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Presseinformation 298/2012 vom 17.10.2012 | zur Druckversion

Chemische Institute nachbarlich verbunden

Neubau der Physikalischen Chemie übergeben


Der Neubau der Physikalischen Chemie wurde heute (Mittwoch, 17. Oktober) offiziell an die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) übergeben. Damit fügt sich der Neubau in das umliegende Erscheinungsbild der Gebäude rund den Otto-Hahn-Platz ein und bindet die Physikalische Chemie jetzt auch räumlich an die anderen chemischen Institute der Hochschule an.

Die Ministerin für Bildung und Wissenschaft, Professorin Waltraud ‚Wara‘ Wende, nahm den symbolischen Schlüssel von der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) in Empfang und übergab ihn an die Kieler Universität. Die Gesamtkosten einschließlich Nebenkosten für den Neubau in Höhe von rund 19,5 Millionen Euro wurden vollständig vom Land getragen. „Mit der heutigen Einweihung schließen wir die baulichen Umsetzungen des Konzepts ‚Chemie 2000+‘ ab“, sagte Ministerin Wende. „Für die ‚physikalischen Chemiker‘ enden damit die nahezu unhaltbaren Zustände im Altbau der sogenannten Angerbauten.“

„Ich freue mich, der Universität Kiel heute den symbolischen Schlüssel für die Physikalische Chemie überreichen zu können“, sagte Hans-Adolf Bilzhause, Geschäftsführer der GMSH. „Ich bin mir sicher, dass dies eine gute Investition ist, um Forschung und Lehre in Schleswig-Holstein und auch den Wissenschaftsstandort Kiel nachhaltig zu stärken“, so Bilzhause.

Professor Gerhard Fouquet, Präsident der CAU, zeigte sich sichtlich erleichtert, dass der Bau nach dem Planungsbeginn vor sieben Jahren endlich realisiert wurde. „Für Wissenschaft, Lehre und Forschung brauchen wir an der CAU auch die geeigneten Rahmenbedingungen. Die haben bisher für die Physikalische Chemie noch gefehlt. Dieser Neubau schafft moderne Laborbedingungen, auf die Lehrende und Lernende dringend angewiesen sind und ermöglicht eine effiziente und bestmögliche Ausbildung von Studierenden.“

Der Neubau passt sich durch seine Gestaltung in die vorhandene Umgebung ein: Vier Stockwerke aus Rotklinker bieten reichlich Platz für Labore und Praktikumssäle, Seminarräume, Sitzungszimmer, Büros sowie Werkstätten und Funktionsräume mit Sondernutzungen. Eine Besonderheit bei der Ausstattung des Gebäudes sind Laserlabore, zum Teil mit Reinräumen im Kelleranbau, die eine hohe Anforderung an Schwingungsfreiheit erfüllen. Zusätzlich ist der Bau mit modernsten Wärmerückgewinnungssystemen ausgerüstet.

Eine Nutzfläche von über 3.200 Quadratmetern bietet den Forscherinnen und Forschern des Instituts für Physikalische Chemie somit künftig ideale Voraussetzungen für ihre Arbeit: „Durch den Neubau werden langjährige schwere Mängel in den Sicherheitsanforderungen für das Arbeiten in chemischen Laboratorien sowie des baulichen Zustands des bisherigen Altbaus überwunden“, ergänzt Professor Jürgen Grotemeyer, geschäftsführender Direktor des Instituts für Physikalische Chemie. „Durch die räumliche Nähe der chemischen Institute an der CAU wird zudem ein intensiver wissenschaftlicher Austausch zwischen den Instituten ermöglicht und noch verstärkt.“

Der nun fertig gestellte Neubau der Physikalischen Chemie ist der letzte Teil des
Neubaukonzeptes ‚Chemie 2000+‘. Es verfolgt das Ziel, die Bedingungen für Forschung und Lehre an den Chemischen Instituten der CAU zu verbessern. Begonnen wurde mit der Umsetzung des Konzeptes 1997 mit der Errichtung eines Laborgebäudes der Anorganischen Chemie für die Studierenden. Nachdem 2005 das Otto-Diels-Institut für Organische Chemie saniert wurde, folgte 2008 der Bau des neuen Institutsgebäudes der Anorganischen Chemie.

Fotos stehen zum Download bereit:

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Bildunterschrift: Mit dem Neubau der Physikalischen Chemie ist das Konzept ‚Chemie 2000+‘ jetzt abgeschlossen.
Copyright: CAU, Foto: Jürgen Haacks

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Bildunterschrift: Mit dem Neubau der Physikalischen Chemie sind die chemischen Institute jetzt auch räumlich miteinander verbunden.
Copyright: CAU, Foto: Jürgen Haacks

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Bildunterschrift: Jetzt können die Labore im neuen Gebäude der Physikalischen Chemie genutzt werden: Schlüsselübergabe an die Kieler Universität. Im Bild (v.l.): Hans-Adolf Bilzhause (GMSH), Professor Friedrich Temps (CAU), Professor Jürgen Grotemeyer (CAU), CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet, Professorin Waltraut Wende (Ministerin für Bildung und Wissenschaft), Heinz Eustrup (pbr Planungsbüro).
Copyright: CAU, Foto: Ann-Kathrin Wenke

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Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Text: Dr. Ann-Kathrin Wenke
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