Aufenthaltserlaubnisse, Aufenthaltstitel, Visa, Reisen & Reiserückkehr

Personen mit Aufenthaltstiteln für Deutschland, die sich im Ausland aufhalten und deren Aufenthaltstitel im Ausland abläuft, müssen sich per E-Mail an die Kieler Zuwanderungsabteilung wenden (zuwanderungsabteilung@kiel.de), um eine Rückkehrgenehmigung zu beantragen, die die Wiedereinreise nach Deutschland erlaubt. Auch wenn der Aufenthaltstitel länger gültig ist, wenn Sie länger als sechs Monate weg von Deutschland sind, verliert der Aufenthaltstitel seine Gültigkeit und Sie müssen eine Rückkehrgenehmigung beantragen. Bitte beachten! Die Rückkehrberechtigung muss beantragt werden bevor der Aufenthaltstitel seine Gültigkeit verliert.

Anmeldung im Einwohnermeldeamt für Neuankömmlinge:

  1. Seit dem 1. August 2020 hat das Einwohnermeldeamt der Stadt Kiel für die Anmeldung jeweils montags, dienstags, donnerstags und freitags von 7:30 bis 12:00 eine offene Sprechstunde. Sie brauchen für die Anmeldung keinen Termin. 
  2. Die Ummeldung erfolgt per Post.

Informationen und Anmeldeformular der Landeshauptstadt

Auslandsaufenthalte und Rückkehr aus dem Ausland

ERASMUS-Aktivitäten

Sollten sich Studierende, Lehrende, Forschende oder andere Mitarbeiter*innen in betroffenen Regionen mit Unterstützung des Erasmus+- Programms befinden (alle Förderlinien), sind im Falle von Änderungen der Reisepläne betroffener Personen anfallende und bereits angefallene Kosten als „force majeure“ voll erstattungsfähig. Als betroffene Regionen gelten Gebiete, die von der jeweiligen nationalen Behörde als solche deklariert werden, in Deutschland also die  Liste des RKI bzw. des  Auswärtigen Amtes.

Für die Einschätzung der Lage sowie die Planung weiterer Schritte sind alle Reisehinweise auf den Seiten des  Auswärtigen Amtes zum Coronavirus, sowohl die Reisewarnungen als auch die Einreisebestimmungen und Quarantänebestimmungen für Reisende aus Deutschland in zahlreichen Zielländer, zu beachten und ausführlich zu dokumentieren. Weiterhin wird deutschen Staatsbürgern dringend empfohlen, sich im elektronischen Erfassungssystem des Auswärtigen Amtes von Deutschen im Ausland  „Elefand“ zu registrieren.

Andere Auslandsaufenthalte

Von Aufenthalten in Risikoregionen wird dringend abgeraten. Zum Teil sind die Partneruniversitäten derzeit ohnehin geschlossen. Bzgl. geplanter Aufenthalte, die z.B. im Herbst beginnen, sollte die weitere Entwicklung beobachtet werden. Flugbuchungen etc. sollten noch nicht vorgenommen werden. Für alle weiteren Fragen stehen die Kolleg*innen des  International Center zur Verfügung.

DAAD informiert

Der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) hat auf seinen Seiten wichtige Informationen zu Programmen und für einzelne Zielgruppen zur Verfügung gestellt und aktualisiert diese laufend.  Bitte informieren Sie sich. Zum Programm  ERASMUS+ (alle Förderlinien) gibt es darüber hinaus  detaillierte Infomationen.

Anmerkung: Die Links verweisen auf FAQ's des DAAD, die immer upgedated werden.

Auszubildende an der CAU

Ausbildungsvergütung im Quarantänefall

Bei einem Verdacht oder einer bestätigten Erkrankung müssen Auszubildende der Arbeit fernbleiben, um nicht weitere Personen anzustecken. Auszubildende haben im Falle einer Erkrankung grundsätzlich für die Dauer von sechs Wochen einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung gegenüber ihrer Arbeitgeberin und anschließend auf Krankengeld von der Krankenkasse bzw. Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Auf die Quarantänevorschriften und die Folgen für Ungeimpfte wird verwiesen. Urlaub muss von der*dem Auszubildenden beantragt werden und darf nicht gegen den Willen angeordnet werden.

Ausfall der Berufsschule

Die Schließung der Berufsfachschule durch Landesverordnungen lässt sich in der Regel nicht ändern und wäre ein Grund, den Ausbildungsplan zu ändern. Wenn aber die Berufsschulen Lernformate anbieten, die nicht die Anwesenheit erfordern (e-learning, online-Unterricht etc.), dann hat der Ausbildungsbetrieb diese Zeit einzuräumen. Die besonderen Hygiene- und Abstandsregeln vor Ort sollen dabei eingehalten werden.

Der Corona-Virus kann in Berufsschulen auch Anlass sein, über Arbeitsaufträge in Heimarbeit nachzudenken und entsprechende Möglichkeiten zu schaffen, um die Auswirkungen von Ansteckung und Erkrankungen zu minimieren, ohne Lerninhalte zu versäumen. Auszubildende informieren sich bei der zuständigen Kammer über entsprechende Angebotsformen.

Wenn die Berufsschule ausfällt, besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht im Ausbildungsbetrieb. Angst vor einer Ansteckung entbindet nicht von der Anwesenheitspflicht. Auszubildende stehen in engem Austausch mit der Ausbildungsleitung, um in dieser besonderen Situation die Ausbildungsbedingungen vor Ort unter Einhaltung der Hygienestandards zu besprechen. Die jeweiligen Bereiche sind gehalten, ein an das Rahmenhygienekonzept der CAU angelehntes, eigenständiges Hygienekonzept aufzustellen.

Verschiebung von Prüfungen

Der jeweils zuständige Prüfungsausschuss, ggfs. die/der Vorsitzende, entscheidet darüber, ob Prüfungen stattfinden und zusammen mit der Schulleitung, wann sie nachgeholt werden. Da die momentane Lage und Risikoeinschätzung rund um das Coronavirus nicht vorhersehbar ist, informiert sich ein Auszubildender bei der zuständigen Kammer über die Nachholtermine.

Der Ausbildungsvertrag verlängert sich nicht automatisch aufgrund der Verschiebungen von Prüfungen. Die Ausbildung endet mit Ablauf der Ausbildungszeit im jeweiligen Arbeitsvertrag. Jedoch haben Auszubildende einen Anspruch, die Ausbildung zu verlängern, wenn die Prüfung nicht bestanden wird oder ohne eigenes Verschulden die staatliche Prüfung vor Ablauf der Ausbildungszeit nicht ablegt werden kann. Dies ist bei einer Verschiebung der Prüfung nach Ablauf der Ausbildungszeit von drei Jahren der Fall.

Zur Verlängerung der Ausbildung bis zum erfolgreichen Abschließen von Prüfungen muss ein schriftlicher Antrag bei dem Ausbildungsträger gestellt werden. Wenn die Ausbildung nach den Regelungen des Berufsbildungsgesetzes ablegt, muss der Antrag bei der zuständigen Stelle eingereicht werden (§ 8 Abs. 2 BBiG).

