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Presseinformation 275/2013 vom 02.10.2013 | zur Druckversion

Zu Wasser, zu Land oder in der Luft

Ausstellungseröffnung „abgetaucht…“ im Zoologischen Museum




Eine der größten Erfolgsgeschichten der Evolution steht im Mittelpunkt der neuen Ausstellung im Zoologischen Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU): der Gang der Landwirbeltiere zurück ins Wasser. Ob watend, laufend oder fliegend, im Laufe der Zeit passten sich Säugetiere, Vögel und Reptilien perfekt an den Lebensraum Wasser an und entwickelten einmalige Fortbewegungs­systeme. Ab 3. Oktober begrüßt ein drei Meter langes Nilpferd die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung. Infotafeln und zahlreiche Exponate wie Walross, Seekuh, Krokodil oder Pinguin erklären großen wie kleinen Gästen die Bewegungsmuster von Tier und Mensch im Wasser und den Bau der Fortbewegungsorgane.

Ob Tauchgewichte an den Knochen oder fliegen unter Wasser: Vom Nilpferd bis zum Papageientaucher hat die Evolution jedem Tier das richtige Werkzeug mitgegeben, um sich im kühlen Nass elegant fortzubewegen. Einen einzigartigen Einblick in diese Bewegungswelt bietet das Zoologische Museum in seiner neuen Dauerausstellung „abgetaucht…“. In drei Räumen stehen sich einzigartig aufgearbeitete Skelette und ganze Tiere (Dermoplastiken) gegenüber und erlauben den Blick ins Innere. „Diese professionelle Darstellung der Exponate haben wir vor allem unserem Präparator zu verdanken. Heinrich Luttmann hat in den letzten sieben Jahren Ausstellungsstücke auf höchstem Niveau für das Museum angefertigt. Er wird kaum zu ersetzen sein“, verabschiedet Dr. Dirk Brandis, Kustos des Zoologischen Museums, seinen langjährigen Mitarbeiter, der sein ganzes Können in dieser Ausstellung unter Beweis gestellt hat.

Kleine Geschichten um die Exponate runden die Ausstellung ab. So ist zum Beispiel über das Walross nur ein einziger Katalogeintrag aus dem Jahr 1935 bekannt. Dieser besagt, dass das Tier aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck unter dem Namen „Der Mümmelmann“ bekannt war. „Wir freuen uns über jeden, der uns vielleicht über seine älteren Verwandten etwas zu dem Tier erzählen kann“, so Brandis. Aber auch über das Nilpferd, das mit einem Schwerlasttransport ins Museum gelangte oder über das historische Präparat eines Kaiserpinguins von der deutschen Südpolarexpedition 1904 weiß der Ausstellungsleiter zu berichten.

Das Wichtigste in Kürze:
Ausstellung „abgetaucht…“
Datum: ab 3.10.2013
Uhrzeit: Eröffnungstag ab 14 Uhr
Di bis Sa 10 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertags 10 bis 13 Uhr
Ort: Hegewischstraße 3, Kiel

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Dirk Brandis präsentiert ein Nilpferd zur Ausstellung „abgetaucht…“ im Kieler Zoologischen Museum.
Foto/ Copyright: Claudia Eulitz, Uni Kiel

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Exponate in der Ausstellung „abgetaucht…“ im Kieler Zoologischen Museum.
Foto/ Copyright: Claudia Eulitz, Uni Kiel

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Exponat in der Ausstellung „abgetaucht…“ im Kieler Zoologischen Museum.
Foto/ Copyright: Claudia Eulitz, Uni Kiel

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Kontakt:
Zoologisches Museum
Telefon (0431) 880-5170
E-Mail: zoolmuseum@email.uni-kiel.de
Web: www.zoologisches-museum.uni-kiel.de

museen am meer
Diese Ausstellung ist Teil des gemeinsamen Ausstellungprojektes „Anker auf!“ der Kieler museen am meer. In der Sprache der Seefahrer gibt „Anker auf!“ das Zeichen zum Aufbruch, zum Anker-Lichten und In-See-Stechen. Auch die museen am meer erkunden mit ihren vielfältigen Ausstellungen stets neue kulturelle Welten. Dokumentiert wird dies ab April mit einem sechsmonatigen Ausstellungs­programm, in dem es in den einzelnen Häusern jeweils um verschiedene Formen des Aufbrechens geht: ob in der Antike, der Erforschung des Meeres oder in historischen und künstlerischen Aufbrüchen. ► www.museen-am-meer.de/anker



Text/Redaktion: ► Claudia Eulitz