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Presseinformation 208/2012 vom 11.07.2012 | zur Druckversion

Geologisches Museum: Führungen durch die Geschichte des Lebens


Ohne die Entwicklung der Pflanzen gäbe es heute keine Menschen auf der Erde. Doch seit wann gibt es eigentlich pflanzliches Leben? Warum wuchsen vor 50 Millionen Jahren auf Spitzbergen Palmen? Und was erlebten in den 1930er Jahren die Polarforscherinnen und -forscher um Alfred Wegener bei den ersten Untersuchungen an der grönländischen Station „Eismitte“?

Am Sonntag, 15. Juli, beantwortet Professorin Priska Schäfer vom Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) diese und viele andere Fragen. Um 11:30 Uhr und um 14:00 Uhr führt sie durch die aktuelle Ausstellung „Die Entwicklung der Pflanzenwelt“ im Geologischen und Mineralogischen Museum der CAU. Sie vermittelt die Bedeutung der Pflanzenwelt für die Bewohnbarkeit unserer Erde anhand von Versteinerungen und lebenden Pflanzen. Die Expertin für Paläontologie und Historische Geologie zeigt Fossilfunde aus den für die Pflanzenevolution wichtigen Erdzeitaltern und erklärt, wo heute lebende und steinerne Fossilien gefunden werden und warum. Die Führungen richten sich an alle Interessierten. Der Eintritt ist kostenlos. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Juli zu sehen.

Das Wichtigste in Kürze:
Datum: Sonntag, 15. Juli 2012
Zeit: 11:30 Uhr und 14:00 Uhr
Ort: Geologisches und Mineralogisches Museum, Ludewig-Meyn-Straße 12, 24118 Kiel

Mehr Informationen:
Webseite zum Museum: www.ifg.uni-kiel.de/museum

Folgende Fotos zum Thema stehen zum Download bereit:

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Bildunterschrift: Baumfarne wie diesen gibt es seit über 150 Millionen Jahren. Der versteinerte Schachtelhalm ist sogar über 300 Millionen Jahre alt.
Foto/Copyright: Dr. Eckart Bedbur/CAU

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Bildunterschrift: Zeitzeuge der Geschichte des Lebens: Gingko lebend und versteinert.
Foto/Copyright: Dr. Eckart Bedbur/CAU

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Bildunterschrift: Steinharter Zapfen: solche Araucarien-Zapfen findet man heute nur noch in einigen Gebieten auf der Südhalbkugel, während die Araucarien früher den gesamten Urkontinent Gondwana besiedelten.
Foto/Copyright: Dr. Eckart Bedbur/CAU

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Kontakt:
Dr. Eckart Bedbur
Geologisches und Mineralogisches Museum
Ludewig-Meyn-Straße 12, 24118 Kiel
Telefon: 0431/880-2693
E-Mail: eb@gpi.uni-kiel.de