Corona-Update zum Universitätsbetrieb ab dem 20.03.2022

Sehr geehrte Universitätsmitglieder,

am Sonnabend, 19.03.2022, laufen zahlreiche Regelungen im Infektionsschutzgesetz aus. Diese sind aktuell Grundlage für Schutzmaßnahmen an der CAU, direkt oder indirekt über Verordnungen des Landes Schleswig-Holstein. Bundestag und Bundesrat werden voraussichtlich erst am Freitag, 18.03. und Samstag, 19.03. über sogenannte „Basisschutzmaßnahmen“ entscheiden, die dann ab Sonntag, den 20.03.2022 gelten werden. Dem Vernehmen nach sollen auch für den betrieblichen Infektionsschutz weiterhin bis voraussichtlich zum 25.05.2022 Regelungen in einer Arbeitsschutzverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales getroffen werden - die konkreten Inhalte sind aber auch hier noch nicht bekannt.

Angesichts dieser zurzeit sehr unklaren rechtlichen Grundlagen bei gleichzeitig sehr hohen Infektionszahlen hat das Präsidium entschieden, die gegenwärtig an der CAU geltenden Schutzvorkehrungen gemäß Rahmenhygienekonzept vom 08.02.22 zunächst über den 20.03.22 hinaus zu verlängern. Etwaige Anpassungen werden vorgenommen, sobald der künftige Bundes- und Landesrahmen bekannt ist und dann rechtzeitig mit Vorlauf kommuniziert.

Konkret bedeutet das ab dem 21.03.2022:

  • Die Maskenpflicht (medizinische oder FFP2-Maske) auf den Laufwegen und Verkehrsflächen und in Aufzügen in allen Gebäuden der CAU bleibt bestehen.
  • Trotz Wegfall der Homeoffice-Pflicht kann weiterhin im bisherigen Umfang im Homeoffice gearbeitet werden, sofern sich Beschäftige und Vorgesetzte darauf verständigen. Voraussetzung bleibt, dass die Tätigkeiten ohne Einschränkungen im Homeoffice möglich sind und die Erreichbarkeit sichergestellt ist. Diese Regelung gilt übergangsweise bis zum 30.04.22. Grundlage für das Arbeiten im Homeoffice ist künftig eine neue Dienstvereinbarung. Über Voraussetzungen, Ausgestaltung und konkrete Umsetzung werden wir Sie in Kürze informieren.
  • Da voraussichtlich ab dem 20.03.22 keine Grundlage mehr für den 3G-Nachweis der Beschäftigen besteht, entfällt die Verpflichtung, den Status am Arbeitsplatz nachzuweisen.
  • Alle bisherigen Schutzvorkehrungen am Arbeitsplatz (AHA+L) nach Maßgabe des Rahmenhygienekonzepts der CAU und der jeweiligen Gefährdungsbeurteilungen bleiben zunächst bestehen.
  • Das Selbsttestangebot für Beschäftigte wird fortgesetzt: Künftig besteht die Möglichkeit, sich einmal pro Woche am Arbeitsplatz mit einem Antigen-Schnelltest selbst zu testen. 
  • Die Prüfungen des 2. Prüfungszeitraums des Wintersemester 2021/22 finden in gleicher Weise wie im 1. Prüfungszeitraum statt – also überwiegend digital.  Stellen Sie sich bei Präsenzprüfungen darauf ein, dass die 3G-Nachweise vor Zutritt zum Prüfungsraum kontrolliert werden.
  • Finden trotz der vorlesungsfreien Zeit Lehrveranstaltungen statt, ist in diesen durchgängig eine Maske (mindestens medizinischer Mund-Nasen-Schutz) zu tragen.
  • Für Exkursionen muss weiterhin ein Hygienekonzept erstellt und über das Dekanat eingereicht werden.
  • Für Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs ist weiterhin rechtzeitig ein Hygienekonzept zu erstellen. Bis auf Weiteres gilt in solchen fakultativen und freiwilligen Veranstaltungen wie Ringvorlesungen, Vorträgen, akademischen Feiern weiterhin durchgängig eine Maskenpflicht. Ob die 3G-Regelung weiterhin zu beachtet werden muss, ist zurzeit noch nicht bekannt.

Bitte stellen Sie sich auch weiterhin darauf ein, dass das Sommersemester 2022 wieder als reguläres Präsenzsemester stattfinden wird. Nähere Informationen hierzu erhalten Sie in Kürze.

Wir bitten um Verständnis, dass wir an der CAU trotz des bevorstehenden Wegfalls zahlreicher Einschränkungen im öffentlichen Leben auch weiterhin an gewissen Schutzvorkehrungen festhalten. Dazu ist die Universität als Arbeitgeberin gegenüber ihren Beschäftigten verpflichtet und will gleichermaßen Mitarbeitende wie Studierende schützen. Die Maßnahmen dienen dazu, das Infektionsrisiko innerhalb der Universität für alle weiterhin zu minimieren. Denn auch, wenn die Infektionen mit dem Coronavirus weit überwiegend sehr milde verlaufen, müssen und wollen wir den Betrieb in Forschung, Lehre, Verwaltung und Services sicherstellen und Ansteckungen weitestgehend vermeiden.

Wir setzen auf Ihre Mitwirkung und darauf, als Universität gemeinsam mit Ihnen auch durch diese herausfordernde Phase der Pandemie zu kommen!

Mit freundlichen Grüßen
Claudia Ricarda Meyer, Kanzlerin