Bei Rückfragen können sich Auszubildende auch an die Ausbildungsleitungen oder den/die zuständige*n Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal wenden.

Weiterführende Informationen:

Auszubildende werden gebeten, Kontakt zur zuständigen Kammer zu halten und sich über aktuelle Meldungen und Änderungen auf dem Laufenden zu halten:

Dienstreisen

Aktuell können Dienstreisen unter Berücksichtigung der gesetzlich geltenden Regelungen durchgeführt werden. Aufgrund der Tatsache, dass die Pandemie noch nicht ausgestanden ist, werden alle Mitglieder der CAU gebeten, von nicht dienstlich zwingend erforderlichen Dienstreisen grundsätzlich abzusehen. Hier ist eine Abwägung zwischen den dienstlichen Erfordernissen und einem möglichen zusätzlichen Infektionsrisiko vorzunehmen. Mögliche Alternativen bestehen in digitalen Formaten (Videokonferenzen, Telefonkonferenzen etc.). Die allgemeinen Hygienebestimmungen sowie die Hygieneregeln am Zielort sind zu beachten. Dienstreisen in Gebiete - ob innerhalb Deutschlands oder im Ausland -, die gemäß RKI als Risikogebiete bzw. Hochinzidenzgebiete oder Virusvariantengebiete gelten, sind nur mit Ausnahmegenehmigung des Präsidiums möglich, wenn vorab in einer Risikoanalyse mögliche Gefährdungen analysiert und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Begründete Anträge sind über das Referat für Reisekosten (Frau Welz, cwelz@uv.uni-kiel.de) an die Kanzlerin zu richten.

Darüber hinaus wird auf die Informationen der Bundesregierung auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit und die des Auswärtigen Amtes zu Reisewarnungen und Einreisebeschränkungen bei der Rückreise hingewiesen und um entsprechende Beachtung gebeten. Dabei ist ebenfalls zu berücksichtigen, dass der Status des Reiseziels zum Reisezeitpunkt gilt. Es ist jeweils von den Reisenden vor Reiseantritt zu prüfen, ob sich das Reiseziel in ein Risiko-/Hochinzidenz-/Virusvariantengebiet verwandelt hat und welche Einschränkungen sich dadurch ggf. bei einer Reise und vor allem der Wiedereinreise nach Deutschland ergeben. Auf die Quarantänevorschriften und die Folgen für Ungeimpfte wird verwiesen.

Fuhrparknutzung

Bei Nutzung des Fuhrparks der CAU sind folgende Vorgaben zu beachten: Bei dienstlich erforderlichen Fahrten oder der Nutzung der Fahrzeuge für Exkursionen ist die gleichzeitige Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Personen nach Möglichkeit zu vermeiden. Die geltenden Arbeitsschutzregeln und AHA+L Regeln gelten auch für die Fahrzeugnutzung. Ist es allerdings bei dringendem Bedarf nicht möglich, die Abstände im Fahrzeug einzuhalten, sind die Fahrzuginsassen, außer der Fahrerin/dem Fahrer, verpflichtet, während des Aufenthaltes im Fahrzeug, eine FFP2-Maske zu tragen. Um den Schutzgedanken auszuweiten wird seitens der CAU von den Fahrzeugnutzer*innen ein aktueller negativer Schnelltest (nicht älter als 48 Std.) gefordert und/oder der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung. Wenn alle Fahrzeuginsassen vollständig geimpft oder genesen sind, kann auf das Tragen von Masken verzichtet werden. Für die Einhaltung ist die*der jeweilige Fahrzeugführer*in oder bei Exkursionen usw. die*der jeweilige Exkursionsleiter*in oder Vorgesetzte verantwortlich. Innenräume der Dienstfahrzeuge sind regelmäßig zu reinigen, insbesondere bei Nutzung durch mehrere Personen.

Vorstellungsgespräche & Berufungsverfahren

Vorstellungsgespräche und Vortragsveranstaltungen in Berufungsverfahren (fachbezogener Vortrag, etwaige Lehrprobe, die anschließende Diskussion und das Gespräch mit dem Berufungsausschuss) können als Videokonferenz oder künftig auch wieder in Präsenz durchgeführt werden, wenn am Sitzungsort die allgemeinen Hygieneregeln und insbesondere die Mindestabstände zwischen den Teilnehmenden eingehalten werden.

Die „Handreichung zur Durchführung von Berufungsverfahren und Vorstellungsgesprächen“ sowie die „Checkliste Hygienekonzept“ dienen Ihrer Information und leiten Sie durch den Auswahlprozess. Die Checkliste ist Bestandteil des dokumentierten Auswahlverfahrens.

Bei Präsenzterminen sind zu jeder Zeit die aktuell geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen einzuhalten sowie ein Hygienekonzept zu erstellen. Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske auf den Laufwegen bis zum Erreichen des Sitzplatzes. Die Lüftungsintervalle (alle 20 Min.) sind hierbei ebenfalls einzuhalten.

Es wird empfohlen, dass alle Teilnehmenden auf freiwilliger Basis im Vorfeld einen 3G-Nachweis erbringen.

Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit

Gefährdungsbeurteilung

Der für die Kieler Universität geltende Vordruck „Gefährdungsbeurteilung zur Fortführung des Universitätsbetriebs während einer Pandemie bis zur offiziellen Erklärung der Beendigung (2020 – Coronavirus SARS-CoV-2)“ wurde am 28.01.2021 angepasst. Dies erfolgte auf Grundlage der neu in Kraft getretenen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und steht auf den Seiten der Stabsstelle Sicherheitsingenieur zur Verfügung.

Neu geregelt ist unter anderem der Einsatz eines Mund-Nasen-Schutzes am Arbeitsplatz als individuelle Schutzmaßnahme z. B. bei Nichteinhaltung des Mindestabstands von 1,5m. Technische und organisatorische Schutzmaßnahmen, wie beispielsweise Abtrennungen von Arbeitsplätzen oder Schichtdienste, sind in jedem Fall zu prüfen und dem Einsatz eines Mund-Nasen-Schutzes vorzuziehen. Als Mund-Nasen-Schutz im Sinne der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung zählen medizinische Masken (OP-Masken) und Atemschutzmasken (FFP2-Masken). Nähere Informationen zum Mund-Nasen-Schutz finden Sie bei der Stabsstelle Sicherheitsingenieur.

Vorgesetzte melden den Bedarf an Mund-Nasen-Schutzen für ihre Beschäftigten über die Gefährdungsbeurteilung an. Im Anschluss erhalten sie über den Antrag in der Gefährdungsbeurteilung die benötigte Menge Mund-Nasen-Schutze. 

Die Regelung zum Mund-Nasen-Schutz gilt zusätzlich zur allgemeinen Regelung der Universität, die eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung auf allen innenliegenden Verkehrsflächen sowie im unmittelbaren Außenbereich der Universitätsgebäude vorschreibt. CAU-Beschäftigte erhalten einfache Mund-Nasen-Bedeckungen über das Gebäudemanagement der CAU.

