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Presseinformation 267/2012 vom 27.09.2012 | zur Druckversion

„Das Ende der Wissenschaft und darüber hinaus”

Einladung zur öffentlichen Tagung an der Kieler Universität


Spektakuläre Technologien wie der Teilchenbeschleuniger am CERN oder ein von Menschenhand gesteuerter Mars-Rover, neue Formen der öffentlichen Beteiligung an wissenschaftlichem Diskurs oder unzählige Fachpublikationen: solche Errungenschaften aus der Welt der Wissenschaft sind für jedermann sichtbar. Was ist aber mit grundlegendem Wandel? Verändert sich die Art und Weise, wie wir Wissenschaft betreiben und wahrnehmen? Welche Rolle spielt sie in und für die Gesellschaft? Finden wir überhaupt noch natürliche Umgebungen für Forschung?

Die Tagung „Das Ende der Wissenschaft und darüber hinaus“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) soll diese Diskussion eröffnen. Acht internationale Referenten sind am 26. und 27. Oktober zu Gast in der Kunsthalle zu Kiel. Den Auftakt bildet der britische Autor und Sozialkritiker Dr. James Le Fanu am 26. Oktober. Er gab mit seinem Artikel „Das Ende der Wissenschaft“ den Anstoß für die Kieler Tagung. „Noch nie flossen so viele Milliarden in die Forschung, noch nie wurden so viele Studien publiziert – und noch nie kam so wenig dabei heraus wie heute. Die moderne Wissenschaft ist in eine Sackgasse geraten“, schreibt Le Fanu in der NZZ am Sonntag (vom 19.06.2011).

„Die These vom Ende der Wissenschaft möchten wir als Einladung begreifen“, sagten sich Professor Gerhard Fouquet, Universitätspräsident, und Professor Frederik Paulsen, Unternehmer und Förderer der Wissenschaft. Gemeinsam laden sie die interessierte Öffentlichkeit zu einer Tagung ein, die „uns dazu ermutigen soll, verlassene Ankerplätze aufzugeben und neue Bezugspunkte zur Wissenschaft zu suchen.“

Im Anschluss an den Auftaktvortrag am 26. Oktober folgt am 27. Oktober ein vielseitiges Tagungsprogramm. Nach der Begrüßung durch die wissenschaftliche Tagungsleiterin Professorin Heidrun Allert um 9 Uhr, beziehen sieben internationale Referenten ihre Positionen. Von komplexen Systemen über die Bedeutung von experimenteller Arbeit bis zur Kreativität in der Wissenschaft bietet der erste Teil der Tagung eine Orientierung über die komplexe Problemstellung. Im zweiten Teil der Tagung ab 15:30 Uhr geht es um die Verantwortung von Wissenschaft, ihre Annährung an Entwicklung und Innovation und ihre langfristige Aufgabe in der Gesellschaft.

Der Abendvortrag zum Thema „So long as men can breathe or eyes can see: Kein Ende der Wissenschaft“ gibt schließlich einen praktischen Ein- und Ausblick aus der Sicht des Molekularbiologen Professor Giuseppe Testa.

Alle Interessierten sind herzlich zu der vorwiegend englischsprachigen Tagung eingeladen. Es wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten. Der Besuch des Abendvortrags am 27. Oktober ist ohne Anmeldung möglich. Die Tagung ist öffentlich und kostenlos.

Programm, Anmeldung, weitere Informationen unter:
www.uni-kiel.de/science-congress

Das Plakat steht zum Download bereit:

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Bildunterschrift: Wissenschaftstagung über die Wissenschaft: Am 26. und 27. Oktober wird an der Kieler Universität „Das Ende der Wissenschaft“ thematisiert.
Copyright: CAU, Layout: zuckerguss

PDF zum Herunterladen:
www.uni-kiel.de/download/pm/2012/2012-267-1.pdf



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