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Presseinformation 296/2012 vom 16.10.2012 | zur Druckversion

Für Potenzial und Persönlichkeit: CAU vergibt Deutschlandstipendien


Zahlreiche Studierende können sich auch in der zweiten Runde des Deutschlandstipendiums an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) über finanzielle Unterstützung freuen. Während einer offiziellen Feierstunde am Montag, 15. Oktober, übergaben CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet sowie private Stifterinnen und Stifter 66 Deutschlandstipendien an die Stipendiatinnen und Stipendiaten. Stadtpräsidentin Cathy Kietzer überreichte vier Gaststudierenden der CAU aus Partnerstädten in Lettland und Russland das Stipendium der Landeshauptstadt Kiel.

Fouquet nannte das Deutschlandstipendium eine „Erfolgsgeschichte für die Stipendiatinnen und Stipendiaten, die hier an der CAU in den Genuss dieser besonderen Förderung gekommen sind und weiterhin kommen werden.“ Das Stipendium unterstütze die Studien der Stipendiatinnen und Stipendiaten maßgeblich. Auch für die Kieler Universität selbst, die sich als einzige Hochschule Schleswig-Holsteins am Programm des Bundesbildungsministeriums beteiligt, sei das Stipendium wertvoll: „Sehr begabte Studierende fühlen sich dadurch mehr mit der Universität verbunden“, so Fouquet weiter.

Stellvertretend für das Land Schleswig-Holstein bedankten sich die Staatssekretäre für Wirtschaft und Verkehr beziehungsweise Bildung und Wissenschaft, Dr. Frank Nägele und Rolf Fischer, bei allen Stifterinnen und Stiftern für ihr Engagement. Das Stipendium halte die jungen Talente im Land, sagte Nägele. „Leistung muss sich lohnen, sie muss aber auch ermöglicht werden“, kommentierte Fischer das Stipendienprogramm des Bundes. Es ermögliche Freiräume für die Studierenden, die es sonst nicht geben würde.

Die Leiterin des Bereichs „Gesellschaftliches Engagement“ des Sparkassen und Giroverbandes Schleswig-Holstein, Gyde Opitz, riet Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern bei der Talentförderung einen Blick über den Tellerrand von Volks- und Betriebswirtschaftslehre zu wagen. Unternehmen würden gerade auch von den Ideen hoch qualifizierter Kräfte aus den Geisteswissenschaften profitieren.

Das Deutschlandstipendium würdige vor allem die eigenen Leistungen, sagte Andreas Traut, der im 9. Semester Physik studiert: „Es wird Potenzial in uns Stipendiaten gesehen, und das motiviert zusätzlich.“ Gleichzeitig hob er hervor, dass sie auch Vorbilder für Kommilitoninnen und Kommilitonen sein könnten.

Inspiriert durch die Idee des Deutschlandstipendiums stifteten private Spender in diesem Semester auch zwei davon unabhängige Stipendien.

Das Deutschlandstipendienprogramm fördert einkommensunabhängig begabte Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt, mit 300 Euro im Monat über ein Jahr. Die eine Hälfte des Betrags kommt dabei vom Bund, die andere Hälfte von privaten Stifterinnen und Stiftern. Das Deutschlandstipendium an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist eine gemeinsame Initiative mit der Wirtschaft. Sie wird gefördert vom Sparkassen und Giroverband Schleswig-Holstein, Haus & Grund, Regiocast und den Kieler Nachrichten.

Mehr Informationen zum Deutschlandstipendium im Internet unter:
www.uni-kiel.de/foerderer/stipendien oder bei Sabine Große-Aust, Tel. 0431/880-1490, E-Mail: sgrosse-aust@praesidium.uni-kiel.de.

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Bildunterschrift: Auch in der zweiten Runde des Deutschlandstipendiums an der Uni Kiel werden zahlreiche Studierende gefördert. Viele Stifterinnen, Stifter und Studierenden pflegen einen engen Kontakt auch über die Förderphase hinaus.
Copyright: CAU, Foto: Axel Schön

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Bildunterschrift: Stipendiat Andreas Traut: "Unser Potenzial wird erkannt - und das motiviert zusätzlich."
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