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Filmproduktionen

WMH-Filme







Für das Wikinger Museum Haithabu (WMH) bei Schleswig wurden mehrere wissenschaftliche Dokumentarfilme hergestellt.

In der Geschichte und Archäologie der Wikingerzeit kommt der Siedlung Haithabu eine besondere Bedeutung zu: vom 9.-11. Jh. ist dieser Ort an der Schlei, an der schmalsten Stelle zwischen Nord- und Ostsee, der zentrale Umschlagplatz im Warenverkehr zwischen dem europäischen Festland und den Rohstoffmärkten Nord- und Osteuropas; nach seiner Zerstörung im 11. Jh. ist er nie wieder besiedelt worden.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es dort am Haddebyer Noor, einem Seitenarm der Schlei, archäologische Grabungen. Sie fanden sowohl auf dem damaligen Siedlungsgelände statt, einem 24 ha großen Areal, das noch heute von dem historischen Halbkreiswall umgeben ist, als auch im ehemaligen Hafenbereich, wo im Jahre 1953 ein Helmtaucher das einzige bis dahin in Deutschland geortete Wrack eines Wikingerschiffs fand, das allerdings zu jener Zeit nicht geborgen werden konnte.

1974 beschloß die schleswig-holsteinische Landesregierung, hier eine größere Grabung durchzuführen und das Wikingerschiff zu bergen. Die ersten Prospektionen durch das Institut für Geophysik der Christian-Albrechts-Universität begannen im Sommer 1978, im folgenden Jahr erhielt Dr. Kurt Denzer den Auftrag, die Bergung filmisch zu dokumentieren und einen Film für das geplante Museum herzustellen. Aus Mitgliedern der Studentischen Arbeitsgemeinschaften des Studentenwerks Schleswig-Holstein, deren Leiter er damals war, rekrutierte er das Aufnahmeteam und dokumentierte vom Beginn der Grabung bis zu deren Ende im Winter 1980/81 alle Phasen dieses umfangreichen Projekts.

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