Alleinarbeit

Aufgrund der erforderlichen Einhaltung der Abstandsvorgaben kann es vermehrt zu Alleinarbeit in Räumen und Laboren kommen. „Alleinarbeit liegt vor, wenn eine Person allein, außerhalb von Ruf- und Sichtweite zu anderen Personen, Arbeiten ausführt.“ (DGUV). Vorgesetzte haben in der Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, ob Beschäftigte Alleinarbeit ausüben dürfen und müssen in jedem Fall sicherstellen, dass im Ernstfall unverzüglich Erste Hilfe geleistet werden kann. 

Beispiele für Einschränkungen von Alleinarbeit

Büroarbeit
  • Keine Einschränkungen
Haustechnik/Werkstätten
  • Arbeiten mit Absturzgefahr
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten an Gasanlagen
  • Arbeiten an stationären Holzbearbeitungsmaschinen (Kreissägen, Bandsägen, Abricht-Hobelmaschinen, Fräsmaschinen)
  • Arbeiten an stationären Metallbearbeitungsmaschinen (Drehbänke, Fräsmaschinen)
Laboratorien
(mechanische, elektrische, chemische, biologische, thermische Gefahren oder Strahlungsenergie)
  • Arbeiten mit Gefahrstoffen ((§ 9 (7) GefStoffV und Pkt. 4.3.3 der DGUV Information „Sicheres Arbeiten in Laboratorien (213-850))
  • Arbeiten an unter Spannung stehenden elektrischen Anlagen
  • Arbeiten mit künstlicher optischer Strahlung
  • Arbeiten mit ionisierender Strahlung

Es wird darauf hingewiesen, dass bereits vorhandene Personen-Notsignal-Geräte nicht aus den für sie vorgesehenen Bereichen entfernt und genutzt werden dürfen. Eine Ortung verletzter Personen ist im Fall einer Fremdnutzung nicht möglich!

Kontakte:

Homeoffice und Präsenztätigkeiten

Die CAU folgt dem Aufruf der Landesregierung, wieder in den geregelten Präsenzbetrieb unter Beachtung der vorhandenen bzw. aktualisierten Hygienekonzepte zurückzukehren. Mit steigender Impfquote wird eine zunehmende Normalisierung des Dienstbetriebes angestrebt und der Präsenzbetrieb stellt damit wieder den Regelfall dar. Es gelten dabei grundsätzlich weiterhin die bekannten AHA-L Maßnahmen:

  • Abstand halten (mindestens 1,5 m),
  • Hygieneregeln beachten. Die Hygieneempfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums
    (www.infektionsschutz.de) dienen als Unterstützung.
  • im Alltag Masken tragen und
  • regelmäßiges Lüften der Innenräume, d.h. alle 20 Minuten.

Für die Belegung von (Büro)Räumen kann die Checkliste zur Beurteilung von Räumen mit Mehrfachbelegung herangezogen werden. Außerdem sind die Hinweise und Empfehlungen der Stabsstelle Sicherheitsingenieur („Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit“)zu beachten.. Bei Fragen zur Arbeitssicherheit wenden Sie sich bitte an Frau Hefner (mhefner@uv.uni-kiel.de) oder Herrn Pitulle (hpitulle@uv.uni-kiel.de).

Besprechungen und dienstliche Treffen sind wieder in Präsenz möglich, sofern vor Ort die allgemeinen Hygieneregeln und die Mindestabstände zwischen den Teilnehmenden eingehalten werden. Nehmen externe Gäste an den Treffen teil, so sollen auf freiwilliger Basis alle Teilnehmenden einen 3G-Nachweis erbringen.

Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske besteht auch weiterhin auf allen innenliegenden Verkehrsflächen bis zum Erreichen eines festen Sitzplatzes oder des Arbeitsplatzes und in Bereichen, in denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Berücksichtigung des Immunisierungsstatus

1. Geimpfte und genesene Mitarbeitergruppen:

Anders als bei Lehrveranstaltungen besteht am Arbeitsplatz keine Grundlage für das Einfordern eines „3G-Nachweises“. Die Hochschulleitung appelliert weiterhin eindringlich an alle Beschäftigten, sich impfen zu lassen, spricht sich aber ausdrücklich gegen eine Stigmatisierung ungeimpfter Menschen aus und fordert auch die Führungskräfte dazu auf, keine Drucksituationen aufzubauen bzw. zu tolerieren.

Gemäß SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung kann der Arbeitgeber – d.h. durch die jeweiligen Vorgesetzten/Führungskräfte – bei der Festlegung und der Umsetzung der Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung aber einen ihm bekannten Impf- oder Genesungsstatus seiner Beschäftigten berücksichtigen.

Der Immunisierungsstatus darf durch den Arbeitgeber bzw. die jeweiligen Vorgesetzten/Führungskräfte jedoch nicht aktiv abgefragt werden, ein bereits bekannter Status kann jedoch bei der Arbeitsplanung Berücksichtigung finden.

Dies führt in der Praxis zu folgenden Konsequenzen:

  • Auf die Einhaltung der AHA-L Maßnahmen kann verzichtet werden, wenn das Risiko der Virusübertragung gering ist. Dies ist der Fall wenn:
    • alle Beschäftigten vollständig geimpft oder genesen sind und
    • kein beruflicher Kontakt von geimpften oder genesenen Beschäftigten mit nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen vorkommt.
       

2. Heterogene Mitarbeitergruppen:

Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch:

Die Vorgesetzten können auf die individuelle Arbeitsplatzsituation unter Berücksichtigung der bekannten Impfstatus angepasste Gefährdungsbeurteilungen und Hygienekonzepte aufstellen bzw. vorhandene daraufhin aktualisieren. Präsenztätigkeiten müssen durch die Vorgesetzten im Lichte dieser Konzepte beurteilt werden.

  • AHA+L Maßnahmen müssen immer dann eingehalten werden, wenn nicht alle in der Arbeitseinheit vollständig geimpft oder genesen sind bzw. der Impf- oder der Genesenenstatus der Mitarbeitenden nicht bekannt ist oder
  • ein beruflicher Kontakt mit nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen vorkommt.
     

3. Schutz ungeimpfter Mitarbeitender:

Besonderen Schutz müssen die Beschäftigten genießen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können. Es wird in diesem Zusammenhang nochmals mit Nachdruck an die Kolleg*innen appelliert, die aus persönlichen Gründen von einer Impfung bislang Abstand genommen haben, das bestehende kostenfreie Angebot zur Selbsttestung in der Dienststelle mind. 2x wöchentlich wahrzunehmen. Sie leisten damit einen Beitrag zu Ihrem eigenen Gesundheitsschutz und zum Schutz ihrer Kolleg*innen.

Arbeitsflexibilisierung

Die Verpflichtung der Arbeitgeber*in, ihren Mitarbeitenden Homeoffice anzubieten ist mit Ablauf des 30.06.2021 entfallen. Unabhängig davon kann nach wie vor in Abstimmung mit den jeweiligen Vorgesetzten auch weiterhin die Möglichkeit des Homeoffice genutzt werden. Daneben stehen die bereits bekannten Flexibilisierungsinstrumente (Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung) zur Verfügung.

