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Presseinformation 318/2012 vom 02.11.2012 | zur Druckversion

Personalmeldungen Oktober 2012


1. Berufungen/Ernennungen nach Kiel

Professor Dr. ERIC PIETER ACHTERBERG, University of Southampton (UK), hat einen Ruf auf eine W3-Professur für Meereschemie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät sowie am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel erhalten.

PD Dr. ANDREAS BIHRER, Historisches Seminar, hat den Ruf auf die W3-Professur für Geschichte des Mittelalters an der Philosophischen Fakultät angenommen.

Professor Dr. ROMAIN BOUSQUET, Université de Rennes, Frankreich, hat den Ruf auf die W2-Professur für Petrologie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät angenommen.

Dr. STEFAN HOFFMANN, Technische Universität Dresden, hat den Ruf auf die W3-Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing, an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät angenommen.

Professor Dr. WOLFGANG LIEB, Universitätsmedizin Greifswald, hat den Ruf auf die W3-Professur für Epidemiologie an der Medizinischen Fakultät angenommen.

Professorin Dr. GABRIELE LINGELBACH, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, hat den Ruf auf die W3-Professur für Geschichte der Neuzeit an der Philosophischen Fakultät angenommen.

Professor Dr. ANDREAS LUTTER, Leuphana Universität Lüneburg, hat den Ruf auf die W2-Professur für Wirtschaft/Politik und ihre Didaktik an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät angenommen.

Dr. THOMAS MEURER, Technische Universität Wien, hat den Ruf auf die W3-Professur für Regelungstechnik an der Technischen Fakultät angenommen.


2. Erhaltene, angenommene und abgelehnte Rufe an Kieler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Professor Dr. MARTIN BEYER, Institut für Physikalische Chemie, hat einen Ruf auf eine Professur für Experimentelle Nano- und Biophysik an der Universität Innsbruck erhalten.


3. Außerplanmäßige Professuren

PD Dr. HANS-JÜRGEN KLOMP, Klinik für Allgemeine Chirurgie und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, hat auf Vorschlag der Medizinischen Fakultät den Titel „Außerplanmäßiger Professor“ verliehen bekommen.


4. Von Externen Einrichtungen vergebene Ehrungen, Auszeichnungen und Preise

Professor Dr. GUENTHER DEUSCHL, Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat die Max-Nonne-Gedenkmünze der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erhalten. Der Kieler Wissenschaftler habe sich um die Einführung neuer Behandlungsmethoden in der Neurologie und um die Professionalisierung der Fachgesellschaft verdient gemacht, hieß es in der Begründung. Die Gedenkmünze wird seit 1961 in unregelmäßigen Abständen an Klinikerinnen und Kliniker vergeben, die mit ihren besonderen wissenschaftlichen Leistungen und als klinische Lehrerinnen und Lehrer die gesamte Neurologie auf herausragende Weise vertreten und gefördert haben. Mit ihr soll die Erinnerung an den Neurologen Max Nonne (1861-1959) wach gehalten werden, der unter anderem die Kenntnisse über Multiple Sklerose und andere Nervenerkrankungen vermehrte.

Dr. IRINA KIRILLOVA, Physiologisches Institut, Medizinische Fakultät, hat den Förderpreis für Schmerzforschung erhalten. Für ihre Arbeit zur Rolle von Muskelnerven bei der Auslösung von Nervenschmerz wurde sie beim Deutschen Schmerzkongress in Mannheim mit dem mit 4000 Euro dotierten ersten Preis in der Kategorie Grundlagenforschung ausgezeichnet. Die experimentellen Untersuchungen können zu neuen Ansätzen in der Therapie von Nervenschmerzen führen. Der Preis wird jährlich von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. vergeben.

Professor Dr. ULRICH KOESTER, Institut für Agrarökonomie, hat die Ehrendoktorwürde der Mongolian State University of Agriculture (Mongolei) erhalten.

PD Dr. SEBASTIAN LIPPROSS, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat den Hans-Liniger-Preis 2012 der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erhalten. Lippross erforschte im Blut enthaltene Faktoren, die vor allem nach ausgedehnten Weichteilschädigungen wie Brüchen oder Tumoren die Gewebeheilung unterstützen können. Die DGU schreibt den nach ihrem Begründer benannten Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für besondere Leistungen auf den Gebieten Unfallheilkunde, Versicherungs-, Versorgungs- und Verkehrsmedizin oder ihren Grenzgebieten aus.

Professor Dr. HANS-ULRICH SCHMINCKE, ehemals Leiter der Abteilung Vulkanologie und Petrologie am Kieler Forschungszentrum für Marine Geowissenschaften (GEOMAR), hat für seine wissenschaftlichen Leistungen die Gustav-Steinmann-Medaille der Geologischen Vereinigung erhalten. Der Name Schmincke ist in der internationalen Vulkan-Forschung ein fester Begriff. Vor allem mit grundlegenden Arbeiten zur Geschichte und Aktivität der Eifelvulkane und der Kanarischen Inseln ist der Wissenschaftler bekannt geworden. Die Geologische Vereinigung erinnert mit der Verleihung der Medaille an ihren Gründer, den Geologen und Paläontologen Gustav Steinmann. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen Eugen Seibold, ehemals Direktor des Geologisch-Paläontologischen Instituts der Universität Kiel, und Erwin Suess, ehemals Direktor des Kieler Forschungszentrums für Marine Geowissenschaften.


5. Ämter in externen Gremien und Fachgesellschaften

PD Dr. STEFAN GARTHE, Forschungs- und Technologiezentrum Westküste, ist seit dem 6. Oktober Präsident der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft e.V. (DO-G). Die DO-G wurde 1850 gegründet und hat rund 2.000 Mitglieder. Damit ist sie eine der ältesten und mitgliederstärksten wissenschaftlichen Vereinigungen in Europa. Primäre Ziele des Vereins sind die Förderung der Vogelforschung, unter anderem durch die Herausgabe der Zeitschrift „Journal of Ornithology", die Organisation regelmäßiger Jahrestagungen, sowie fachliche und finanzielle Hilfestellung bei der Durchführung von Forschungsvorhaben mit Hilfe eines speziellen Forschungsfonds.

Professor Dr. CHRISTIAN JUNG, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, ist am 1. Oktober zum Präsidenten der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung e.V. gewählt worden. Die Gesellschaft veranstaltet Fachkongresse, fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Pflanzenzüchtung und bietet Seminare zur Schulung von Saatzuchttechnikerinnen und -technikern an.

Professor Dr. JOSEF WIESEHÖFER, Institut für Klassische Altertumskunde, ist zum Ordentlichen Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und der Academia Europaea gewählt worden. Das DAI ist eine wissenschaftliche Einrichtung, die als Bundesanstalt zum Geschäftsbereich des Auswärtigen Amts gehört. Das Institut mit Zentrale in Berlin und mehreren Kommissionen und Abteilungen im In- und Ausland organisiert archäologische Ausgrabungen und Forschungen und pflegt Kontakte zur internationalen Wissenschaft. Es veranstaltet wissenschaftliche Kongresse, Kolloquien sowie Führungen und informiert die Öffentlichkeit über seine Arbeit. Die Mitglieder der Academia Europaea haben es sich zur Aufgabe gemacht, Lernen, Bildung und Forschung in Europa zu fördern. Sie geben Empfehlungen an die Regierungen der Länder ab und unterstützen interdisziplinäre und internationale Forschung.



Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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