Corona-Update: u.a. Homeoffice-Pflicht und Bürgerteststationen

Sehr geehrte Universitätsmitglieder,
im Folgenden möchten wir Sie über verschiedene aktuelle Entwicklungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie an der CAU informieren.

1. Ausgabe von Selbsttests an die Beschäftigten

Seit der Osterwoche stellt die Universität ihren Beschäftigten SARS-CoV-2 Schnelltests zur Selbsttestung zur Verfügung. Diese werden über die Vorgesetzten bestellt und in ihren Teams koordiniert. Alle Beschäftigten, die nicht ausschließlich im Homeoffice tätig sind, können sich zweimal pro Woche testen. Die Schnelltests werden durch das Land Schleswig-Holstein beschafft und innerhalb der Universität weiterverteilt. Die Tests kommen von wechselnden Anbietern. Bitte beachten Sie deshalb unbedingt vor der Durchführung der Tests die für die verschiedenen Anbieter zur Verfügung gestellten Anleitungen, die den gelieferten Paketen beiliegen und auch zentral auf dem Corona-Webauftritt bereitgestellt werden unter.

2. Bürgerteststationen am Campus der Kieler Universität

Am 29.04.2021 eröffnet eine zweite Bürgerteststation an der CAU. Neben dem Angebot im Sechseckbau des Studentenwerks, Mensa I, finden Interessierte nun auch eine Testmöglichkeit im Sportforum der Universität, Olshausenstraße 72. Die beiden Teststationen stehen allen Bürgerinnen und Bürgern und damit auch den Mitgliedern der Universität zur Verfügung. Sie sollten von diesem Angebot vor allem dann Gebrauch machen, wenn Sie eine Bestätigung für die Durchführung des Schnelltests benötigen. Eine solche kann für die Testung am Arbeitsplatz nicht ausgestellt werden.

Die Teststation im Sportforum ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet, ggf. werden die Öffnungszeiten nach Bedarf angepasst. Bitte beachten Sie, dass eine Terminreservierung über die Webseite www.testzentrum-kiel.de notwendig ist. Die Reservierung funktioniert über den Browser. Man benötigt keine App.

Die bereits seit dem 06.04.2021 geöffnete Bürgerteststation im Sechseckbau hat ihre Öffnungszeiten und den Service erweitert. Die Station steht allen Bürgerinnen und Bürgern montags bis freitags von 10:00 bis 15:00 Uhr offen. Man kann sich hier auch mehrmals pro Woche testen lassen. Details zu beiden Zentren finden Sie hier

Ob Selbsttest innerhalb der Universität oder Schnelltest in einer Teststation auf dem Campus oder andernorts: bitte beachten Sie bei einem positiven Testergebnis unbedingt die folgenden Handreichungen und Meldeketten:

Bitte machen Sie sich immer bewusst: Auch ein negativer Schnelltest ist nur eine Momentaufnahme, er setzt die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln nicht außer Kraft. Bitte halten Sie sich wie gewohnt auch weiterhin an diese Regeln!

3. Pflicht zum Homeoffice für Beschäftigte

In Folge der Novellierung des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), die am vergangenen Freitag in Kraft getreten ist, hat zukünftig nicht nur die Universität als Arbeitgeberin die Pflicht, ihren Beschäftigten Homeoffice anzubieten, wo immer es die dienstlichen Tätigkeiten erlauben. Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes haben die Beschäftigten nunmehr auch die Pflicht, dieses Angebot anzunehmen, sofern ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. Gründe können neben der Art der dienstlichen Tätigkeit u.a. auch die Beschaffenheit des häuslichen Arbeitsplatzes sein (z.B. räumliche Enge, Störungen durch Dritte oder unzureichende technische Ausstattung).

Alle Beschäftigten und ihre Vorgesetzen sind gebeten, nochmals eingehend die Möglichkeiten der Arbeit im Homeoffice zu prüfen und zu dokumentieren, falls und aus welchen Gründen Homeoffice nicht möglich ist. Weitere Informationen zur Homeoffice-Pflicht finden Sie hier.

4. Impfungen

Aufgrund zahlreicher Nachfragen sei hier darauf hingewiesen, dass nach Aussage des Gesundheitsministeriums Schleswig-Holstein Lehrende an Hochschulen keine analoge Priorisierung bei der Impfung erhalten, wie Lehrkräfte an Schulen. Dies geht auf die Bundesverordnung zur Impfpriorisierung zurück und nicht auf eine Entscheidung der CAU.

Wir bereiten aber - analog zur jährlichen Grippeschutzimpfung das Angebot von Corona-Impfungen über den betriebsärztlichen Dienst vor. Voraussetzung hierfür ist, dass die Betriebsärztlichen Dienste in die Impfkampagne einbezogen werden und ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Dies wird voraussichtlich ab Juni der Fall sein können, konkrete Impftermine sind aber noch nicht absehbar. Wir werden hierzu weiter informieren, sobald es neuere Entwicklungen gibt. 

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Ricarda Meyer
Kanzlerin