Plattformen für Videobesprechungen, Telefonkonferenzen und digitale Arbeit in Teams

Die CAU empfiehlt folgende Plattformen:

BigBlueButton

BigBlueButton ist ein OpenSource Webkonferenzsystem, das im Rechenzentrum der CAU gehostet wird und daher auch für vertrauliche Inhalte geeignet ist. Es bietet sich für Digitale Lehre, Konferenzen und Team-Meetings an. Der Zugang ist für alle Mitarbeitenden der CAU gewährleistet (Login über die RZ-Kennung der Form suabc123). Konferenzen sind mit einer Gesamtdauer von 4 Stunden möglich. Der Dienst steht kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung. BigBlueButton erfüllt die Standards der WCAG 2.0 (Web Content Accessibility Guidelines) im Level AA.

DFNconf

DFNconf ist der Videokonferenzdienst des Deutschen Forschungsnetzwerkes (DFN). Er steht grundsätzlich allen Mitarbeitenden der CAU zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den Identitätsprovider der CAU, für den im CIM-Service-Portal (CAU-Identitätsmanagement) vor der ersten Nutzung ein Passwort gesetzt werden muss. DFNconf eignet sich für Digitale Lehre, Konferenzen und Team-Meetings. Obwohl der Dienst professionell betrieben wird, kann es aufgrund der vielfachen Nachfrage derzeit zu Performance-Einbußen kommen.

Nextcloud Talk

Nextcloud Talk ist eine Erweiterung für die CAU-Cloud. Die CAU-Cloud ist OpenSource und wird im Rechenzentrum der CAU gehostet. Innerhalb der CAU-Cloud-Umgebung bietet er Chat, Audio- und Videofunktionen. Zudem kann für mobile Clients die App Nextcloud Talk in den jeweiligen App-Stores heruntergeladen werden. Zugang haben alle Mitarbeitenden der CAU mit gültigem Konto im Rechenzentrum. Der Dienst ist für vertrauliche Inhalte geeignet. Audio-/Videochats können jedoch nur in kleinen Gruppen für kollaboratives Arbeiten genutzt werden (max. 4 Personen).

Zoom

Als Ergänzung zu den bereitgestellten Instrumenten hat die CAU eine Campus-Lizenz für den US-amerikanischen Dienst Zoom beschafft. Die Nutzung von Zoom steht grundsätzlich allen Mitarbeitenden der CAU zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den Identitätsprovider der CAU, für den im CIM-Service-Portal (CAU-Identitätsmanagement) vor der ersten Nutzung ein Passwort gesetzt werden muss. Der Dienst ermöglicht Webkonferenzen bis zu 300 Teilnehmenden und sollte ausschließlich in der Digitalen Lehre zum Einsatz kommen. Der Dienst ist nicht für vertrauliche Inhalte wie Team-Meetings oder Gremiensitzungen geeignet.

Krankheitsfall, Verdachtsfall oder Quarantäne

Schnupfenplan /Testmöglichkeiten

Gehen Sie verantwortungsvoll und besonnen mit Anzeichen einer auftretenden Erkrankung um. Für die Kita- und Schulkinder gelten beispielsweise Empfehlungen der Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Kultur sowie für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren wonach bei einfachem Schnupfen, Halskratzen/Räuspern (leichte Ausprägung) oder einer laufenden Nase ohne Krankheitswert kein Ausschlussgrund der Kinder vom Kita- bzw. Schulbetrieb vorliegt. Die Ausschlussgründe wurden insofern relativiert. Nutzen Sie in Abstimmung mit Ihren Vorgesetzten auch die Möglichkeiten des Homeoffice. Durch die Möglichkeit der Schnell- und Selbsttests können Sie eigenverantwortlich und unkompliziert eine erste Aussage über eine mögliche Infektion mit SARS-CoV-2 treffen.  Sofern Sie nicht ausschließlich im Homeoffice tätig sind, haben Sie außerdem die Möglichkeit, kostenlos 2x wöchentlich an der Universität einen PoC-Antigen-Selbsttest durchzuführen. Lesen Sie hierzu auch die Hinweise zum Verhalten bei positivem PoC-Antigen-Selbsttest oder Schnelltest in einer Teststation (pdf).

Fühlen Sie sich krank oder kommen noch Fieber, Glieder- und Muskelbeschwerden, trockener Husten und Halsschmerzen oder Geruchs- und Geschmacksverlust hinzu kontaktieren Sie Ihre*n Vorgesetzte*n und konsultieren den eigenen Hausarzt/die eigene Hausärztin und lassen die Symptome abklären. Dies sowie die weiteren Ausführungen gelten für alle Mitarbeitenden gleichermaßen und umfassen auch ausdrücklich die Mitarbeitenden mit Vorgesetztenfunktion. Sie tragen eine besondere Verantwortung für sich und die ihnen zugeordneten und anvertrauten Beschäftigten.

Mitarbeitende, die unspezifische Allgemeinsymptome oder Atemwegsprobleme – gleich welcher Schwere und Ausprägung – aufweisen und relevanten Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, gelten als dienst- bzw. arbeitsunfähig und dürfen daher nicht zum Dienst erscheinen (die Verpflichtung zur Krankmeldung gemäß § 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz bleibt davon unberührt). Bei derartigen Krankheitssymptomen, ist der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin zu informieren oder bei der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr) anzurufen, um das Vorliegen einer Coronavirus-Infektion umgehend abzuklären. Betroffene sollen sich bei einem Verdacht nicht direkt zum Arzt/zur Ärztin oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben.

Wurde ein Corona-Test angeordnet oder war dieser nach der geltenden Verordnungslage erforderlich, dürfen die Mitarbeitenden bis zur Bekanntgabe des Testergebnisses den Campus der CAU nicht betreten. Von der Möglichkeit, die Arbeitsleistung im Homeoffice zu erbringen, ist in diesen Fällen Gebrauch zu machen.  

