, Herausforderungen und Chancen mit dem Selbstverständnis des Menschen in der Natur verbunden sind, ist das Forschungsgebiet des neu gegründeten Netzwerks. Es ist eine gemeinsame Einrichtung aller acht Fakultäten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Expertinnen und Experten der Philosophie, Medizin und Wirtschaftsethik, der Theologie, Kultur- und Meereswissenschaften arbeiten hier zusammen an Fragestellungen rund um Natur-, Lebens- und Kulturwissenschaften.

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Bildunterschrift: Natur im Netz: Im Wintersemester stellt sich das „Gustav-Radbruch-Netzwerk für Philosophie und Ethik der Umwelt“ in einer Ringvorlesung vor.
Quelle: maxstockphoto/Shutterstock.com

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