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Geförderte Projekte des Alumni Kiel e.V. 2012Siehe auch:IFMSA March Meeting in GhanaDie Kieler Medizinstudentin Anna Lara Alsenz nahm als Vertreterin der Bundesvertretung deutscher Medizinstudierenden an der Konferenz der International Federation of Medical Students' Associations (IFMSA) teil. Lesen Sie hier ihren Bericht. Alumni-Preis 2012 vergeben![]() Preisträgerin Inga Frerk Beim Jahresempfang der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel verlieh der Verein Alumni Kiel e.V. im vergangenen Jahr erstmals einen Alumni-Preis. Die noch junge Tradition wurde in diesem Jahr mit einer Preisträgerin aus der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät fortgesetzt. CAU-Präsident und 1. Vorsitzender des Alumni-Vereins Professor Gerhard Fouquet übereichte der Preisträgerin den mit 2.000 Euro dotierten Nachwuchspreis im Januar in der Kunsthalle zu Kiel. Der Preis würdigt eine herausragende Abschlussarbeit sowie das soziale oder kulturelle Engagement innerhalb der Universität. Inga Frerk studierte in Kiel zunächst Umweltwissenschaften der Agrarlandschaften und anschließend im internationalen Masterstudiengang Environmental Management. Seit 2009 ist die Mutter einer Tochter als Umweltingenieurin bei einem Lübecker Ingenieurbüro tätig und analysiert dort Niederschlagsdaten. In ihrer jetzt ausgezeichneten Masterarbeit „Impact of Climate Change on a Northern German Mesoscale Lowland Catchment – An Assessment of the REMO Dataset with the Hydrological Model SWAT“ beschreibt sie mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf das Flusseinzugsgebiet der Treene. Dazu erstellte sie ein hydrologisches Modell der Flusslandschaft und verknüpfte dieses mit Klimadaten aus dem Regionalmodell REMO. Für drei verschiedene Zukunftsszenarien prüfte Frerk eine mögliche Anpassung durch Landnutzungsänderungen. „Frau Frerk hat in ausgezeichneter Weise wissenschaftlich innovative Methoden eingesetzt, um die komplexe Fragestellung der Interaktion von Klimawandel und großflächiger Landnutzung zu untersuchen. Dabei hat sie deutliche Schwachstellen in der bestehenden Informationsgrundlage aufgedeckt und die Grenzen von landnutzungsbasierten Klimaanpassungsstrategien aufgezeigt“, beschreibt Professorin Nicola Fohrer die wissenschaftliche Bedeutung der von ihr mit der Bestnote 1,0 bewerteten Masterarbeit. Neben ihren hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen überzeugte Inga Frerk die Jury durch ihr ehrenamtliches Engagement. Sie war als Fachschaftsmitglied in zahlreichen universitären Gremien aktiv, organisierte Veranstaltungen, war Erstsemestermentorin und Redakteurin der Fachschaftszeitung. Damit „sind Sie ein Vorbild für alle Studierenden, die ihre Hochschule nicht nur als Lernraum, sondern auch als ein Stück ihrer Menschwerdung und geistige Heimat betrachten“, begründete Fouquet die Wahl.
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