Relevanter Kontakt mit einer Coronavirus-infizierten Person

Erfährt ein*e Mitarbeiter*in davon, dass er oder sie relevanten Kontakt mit einer Coronavirus-infizierten Person hatte und befindet er*sie sich gerade zu diesem Zeitpunkt auf dem Campus der CAU, ist wie folgt vorzugehen:

  1. Die/der Mitarbeiter*in informiert umgehend telefonisch den*die Vorgesetzte*n sowie per Mail über corona@uni-kiel.de den Koordinator des Krisenstabs und begibt sich umgehend nach Hause. Sofern kein eigener PKW oder kein Fahrrad für die Heimfahrt verfügbar ist, ist eine Abholung von daheim zu prüfen. Es gilt, die Rückkehr so wenig kontagiös wie möglich zu gestalten. Der Öffentliche Personennahverkehr kommt daher nicht in Betracht.
  2. Das für den Wohnsitz zuständige Gesundheitsamt ist zu kontaktieren.
  3. Die*der betroffene Mitarbeiter*in verbleibt für 14 Tage zu Hause, sofern keine andere Mitteilung durch das Gesundheitsamt oder die Dienststelle erfolgt.
  4. Der eigene Hausarzt/die eigene Hausärztin ist umgehend zu informieren oder bei der Ärzte-Hotline 116 117 (rund um die Uhr) anzurufen, um das Vorliegen einer Coronavirus-Infektion umgehend abzuklären. Betroffene sollen sich bei einem Verdacht nicht direkt zum Arzt/zur Ärztin oder in die Notaufnahme eines Krankenhauses begeben.
  5. Die Dienst- bzw. Arbeitsleistung muss weiterhin erbracht werden, soweit dies unter Aufrechterhaltung der Absonderung möglich ist (z.B. im Homeoffice). Im Übrigen gilt das Fernbleiben vom Dienst bzw. Arbeitsplatz als genehmigt.

Sie helfen den Behörden sehr, wenn Sie so gut wie möglich anhand von Dienstplänen oder Terminkalendern rekonstruieren können, mit welchen Personen unter Verdacht stehende Betroffene Kontakt hatten. Sollte ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter positiver Befund vorliegen, ordnet das zuständige Gesundheitsamt alle weiteren Maßnahmen an. 

Nachgewiesene Infektion mit dem Coronavirus

Im Falle einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus sind Arbeitnehmer*innen grundsätzlich dazu verpflichtet:

  1. sich umgehend bei der Arbeitgeberin krankzumelden (§ 5 Abs. 1 Entgeltfortzahlungsgesetz), sofern neben der reinen Virusinfektion auch Krankheitssymptome vorliegen. Die Krankmeldung senden Sie auf dem nachstehend beschriebenen Weg an die Hochschule. Bei dem Coronavirus handelt es sich um eine meldepflichtige, hochansteckende und gefährliche Erkrankung. Aufgrund der arbeitsrechtlichen Treuepflicht und der Fürsorgepflicht der Arbeitgeberin ihren Beschäftigten gegenüber fordert die Hochschulleitung Betroffene, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ausnahmsweise dazu auf, in diesem Fall die Art ihrer Erkrankung ihrer bzw. ihrem zuständigen Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal mitzuteilen. Dieser Zeitvorsprung unterstützt die Arbeit des Gesundheitsamtes und dient dem Schutz ihrer Kolleg*innen. Nur so können unverzüglich ggf. entsprechende Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Virus ergriffen werden. Bei einer symptomfreien Coronainfektion muss die Dienst- bzw. Arbeitsleistung weiterhin erbracht werden, soweit dies unter Aufrechterhaltung einer etwaigen Absonderung möglich ist (z.B. im Homeoffice). Im Übrigen gilt das Fernbleiben vom Dienst bzw. Arbeitsplatz als genehmigt.
  2. Vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantänen sind der Arbeitgeberin (den Vorgesetzt*innen sowie per Mail über corona@uni-kiel.de) anzuzeigen. Für nicht erkrankte Personen, die sich nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt in Quarantäne befinden, hat das Robert-Koch-Institut (RKI) einen Flyer mit Hinweisen erstellt. Der Flyer kann beim RKI abgerufen werden und steht in verschiedenen Sprachen (Deutsch (pdf)/Englisch (pdf)/Französisch (pdf) zur Verfügung.

Quarantäne, Lohnersatzleistungen

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) gewährt in § 56 Absatz 1 Personen eine finanzielle Entschädigungsleistung, denen von der zuständigen Behörde die Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit ganz oder teilweise untersagt bzw. eine Absonderung angeordnet wurde. Ausdrücklich sieht das IfSG von der Gewährung einer Entschädigungsleistung ab, wenn das Tätigkeitsverbot oder die Quarantäneanordnung durch Inanspruchnahme einer öffentlich empfohlenen Schutzimpfung oder anderen Maßnahme der spezifischen Prophylaxe hätte vermieden werden können. Personen, für die eine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission vorliegt, erhalten nachdem IfSG als Kontaktpersonen oder Reiserückkehrer aus Risikogebieten aufgrund der flächendeckenden Verfügbarkeit von Impfangeboten zukünftig keine Entschädigungsleistungen, wenn im Falle eines Tätigkeitsverbots bzw. einer Quarantäneanordnung kein vollständiger Impfschutz vorliegt.  Auf der Internetseite des RKI ist eine Liste der Bundesländer mit Links zu den jeweiligen Impfempfehlungen verfügbar.

Quarantänebestimmungen für Geimpfte und Genesene

Personen mit vollständigem Impfschutz unterliegen im Übrigen grundsätzlich keiner Quarantänepflicht mehr, wenn sie keine typischen Symptome einer Corona-Infektion aufweisen oder kein positives Testergebnis vorliegt. Die Pflicht zur Absonderung nach § 10 Abs. 2 der Corona-Ausnahmeschutzverordnung trotz (vollständiger) Impfung oder Genesung besteht, wenn diese wegen des Kontakts zu einer Person, die mit einer Virusvariante infiziert ist, die in Deutschland noch nicht verbreitet auftritt und vom RKI definierte besorgniserregende Eigenschaften aufweist, oder einer Einreise aus einem Virusvarianten-Gebiet erfolgt ist.

Fragerecht des Arbeitgebers

In diesem Zusammenhang besteht ein Fragerecht des Arbeitgebers (§ 56 Abs. 1 S. 4 IfSG), da der Arbeitgeber für die Entschädigungsleistung gesetzlich zur Vorleistung verpflichtet ist. Der Geschäftsbereich Personal muss insofern wissen, ob die*der betroffene Arbeitnehmer*in einen Anspruch auf Entschädigung hat. In diesem Zusammenhang hat das Bundesministerium für Gesundheit ein Fragerecht des Arbeitgebers nach dem Immunisierungsstatus bestätigt.

Die vorstehende Regelung wird bis spätestens 01.11.2021 durch die Länder umgesetzt. In Schleswig-Holstein findet diese Regelung bereits ab dem 01.10.2021 Anwendung.

Download: Meldekette für CAU-Beschäftigte bei einer Coronainfektion 

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung scannen Sie ein (bzw. fotografieren sie) und senden Sie per E-Mail an:  krankmeldung@uv.uni-kiel.de. Da die E-Mails automatisiert verteilt werden, nutzen Sie bitte in der Betreffzeile ausschließlich die nachfolgenden Auswahlmöglichkeiten:

  • Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Technische Fakultät
  • Theologische Fakultät
  • Wirtschafts. und Sozialwissenschaftliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Zentrale Verwaltung
  • Universitätsbibliothek
  • Rechenzentrum
  • Graduiertenzentrum
  • Lorenz-von-Stein-Institut
  • Sportzentrum

oder auf dem Postweg an: 

Geschäftsbereich Personal
R1BO/Backoffice
Christian-Albrechts-Platz 4
24118 Kiel

Schulen und Kitas

Im Folgenden finden Sie die aktuellen Regelungen für den Fall, dass Ihr  Kind erkrankt ist und zu Hause betreut werden muss. Zudem finden Sie Regelungen für den Fall, dass die Betreuungseinrichtung in Ihrem Landkreis/Ihrer kreisfreien Stadt weiterhin oder künftig von einer „Schließung“ betroffen sein sollte.

