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Presseinformation 157/2012 vom 06.06.2012 | zur Druckversion

Kieler Universität ist Vorbild für internationales Forschungsmanagement

Vizepräsident Bosch zu Gast in Singapur


Wie nachhaltige Forschung gefördert werden kann, wie mit zunehmend internationaler werdenden Wettbewerben um die „klugen Köpfe“ umzugehen ist und wie man dem Trend der länderübergreifenden Forschungskooperationen Rechnung tragen kann – hierfür suchte das „Asia Pacific Research Executive Forum 2012“ am 1. Juni in Singapur unter dem Titel „Accelerating the Impact of the Research Enterprise” nach Lösungen. Rund 40 leitende Hochschulpersönlichkeiten aus Japan, China, Taiwan, Korea, Malaysia, Australien, Singapur und Deutschland folgten einer Einladung des Wissenschaftsverlages Elsevier.

Als „Key Note Speaker“ stellte Professor Thomas Bosch, Vizepräsident der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die strategische Ausrichtung seiner Hochschule vor. Das Zukunftskonzept der CAU und der daraus entwickelte Struktur-und Entwicklungsplan 2012-2017 verankere das CAU-Prinzip der Konzentration auf wenige hervorragende Schwerpunkte, erklärte Bosch: „Die Ausbildung und Stärkung von Forschungsschwerpunkten wird an der Kieler Universität von interdisziplinären Plattformen sowie durch eine enge Vernetzung mit außeruniversitären Einrichtungen und regionalpolitischen Entscheidungstragenden gestützt. Mit diesem Konzept gelang es uns zum Beispiel, in den letzten fünf Jahren das Drittmitteleinkommen auf rund 100 Millionen Euro pro Jahr zu verdoppeln und uns erfolgreich an der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zu beteiligen.“

Sich nicht zu verzetteln, Schwerpunkte zu setzen, interdisziplinäre Zusammenarbeiten zu fördern, und dabei auch die außeruniversitären Einrichtungen und die Politik mit ins Boot zu holen – das war die Botschaft, die Bosch seinen asiatischen Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg gab. „Diese Botschaft wurde sehr interessiert aufgenommen“, berichtet Bosch. „Die CAU wird als internationales Vorbild ernst genommen, wenn es darum geht, wie mittelgroße Universitäten in Zeiten großer Unsicherheit die Qualität ihrer Forschung und Lehre nachhaltig fördern können.“

Die zunehmende Globalisierung und Internationalisierung des Bildungssektors steigert den Wettbewerb unter den Hochschulen. Wie diese zugleich mit ständig wachsenden Studierendenzahlen und sinkenden Etats ihre Qualität in Lehre und Forschung aufrecht erhalten oder gar steigern können, ist und bleibt eine offene Frage. Wegen dieser vielfachen Vorzeichenänderungen in der internationalen Hochschullandschaft nimmt das Hochschulmarketing eine immer zentralere Rolle ein.

Besonders Asiatische Universitäten erfahren derzeit eine nicht dagewesene Phase des Wachstums und konkurrieren um die besten Köpfe. Es liegt in der Verantwortung der Hochschulleitungen und der Politik, auf der Grundlage objektiver und quantitativer Daten alle Mittel so einzusetzen, dass die Qualität in Lehre und Forschung nicht leidet und eine nachhaltige Entwicklungsperspektive verfolgt werden kann.

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Bildunterschrift: Antritt in Singapur: Internationale Hochschulen nehmen sich die Kieler Universität als Vorbild.
Quelle: Asia Pacific Research Executive Forum 2012

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