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Presseinformation 374/2012 vom 19.12.2012 | zur Druckversion

Internationale Doktorandenbetreuung wird noch besser

DAAD-Fördermittel für die Uni Kiel


Die Betreuung ausländischer Doktorandinnen und Doktoranden an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) wird ab 2013 weiter ausgebaut. Mit Fördergeldern vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Höhe von 135.000 Euro bis 2015 ergänzt die Landesuniversität bewährte Services um neue Angebote. Den Antrag auf Förderung mit Mitteln des Auswärten Amtes im Rahmen des kombinierten Stipendien- und Betreuungsprogramms (STIBET) hatten das International Center und das Graduiertenzentrum der Kieler Uni gemeinsam gestellt.

Das erweiterte Betreuungskonzept richtet sich vor allem an individuell Promovierende, die nicht in eine Graduiertenschule oder ein Promotionsprogramm integriert sind. Zu den breit gefächerten Angeboten gehören unter anderem die Betreuung bei Einschreibung und Wohnungssuche, interkulturelle Seminare, Einführungen in die deutsche Wissenschaftskultur, Exkursionen und Sprachkurse. Auch finanzielle Unterstützung in Form von Stipendien wird es geben. „Die Stipendien werden dazu dienen, in Not geratenen ausländischen Doktorandinnen und Doktoranden eine Abschlussbeihilfe zu ermöglichen. Sie sind auch Anerkennung für ehrenamtliches Engagement bei der Organisation eines Doktorandenstammtisches“, erläutert Jan Bensien vom International Center. „Unser bisheriges gemeinsames Konzept hat sich wunderbar bewährt und ist fest etabliert. Die Zusammenarbeit läuft großartig Hand in Hand und neue Doktorandinnen und Doktoranden werden bereits individuell betreut und eingebunden. Wir wissen aus dieser Erfahrung heraus genau, wo wir noch besser werden können. Das können wir jetzt sehr gut umsetzen“, erklärt Dr. Sabine Milde, Geschäftsführerin des Graduiertenzentrums.

Neu im Programm sind kleine Arbeitsgruppen auf Fakultätsebene. Hier können ausländische, aber auch deutsche Promovierende neben fachlichen auch außerfachliche Fragen diskutieren. Geleitet werden die Treffen von interkulturell geschulten, erfahrenen Doktorandinnen und Doktoranden. „Das neue Betreuungsnetzwerk zwischen International Center, Graduiertenzentrum und der Wissenschaftlichen Weiterbildung macht die Universität Kiel als Forschungsstandort für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus dem Ausland noch attraktiver. Die Fördergelder tragen erheblich dazu bei, dass wir unseren ausländischen Gästen künftig noch ein Stück mehr Heimatgefühl vermitteln können“, freut sich CAU-Vizepräsident Professor Thomas Bosch über den gemeinsamen Erfolg.

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Bildunterschrift: An der Uni Kiel werden ausländische Doktorandinnen und Doktoranden perfekt in die deutsche Wissenschaftskultur integriert.
Copyright: CAU, Foto: Matthias Burmeister

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Kontakt:
Jan Bensien
International Center
Tel.: 0431/880- 3716
E-Mail: jbensien@uv.uni-kiel.de

Dr. Sabine Milde
Leiterin Graduiertenzentrum
Tel.: 0431/880-3218
E-Mail: smilde@gz.uni-kiel.de



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