Kindertagesstätten sind  in Kreisen und kreisfreien Städten, in denen der Inzidenzwert dies ermöglicht, wieder für alle Kinder im „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ geöffnet. Nähere Informationen zu den ‚Schulöffnungen‘ erhalten Sie auf den Seiten des Landes.

Die bislang geltenden Sonderregelungen zur Kinderbetreuung bei „Schließung“ der Betreuungseinrichtung/Schule gelten dementsprechend nur in den Fällen, in denen die jeweilige Einrichtung wieder „geschlossen“ ist bzw. beispielsweise bei Auftreten eines Infektionsfalles die betroffene Kita-Gruppe vorsorglich zum Schutz vor Ausbreitung des Coronavirus vorübergehend geschlossen wurde. Ist die Einrichtung in Betrieb, so gelten im Krankheitsfall des Kindes die üblichen Regelungen wie untenstehend aufgeführt.

Regelungen bei Betrieb der jeweiligen Kindertagesstätte/Schule

Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren Empfehlungen bei auftretenden Erkältungssymptomen für Kitas und Grundschulen sowie für weiterführende Schulen („Schnupfenplan“) veröffentlicht. Die entsprechenden Schaubilder finden Sie auf den Webseiten des Landes Schleswig-Holsteins.

Dienstrechtlich gelten die allgemeinen Regeln:

Wenn das Kind krank ist, wird es zu Hause betreut. Beschäftigte haben dafür je nach Arbeitsvertrag eine bestimmte Anzahl an Tagen, die sie darauf verwenden können. Gesetzlich vorgeschrieben sind im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung für das Jahr 2021 ausnahmsweise 30 Tage pro Kind und Elternteil, bei Alleinerziehenden 60 Tage. Bei mehreren Kindern erhöht sich der Anspruch auf maximal 65 Tage bzw. bei Alleinerziehenden auf maximal 130 Tage.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben, mit gesetzlich versichertem Kind, welches das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die Arbeitsleistung nicht auch grundsätzlich im Home-Office erbracht werden könnte. Für diese Zeit wird ein Krankengeld gezahlt.

Ist das Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse mit einer Bescheinigung des behandelnden Arztes nachgewiesen werden. Dafür wird die "Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes" ausgefüllt. Die Auszahlung des Krankengeldes erfolgt direkt durch die jeweils zuständige gesetzliche Krankenkasse.

Da für den Zeitraum des Krankengeldbezugs die Gehaltszahlung durch den Arbeitgeber eingestellt wird, ist die zuständige Sachbearbeitung des Geschäftsbereichs Personal über die beabsichtigte Freistellung zur Betreuung des Kindes ebenso wie die*der Vorgesetzte umgehend zu informieren. Dem Geschäftsbereich Personal übersenden Sie hierzu bitte eine Kopie der ärztlichen Bescheinigung. Final entscheidet die Krankenkasse über den Freistellungsanspruch. Wir empfehlen, dass Sie parallel mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen, damit es bei der Auszahlung des Krankengeldes zu keinen Verzögerungen kommt.

Beschäftigte, die selbst nicht gesetzlich krankenversichert sind oder deren Kind nicht gesetzlich krankenversichert ist, werden gebeten, mit dem Geschäftsbereich Personal gemeinsam eine individuelle Lösung zu finden.

Für Beamt*innen greifen die Regelungen der § 13 Sonderurlaubsverordnung des Landes Schleswig-Holstein.

Daneben besteht auch die Möglichkeit, die Kinderbetreuung über Urlaub, Zeitausgleich oder eine flexible Arbeits(zeit)gestaltung, welche mit der*dem Vorgesetzten im Vorfeld abgestimmt wurde, sicherzustellen.

Regelungen bei „Schließung“ von Schulen und Kindertagesstätten

Vorrangig sollen von den betroffenen Beschäftigten in Abstimmung mit den Vorgesetzten die Möglichkeiten der Arbeitszeitflexibilisierung und vor allem des mobilen Arbeitens ausgeschöpft werden. Der Hochschulleitung ist bewusst, dass aufgrund der damit verbundenen oftmals schwierigen Betreuungssituation die volle Arbeitsleistung nicht immer erbracht werden kann und diese Mehrbelastung nicht immer vollumfänglich im privaten Umfeld kompensiert werden kann. Sie wird diesen Appell auch an die Vorgesetzten senden mit der dringenden Bitte, die aktuelle Ausnahmesituation zu berücksichtigen. Grundsätzlich besteht auch die Möglichkeit einer Beurlaubung oder Freistellung.

Kinderkrankengeld für gesetzlich Versicherte mit Krankengeldanspruch und gesetzlich versichertem Kind bei „geschlossenen“ Schulen und Kindertagesstätten

Darüber hinaus besteht für gesetzlich versicherte Beschäftigte mit Krankengeldanspruch und gesetzlich versichertem Kind die Möglichkeit, Kinderkrankengeld zu beantragen. Die Regelung des § 45 SGB V über das Kinderkrankengeld für gesetzliche Versicherte wurde angesichts der Corona-Pandemie entsprechend erweitert. Es besteht für das Kalenderjahr 2021 der Anspruch auf ein verlängertes Krankengeld und die damit einhergehende Freistellung zur Kinderbetreuung von Kindern, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder von Kindern, die aufgrund einer Behinderung dauerhaft pflegebedürftig sind, wenn die Kinderbetreuung aus einem anderen Grund zu Hause erforderlich wird. Etwa weil Einrichtungen zur Betreuung von Kindern, Schulen oder Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen von der zuständigen Behörde zur Verhinderung der Verbreitung von Infektionen oder übertragbaren Krankheiten auf Grund des Infektionsschutzgesetzes vorübergehend geschlossen werden oder deren Betreten, auch aufgrund einer Absonderung, untersagt wird, oder wenn von der zuständigen Behörde aus Gründen des Infektionsschutzes Schul- oder Betriebsferien angeordnet oder verlängert werden oder die Präsenzpflicht in einer Schule aufgehoben wird oder der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.

Der Anspruch auf Kinderkrankengeld steigt pro Elternteil und Kind auf 30 Tage. Auch für Alleinerziehende besteht ein Anspruch von 60 Tagen. Bei mehreren Kindern erhöht sich der Anspruch auf maximal 65 Tage bzw. bei Alleinerziehenden auf maximal 130 Tage.

Die Tage können sowohl für die Betreuung eines kranken Kindes verwendet werden als auch für die Betreuung, weil die Schule oder Kita geschlossen, die Präsenzpflicht aufgehoben oder der Zugang eingeschränkt wurde.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind, welches das 12 Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Bei Kindern, die eine Behinderung haben, auch über das 12. Lebensjahr hinaus. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann. Der Anspruch besteht unabhängig davon, ob die Arbeitsleistung nicht auch grundsätzlich im Home-Office erbracht werden könnte.

