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CINARCHEA 1994
1. Internationales Archäologie-Film-Festival Kiel
20.-23. April 1994

R Ü C K B L I C K

Das erste internationale Archäologie-Film-Festival in Deutschland fand vom 20.-23. April 1994 in der Kieler Kunsthalle statt.

Veranstalter waren die Arbeitsgruppe Film der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Verein Freunde der Antike, Kiel.

Finanzielle Unterstützung erfuhr das Projekt u.a. durch die Unabhängige Landesanstalt für das Rundfunkwesen (ULR), die Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein, die S-Finanzgruppe, den Film Club Kiel e.V. und private Spender.

Die Resonanz auf diese Initiative war groß: 145 Filme aus 10 Ländern wurden zum Festival angemeldet, von denen dann 52 Filme aus 9 Ländern (Frankreich, Italien, Belgien, Schweiz, Österreich, Dänemark, Schweden, Mexiko und Deutschland) ausgewählt wurden.

Im Zentrum des Festivals stand der Wettbewerb, an dem Filme ab Produktionsjahr 1990 teilnehmen konnten. Über die Vergabe der fünf Wettbewerbspreise entschied eine internationale Jury. Zusätzlich zu den von der Jury verliehenen Preisen konnten die Festivalbesucher einen Publikumspreis vergeben. Die Preise wurden von der Ministerpräsidentin des Landes Schleswig-Holstein überreicht.

Grußworte zur Eröffnung sprach die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

Gezeigt wurden 12 verschiedene Programme sowie ein abschließendes Wiederholungsprogramm der Preisträgerfilme. Neben den Wettbewerbsfilmen waren eine Retrospektive der Preisträger anderer internationaler Festivals und eine Retrospektive Aus der Frühzeit des archäologischen Films mit Raritäten aus den 20er und 30er Jahren zu sehen. Dabei waren insbesondere die Vormittagsvorstellungen als ein Angebot für Schulklassen konzipiert und benutzt worden.

In Verbindung mit dem Festival wurde ein Symposium zum Thema Archäologie und Film abgehalten.

Die CINARCHEA wurde von mehr als 1.300 Zuschauern besucht. Aus dem In- und Ausland kamen rund 50 Archäologen, Filmemacher und andere Gäste. Presse, Funk und Fernsehen berichteten regional und bundesweit in zahlreichen Veröffentlichungen über diese Veranstaltung.

Zum Festival erschien ein zweisprachiger Katalog.

Ein 40 Sekunden langer Trickfilm eröffnete die einzelnen Filmvorführungen.

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