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Presseinformation 152/2012 vom 01.06.2012 | zur Druckversion

Aufgang zum Parnass fertig gestellt

Eingangsbereich der Kunsthalle zu Kiel eröffnet


Im November 2010 begann der Umbau des Eingangsbereiches der Kunsthalle zu Kiel. Am Freitag, 1. Juni, übergaben Kulturminister Dr. Ekkehard Klug, der Präsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Professor Gerhard Fouquet, der Geschäftsführer der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH), Hans-Adolf Bilzhause, Kunsthallendirektorin Dr. Anette Hüsch und der ausführende Architekt Gregor Sunder-Plassmann das Entree seiner neuen Bestimmung. Künftig steht die Kunsthalle der CAU, deren Vorbau insgesamt rund eine Million Euro kostete, mit ihrem barrierefreien Eingangsbereich hoch oben auf einer hellen, offenen Treppenanlage, die organisch in den Weg zwischen Schlosspark und Altem Botanischen Garten eingebettet ist.

Für Kulturminister Dr. Ekkehard Klug präsentiert sich „eines der bedeutendsten Museen des Landes seinen Besucherinnen und Besuchern nun nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich attraktiv und zeitgemäß.“ Der Minister betonte, zu diesen Gästen gehörten auch Touristen, die zum Beispiel von einem der direkt gegenüber liegenden Kreuzfahrtschiffe blicken und jetzt durch den neu gestalteten Schlosspark und den modernen Eingang mit seiner offenen Treppe zur Förde zu einem Ausstellungsbesuch eingeladen würden. „Die Modernisierung des Kunsthallen-Eingangsbereiches trägt auch maßgeblich zur besseren öffentlichen Wahrnehmung der acht Kieler ,museen am meer’ bei, zu denen die Kunsthalle gehört“, sagte der Minister. Er betonte, dass die Sanierung des Kunsthallen-Eingangsbereiches auf ein erfolgreiches Zusammenspiel zwischen den Landesministerien für Bildung und Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr sowie von GMSH und der Landeshauptstadt Kiel zurückgehe. Das Kulturministerium hat die Sanierung mit einem Betrag von 670.000 Euro aus dem Investitionsprogramm Kulturelles Erbe (IKE) gefördert.

CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet bedankte sich bei allen am Bau Beteiligten für ihren Einsatz, ihre Geduld und ihre Kooperationsbereitschaft: „Zugegebenermaßen hat der Bau länger gedauert, als wir zu Beginn geplant und gedacht hatten. Im Laufe der Entstehung mussten wir alle lernen, dass eine Kunsthalle kein Gebäude wie jedes andere ist. Ihre in jeder Hinsicht exponierte Stellung erfordert ein besonderes Maß an Sensibilität, Geschicklichkeit und Kompromissbereitschaft. Vor diesem Hintergrund können und sollten wir heute zufrieden auf das Ergebnis blicken.“

„Ich freue mich, dass die Zeit des Provisoriums vorbei ist und die Kunsthalle nun endlich einen repräsentativen Eingangsbereich erhalten hat“, sagte Hans-Adolf Bilzhause, Geschäftsführer der GMSH. „Zukünftig gelangen die Besucherinnen und Besucher über die neue Freitreppe vom Düsternbrooker Weg oder behindertengerecht über die neue Aufzugsanlage in das moderne und offene Eingangsgebäude. Die Außenanlage wird durch die Integration von Schlossgarten und Altem Botanischen Garten ebenfalls aufgewertet, sodass die Kunsthalle schon von außen gut als herausragende kulturelle Einrichtung unserer Landeshauptstadt zu erkennen ist.“

Architekt Gregor Sunder-Plassmann bezeichnete die Kunsthalle mithin als „neues städtebauliches Gesicht“. Sunder-Plassmann: „Die Entwurfsidee, die städtebauliche Auseinandersetzung mit der Förde, der Landschaft, der Blickachsen mit der hohen Treppenanlage zu begegnen und gleichzeitig die Bedeutung der Kunsthalle mit einer großzügigen Betonung des Eingangsbereichs herauszuheben, ist umgesetzt worden.“

Erwartungsvoll blickt Kunsthallendirektorin Dr. Anette Hüsch auf das Ende eines Provisoriums: „Das gesamte Team der Kunsthalle freut sich über die Fertigstellung des barrierefreien Eingangsbereiches der Kunsthalle. Dessen Transparenz sowie die breit angelegte Außentreppe öffnen die Kunsthalle von jetzt an großzügig zum Düsternbrooker Weg. Eingebettet in die Neugestaltung der Parkflächen von Schlossgarten und Klein-Elmeloo ist hier ein attraktives Areal entstanden. Wir danken allen Beteiligten und freuen uns darauf, unsere Besucherinnen und Besucher endlich durch unseren neu gestalteten Haupteingang willkommen heißen zu können.“

www.kunsthalle-kiel.de
www.gmsh.de


Daten des Eingangsbereiches der Kunsthalle zu Kiel:
Baukosten: rund 1 Million Euro
Fläche: 115 Quadratmeter
Baubeginn: November 2010

Fotos stehen zum Download bereit:

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Bildunterschrift: Auf den Treppen zum Musentempel Kieler Kunsthalle (von links): CAU-Präsident Gerhard Fouquet, Kulturminister Ekkehard Klug, Anette Hüsch, Direktorin der Kunsthalle, GMSH-Geschäftsführer Hans-Adolf Bilzhause und Architekt Gregor Sunder-Plassmann begrüßten die Offenheit des zeitgemäßen neuen Eingangsbereichs der Kunsthalle.
Copyright: CAU, Foto: Denis Schimmelpfennig

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Bildunterschrift: Hell und einladend: die Kieler Kunsthalle präsentiert sich attraktiv nun auch zur Förde hin.
Copyright: CAU, Foto: Denis Schimmelpfennig

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Bildunterschrift: Die breit angelegte Treppenanlage öffnet die Kunsthalle großzügig zum Düsternbrooker Weg.
Copyright: CAU, Foto: Denis Schimmelpfennig

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Kontakt:
Kunsthalle zu Kiel
Direktorin Dr. Anette Hüsch
Tel: 0431/880-5750
E-Mail: annette.huesch@kunsthalle-kiel.de



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