Muss ein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung zu Hause betreut werden, ist eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung nötig. Die Auszahlung des Krankengeldes erfolgt direkt durch die jeweils zuständige gesetzliche Krankenkasse.

Da für den Zeitraum des Krankengeldbezugs die Gehaltszahlung durch den Arbeitgeber eingestellt wird, ist die zuständige Sachbearbeitung des Geschäftsbereichs Personal über die beabsichtigte Freistellung zur Betreuung des Kindes ebenso wie die/der Vorgesetzte umgehend zu informieren. Dem Geschäftsbereich Personal übersenden Sie hierzu bitte eine Kopie der Bescheinigung der Schule oder Kita. Final entscheidet die Krankenkasse über den Freistellungsanspruch. Wir empfehlen, dass Sie parallel mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen, damit es bei der Auszahlung des Krankengeldes zu keinen Verzögerungen kommt.

Regelungen für Beamt*innen und Tarifbeschäftigte ohne Anspruch nach § 45 SGB V bei „geschlossenen“ Schulen und Kindertagesstätten

Bei Beamt*innen besteht die Möglichkeit, auf Antrag Sonderurlaub nach § 20 Sonderurlaubsverordnung zu gewähren, wenn und soweit sie wegen „Schließung“ von Schulen, Betreuungseinrichtungen und Kindertageseinrichtungen zur Betreuung ihrer Kinder zu Hause bleiben müssen bzw. die Kinder wegen eines Verdachtsfalles Betreuungseinrichtungen oder Schulen nicht besuchen dürfen. Dabei gilt grundsätzlich, dass vorrangig die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens neben der Kinderbetreuung wahrzunehmen bzw. auszuschöpfen sind.

Für Tarifbeschäftigte, die dem Grunde nach keinen Anspruch auf Freistellung nach § 45 SGB V haben, weil sie selbst oder das Kind bzw. die Kinder nicht gesetzlich krankenversichert sind, kann eine Bewilligung von Arbeitsbefreiung – entsprechend der Regelung für die Beamt*innen – nach § 29 Abs. 3 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder erfolgen.

Zur Verabredung einer auf Ihre Betreuungssituation angepassten Lösung wenden Sie sich bitte – in Abstimmung mit Ihrer bzw. Ihrem Vorgesetzten – an Ihre zuständige Sachbearbeitung im Geschäftsbereich Personal, um gemeinsam eine individuelle Lösung zur Berücksichtigung der Ihnen möglichen (Rest-)Arbeitszeiten bei der Zeiterfassung zu vereinbaren.  Die Voraussetzungen für eine weitere Beurlaubung oder Freistellung, wenn die Betreuungssituation unter Ausschöpfung aller zuvor aufgeführten Maßnahmen weiterhin nicht möglich ist, können in diesem Beratungsgespräch ebenfalls gemeinsam erörtert werden. Der neu geschaffene Anspruch auf ein verlängertes Krankengeld zur Betreuung muss hierzu allerdings zuvor ausgeschöpft sein.

Musterbescheinigung Kinderkrankengeld

"Schnupfenplan" des Landes Schleswig-Holstein für Kitas und Grundschulen (PDF)

"Schnupfenplan" des Landes Schleswig-Holstein für weiterführende Schulen (PDF)

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte

Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sind wie alle anderen Beschäftigten der CAU zu behandeln. Der Einsatz sollte auch hier, wo dies möglich ist, wieder in Präsenz erfolgen. Die Bewertung der Arbeitsbedingungen vor Ort in den Arbeitseinheiten erfolgt gemäß den  derzeit gültigen Rahmenbedingungen (siehe hierzu den Abschnitt Homeoffice, Präsenztätigkeit) durch die Vorgesetzten zu prüfen und ggf. anzupassen. Von der Möglichkeit die Arbeitsleistung zu verschieben soll in den bestehenden Grenzen Gebrauch gemacht werden. Kann die Arbeitsleistung unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten nicht abgerufen werden, so tritt der sog. Annahmeverzug ein und die Hilfskräfte sind von der Arbeitsleistung frei zu stellen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Sattler, Geschäftsbereich Personal.

Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG): Änderung aufgrund der Corona-Pandemie

Vor dem Hintergrund der pandemiebedingten Einschränkungen im Wissenschaftsbetrieb ist das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) rückwirkend zum 01.03.2020 um eine zeitlich begrenzte Übergangsregelung durch § 7 Absatz 3 WissZeitVG ergänzt worden. Der aktuelle Wortlaut der Gesetzesänderung lautet wie folgt:

„(3) Die nach § 2 Absatz 1 Satz 1 und 2 insgesamt zulässige Befristungsdauer verlängert sich um sechs Monate, wenn ein Arbeitsverhältnis nach § 2 Absatz 1 zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. September 2020 besteht.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die zulässige Befristungsdauer höchstens um weitere sechs Monate zu verlängern, soweit dies aufgrund fortbestehender Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in der Bundesrepublik Deutschland geboten erscheint; die Verlängerung ist auch auf Arbeitsverhältnisse zu erstrecken, die nach dem 30. September 2020 und vor Ablauf des in der Rechtsverordnung genannten Verlängerungszeitraums begründet werden.“

Der Gesetzgeber hat damit die Möglichkeit geschaffen, corona-bedingte Mehrbelastungen für Wissenschaftler*innen, die sich in der Qualifizierungsphase befinden, abzumildern.

Die neue gesetzliche Regelung bezieht sich auf das wissenschaftliche Personal, das in dem Zeitraum vom 01.03. bis zum 30.09.2020 mit einem Arbeitsvertrag nach § 2 Absatz 1 WissZeitVG zur eigenen Qualifizierung beschäftigt ist. Eine Beschäftigung über die üblichen 6-Jahresfristen hinaus kann für die Zeit der pandemiebedingten Einschränkung erfolgen. Die Ausweitung der Befristungshöchstgrenze war zunächst auf max. 6 Monate begrenzt. Ein Anspruch auf Verlängerung des Beschäftigungsverhältnisses besteht nicht.

Eine Weiterbeschäftigung kann erfolgen, wenn die jeweilige Einrichtung eine Finanzierung sicherstellt und eine Weiterbeschäftigung auf dem üblichen Weg über den Geschäftsbereich Personal beantragt wird. Zusätzliche zentrale Mittel stehen nicht zur Verfügung.

Die corona-bedingten Beeinträchtigungen dauern auch über den 30.09.2020 an, so dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung von seiner Verordnungsbefugnis Gebrauch gemacht hat und den Zeitraum vom 01.03.2020 bis 30.09.2020 um weitere 6 Monate bis zum 31.03.2021 verlängert hat. Die Befristungshöchstgrenzen haben sich somit entsprechend der oben genannten Bedingungen um weitere 6 Monate erhöht.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den/die für Sie zuständige*n Sachbearbeiter*in im Geschäftsbereich Personal.

Zeiterfassung: Arbeitszeit, Urlaub, Zeitausgleich

Wird die Arbeitsleistung in der Dienststelle erbracht, erfolgt die Erfassung wie üblich dort. Dabei sollte aus hygienischen Gründen und damit zur Vermeidung des Infektionsrisikos vorzugsweise auf ein Ein-/Ausstempeln an den Terminals verzichtet werden und stattdessen der Arbeitsplatz-PC genutzt werden.

Die Arbeitszeit im Homeoffice soll bei eingerichtetem VPN-Zugang über das Webterminal des Zeiterfassungssystems erfolgen. Sofern dies nicht machbar ist, wird die Arbeitszeit manuell erfasst und nachträglich im Workflow-Verfahren gebucht bzw. bei Selbstbuchern manuell nachgetragen.  Das Monatsjournal bzw. die manuellen Aufzeichnungen werden wie in der einschlägigen Dienstvereinbarung zur variablen Arbeitszeit dem /der Vorgesetzten bis zum 15. des Folgemonats zur Mitzeichnung zugeleitet. Ist dies nicht möglich, werden die Ausdrucke der Zeiterfassungsjournale gesammelt und bei Gelegenheit unverzüglich vorgelegt.

Der Arbeitszeitrahmen ist bis auf Weiteres auf die Zeitspanne von 06.00 Uhr bis 21.00 Uhr festgelegt, um auch weiterhin eine höhere Arbeitsflexibilität zu ermöglichen. Die gesetzlichen Bestimmungen über die Höchstarbeitszeit und über Ruhezeiten sind zu beachten. Das Zeiterfassungssystem wurde an den neuen Arbeitszeitrahmen angepasst, so dass Nacherfassungen seit diesem Zeitpunkt nicht mehr notwendig sind.

Zur Verringerung der Ansteckungsgefahr ist die Arbeitseinsatzplanung an den bestehenden Hygienekonzepten auszurichten. Hierzu stehen den Vorgesetzten verschiedene  organisatorische Maßnahmen zur Verfügung. Die bereits benannten Instrumente der Arbeitszeitflexibilisierung (versetztes Arbeiten, Schichtdienste, Homeoffice, Umorganisation etc.) können unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregelungen entsprechend ausgeschöpft werden, um Hygienekonzepten oder Gefährdungsbeurteilungen zu entsprechen. Mit steigender Impfquote wird eine zunehmende Normalisierung des Dienstbetriebes angestrebt und der Präsenzbetrieb stellt damit wieder den Regelfall dar.

Kann die individuell vereinbarte Arbeitsleistung trotzdem ausnahmsweise nicht abgefordert werden, da die Örtlichkeiten (Laborbereiche, Werkstattbereiche, Tierhaltung u.ä.) oder die Arbeitsorganisation bei Einhaltung der Hygienevorschriften eine Vollauslastung nicht hergeben, so zeigen die Vorgesetzten dies der zuständigen Sachbearbeitung des Geschäftsbereichs Personal an. Die Vorgesetzten erstellen monatlich eine Auflistung der betroffenen Mitarbeitenden und fügen eine kurze Darstellung der Umstände, die es unmöglich machen, eine Normalauslastung zu erzielen, bei. Wenn Schichtpläne aufgestellt werden, sind diese zum Monatsende zu übersenden. Die betroffenen Mitarbeitenden erhalten für diesen Zeitraum eine Zeitgutschrift. Minusstunden, die sich aufgrund anderer Anlässe (z.B. durch Inanspruchnahme von Zeitausgleich) ergeben, sind von der obigen Regelung nicht betroffen und müssen durch die Vorgesetzten gesondert ausgewiesen werden.

Ist bereits Erholungsurlaub oder Zeitausgleich gewährt, hat dies Vorrang vor einer Gewährung von Sonderurlaub oder vor einer Freistellung. Mit der Genehmigung von Urlaub bzw. Zeitausgleich ist bereits eine Freistellung von der Dienst-Arbeitspflicht erfolgt, für die Gewährung von Sonderurlaub oder Arbeitsbefreiung besteht kein Bedarf.

Eine Stornierung von Urlaub oder Zeitausgleich kommt im Einzelfall nur aus wichtigem Grund in Betracht. Aufgaben – auch in krisen-/systemrelevanten Bereichen – fallen regelmäßig an und müssen auch im Regelbetrieb bei Urlaub vertreten werden. 

Sollte es aufgrund wichtiger dienstlicher Belange zwingend erforderlich sein, Urlaub oder Zeitausgleich zu stornieren, ist dies mit Begründung der dienstlichen Notwendigkeit durch die*den jeweiligen Vorgesetzten beim Geschäftsbereich Personal zu beantragen.

Zusammentreffen von genehmigtem Urlaub und angeordneter Quarantäne:

Zunächst ist festzuhalten, dass eine Quarantäne aufgrund eines positiven Tests einer Erkrankung entspricht, so dass in diesem Fall eine Gutschrift des Erholungsurlaubs gemäß § 8 Abs. 1 EUVO (Beamte) bzw. § 9 BUrlG (Tarifbeschäftigte) möglich ist.

Handelt es sich um eine Quarantänemaßnahme ohne positiven Test liegt kein Tatbestand einer Erkrankung vor. Deshalb gibt es keinen Rechtsanspruch auf Rücknahme oder Verschiebung des Urlaubs (es sei denn, es tritt gleichzeitig eine Erkrankung ein, s.o.).

Antrag/Genehmigung von Erholungsurlaub und Zeitausgleich

Erholungsurlaub und Zeitausgleich können auch weiterhin über die /den Vorgesetzte*n beantragt und genehmigt werden.

Falls der Workflow nicht genutzt werden kann, senden Sie Ihren Urlaubsantrag bitte als Email an Ihre*n Vorgesetzte*n, die/der den Antrag nach Genehmigung mit entsprechendem Votum an Stephanie Mahrt (smahrt@uv.uni-kiel.de) weiterleitet. Die Eintragung in das Zeiterfassungssystem erfolgt dann zentral.

Wahrnehmung eines Impfangebots während der Arbeitszeit

Durch Anpassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung können Beschäftigte seit dem 10.09.2021 zur Wahrnehmung eines Impfangebots freigestellt werden.

Bei variabler Arbeitszeit ist die durch den Impftermin ggf. versäumte Zeit vor- oder nachzuarbeiten. Eine Anrechnung auf die Arbeitszeit beziehungsweise eine bezahlte Freistellung vom Dienst kommt nur dann in Betracht, wenn der Impftermin in der zum Beispiel durch einen Dienst- oder Schichtplan festgelegten Dienst-/Arbeitszeit liegt.

Soweit Impfungen durch den Betriebsärztlichen Dienst stattfinden, kann dies während der Arbeitszeit erfolgen. Bitte wenden Sie sich hierzu auch gerne an den Betriebsärztlichen Dienst der CAU (Durchwahl: -3267), um einen Impftermin abzustimmen.

Weiterführende Informationen über Impfangebote erhalten Sie unter den nachfolgenden Links:

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Kontakte: