Informationen für Studierende

Liebe Studierende,

wie Sie vielleicht schon der Presse entnommen haben, wurden die bestehenden Verordnungen des Landes (Corona-Bekämpfungsverordnung und Hochschulen-Coronaverordnung) bereits vor Außerkrafttreten aktualisiert und an das derzeitige Pandemiegeschehen angepasst. Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über die Neuerungen geben, die Einfluss auf Lehre, Prüfungen und das Campusleben an der CAU haben.

Letzte Aktualisierung:

Letzte Aktualisierung: Umgang mit Risikogruppen/ Änderungen Corona-FAQ

Allgemeine Verhaltensregeln auf dem Campus

Beim Aufenthalt auf dem Campus der CAU sind zur Verminderung des Ansteckungsrisikos verschiedene Maßnahmen zwingend einzuhalten:

  • „AHA+L-Regeln“: Zu Ihrem eigenen Schutz und im Interesse aller empfehlen wir  die bekannten Hygienemaßnahmen (regelmäßiges Händewaschen, Hust- und Niesetikette, Tragen von Mund-Nasen-Schutz ) einzuhalten sowie ausreichend zu lüften.
  • Mindestabstand: Es wird empfohlen auf dem gesamten Universitätsgelände der CAU - wenn möglich - innerhalb und außerhalb der Gebäude einen Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten.
  • Mund-Nasen-Schutz (medizinische Maske oder FFP2-Maske) Maskenpflicht: Es wird empfohlen in allen Gebäuden der CAU, einschließlich den Bibliotheken, den Gewächshäusern des Botanischen Gartens, der Museen und Sportstätten einen Mund-Nasen-Schutz (medizinische Maske oder FFP2-Maske) zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.
  • Lüften: In den Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist, soweit die Lüftung nicht automatisch über Lüftungsanlagen erfolgt, regelmäßig zu lüften. Bitte stellen Sie sich daher auf vorübergehend niedrigere Raumtemperaturen ein.

Anwesenheitspflicht

Für die Anwesenheitspflicht gelten die Vorgaben aus den jeweiligen Fachprüfungsordnungen.

Sollten Studierende bspw. aufgrund von akuter Krankheit, coronabedingter Quarantäne/Isolation an einem oder mehreren Lehrveranstaltungsterminen nicht teilnehmen können, sind die Lehrenden zu informieren. Bitte reichen Sie einen geeigneten Nachweis ein, z.B. einen Nachweis über einen positiven Test.

Wenn Studierende Veranstaltungstermine versäumen, ist bei anwesenheitspflichtigen Lehrveranstaltungen zunächst mit der Lehrperson zu klären, ob die Fehlzeiten im Rahmen der gemäß Fachprüfungsordnung vorgesehenen Fehlzeitenregelungen entschuldigt werden können. Die Entscheidung über das Angebot von Ersatzleistungen oder anderen Ausgleichsmaßnahmen liegt bei den Lehrenden unter Berücksichtigung der rechtlichen Vorgaben, der Lernziele des jeweiligen Moduls und der organisatorischen Möglichkeiten. Bitte beachten Sie Siehe auch die Hinweise zum Nachteilsausgleich.

Zu den Hinweisen zum Nachteilsausgleich.

ACHTUNG: Im Falle von Staatsexamensstudiengängen gelten die jeweiligen staatlichen Regelungen, wie z.B. die Regelungen des Justizprüfungsamtes o.ä.

Online-Aufsicht per Web-Cam

  • Lehrveranstaltungen: Eine Kontrolle der Anwesenheitspflicht kann durch Namensnennung oder soweit vorhanden per Web-Kamera erfolgen. Im Gegensatz zu Prüfungen ist den Studierenden die Nutzung eines virtuellen Hintergrunds erlaubt.
  • Prüfungen: Sollte in Online-Prüfungen eine Videoaufsicht vorgesehen sein, müssen die Studierenden im Vorfeld darüber informiert und um ihr Einverständnis gebeten werden. Ein virtueller Hintergrund ist nicht zulässig.

Einzelarbeitsplätze für Studierende

Die CAU bietet aktuell auf dem Campus jenseits der Arbeitsplätze in Bibliotheken folgende Arbeitsmöglichkeiten für Studierende an:

  •  In der LS6 stehen im 2.OG Räume für studentisches Lernen zur Verfügung.
  • Zudem können nun wieder die vorhandenen Sitzgruppen in den Gebäudefoyers genutzt werden.

Auslandsaufenthalte und Rückkehr aus dem Ausland

ERASMUS-Aktivitäten

Sollten sich Studierende, Lehrende oder andere Mitarbeiter*innen in betroffenen Regionen mit Unterstützung des Erasmus+- Programms befinden (alle Förderlinien), sind im Falle von Änderungen der Reisepläne betroffener Personen anfallende und bereits angefallene Kosten als „force majeure“ voll erstattungsfähig. Als betroffene Regionen gelten Gebiete, die von der jeweiligen nationalen Behörde als solche deklariert werden, in Deutschland also die  Liste des RKI bzw. des  Auswärtigen Amtes.

Für die Einschätzung der Lage sowie die Planung weiterer Schritte sind alle Reisehinweise auf den Seiten des  Auswärtigen Amtes zum Coronavirus, sowohl die Reisewarnungen als auch die Einreisebestimmungen und Quarantänebestimmungen für Reisende aus Deutschland in zahlreichen Zielländer, zu beachten und ausführlich zu dokumentieren. Weiterhin wird deutschen Staatsbürgern dringend empfohlen, sich im elektronischen Erfassungssystem des Auswärtigen Amtes von Deutschen im Ausland  „Elefand“ zu registrieren.

Andere Auslandsaufenthalte

Von Aufenthalten in Virusvarianten- und Hochrisikogebieten wird dringend abgeraten. Bzgl. geplanter Aufenthalte, sollte die weitere Entwicklung genau beobachtet werden. Für weitere Fragen stehen die Kolleg*innen des  International Center zur Verfügung.

DAAD informiert

Der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) hat auf seinen Seiten wichtige Informationen zu Programmen und für einzelne Zielgruppen zur Verfügung gestellt und aktualisiert diese laufend.  Bitte informieren Sie sich. Zum Programm  ERASMUS+ (alle Förderlinien) gibt es darüber hinaus  detaillierte Infomationen.

Anmerkung: Die Links verweisen auf FAQ's des DAAD, die immer upgedated werden.

Beratung

Die CAU bietet Informations- und Beratungsangebote rund ums Studieren unter Corona-Bedingungen an.

  • Für Studienanfänger*innen: Grundlegende Informationen zur Vorbereitung auf Ihr Studium beantwortet die Zentrale Studienberatung (ZSB) in Einzel- und Gruppenterminen. Die Gespräche erfolgen telefonisch oder via Videokonferenz.  Für detailliertere Informationen besuchen Sie die Webseite des ZSB.
    Zum Webauftritt des ZSB
    Eine nützliche Checkliste sowie einen praktischen Wegweiser mit ersten Schritten zur Vorbereitung auf das Studium finden Sie auf der Webseite des Projektes erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe).
    Zum Webauftritt von PerLe.
  • Für alle Studierenden der CAU: Einen Überblick über nützliche e-Learning-Anwendungen und Tools zum digitalen Lernen und gemeinsamen virtuellen Arbeiten in Lehrveranstaltungen erhalten Sie hier:
    Zum Webauftritt von PerLe.
    Zugleich steht Ihnen die Zentrale Studienberatung (ZSB) durchgängig zur Klärung allgemeiner und spezifischer Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus erreichen Sie auch andere Be­ra­tungs­ein­rich­tun­gen, so auch im Umkreis der CAU:
    Zum Webauftritt der Beratung an der Uni Kiel.
  • Studentische Belange in Corona-Zeiten: Die CAU hat eine Anlaufstelle für Studienanfänger*innen und Studierende und deren allgemeine Fragen zu Themen, die sich aus der durch Corona veränderten Studiensituation ergeben, geschaffen. Wenden Sie sich bei allgemeinen Fragen rund ums Studieren in Zeiten von Corona sowie bei diesbezüglichen Herausforderungen gerne an die Coronaberatung unter coronaberatung-studium@uv.uni-kiel.de.
    Zum Webauftritt der Coronaberatung an der Uni Kiel.

Bibliotheken

Welche Services die Universitätsbibliothek zur Zeit anbietet, erfahren Sie auf den Seiten der Zentralbibliothek.

Zum Webauftritt der Zentralbibiothek

Den Umfang der aktuellen Services in den Fachbibliotheken der Fakultäten, Seminar und Institute entnehmen Sie bitte den Webseiten der jeweiligen Einrichtungen.

Kontakte:

CAU Card

Die CAU Card muss zu Beginn jedes Semesters validiert werden. Über die Validierungsterminals wird der untere graue Streifen durch ein Thermodruckverfahren mit Informationen über den Gültigkeitszeitraum bedruckt. Seit Januar 2020 kann die CAU Card nicht mehr als Semesterticket genutzt werden. Zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel steht das Landesweite Semesterticket zur Verfügung.

Die CAU Card umfasst folgende Funktionen:

  • Studienausweis
  • Benutzerkarte Zentralbibliothek
  • Teilnahme am Hochschulsport
  • Guthaben-Börse des Studentenwerkes
  • Zurzeit kann die CAU Card im Foyer des Universitätshochhauses validiert werden. Das Hochhausfoyer ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr geöffnet.
  • Außerdem ist das Terminal in der Universitätsbibliothek wieder zugänglich. vgl. Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Weitere Informationen zur CAU Card

Lageplan CAU Card Terminal im Hochhausfoyer

Lageplan CAU Card Terminal im Hochhausfoyer

Freisemester

Sommersemester 2022

Für das Sommersemester 2022 sehen das Hochschulgesetz und die Corona-Hochschulrechtsergänzungsverordnung (Corona-HEVO) keine Freisemesterregelung vor.

Wintersemester 2021/22

Die Corona-Hochschulrechtsergänzungsverordnung (Corona-HEVO) sieht gemäß § 4 vor, dass die Regelungen zur Regelstudienzeit in § 103 des Hochschulgesetzes bis einschließlich zum  Wintersemester 2021/22 gelten:

  • Daher wertet die CAU für hochschulrechtliche Regelungen, die an die Regelstudienzeit bzw. Fachsemesterzahl anknüpfen (z.B. Einladung zur Pflichtstudienberatung) das Wintersemester 2021/22 nicht als Fachsemester.
  • Auf den Bescheinigungen der CAU (z.B. Studienverlaufsbescheinigung) wird die Fachsemesterzählung fortgesetzt. Die CAU stellt über das CAU-Portal eine Bescheinigung zum Download für das Wintersemester 2021/22 gemäß § 103 (2) HSG zur Verfügung. Diese bescheinigt, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie das Studium verzögern kann. Sie kann bei Bedarf der Studienverlaufsbescheinigung beigefügt werden.
  • Die Freisemesterregelung gilt ebenfalls für ausbildungsförderungsrechtliche Regelungen, die an die Regelstudienzeit oder an die Fachsemesterzahl anknüpfen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Verfahren, zu einzureichenden Nachweisen etc. an das Amt für Ausbildungsförderung (BAföG-Amt) oder an ihre stipendiengebende Einrichtung.

Zum HISinOne-Portal

Freiversuchsregelung

Sommersemester 2022

Für das Sommersemester 2022 sehen das Hochschulgesetz und die Corona-Hochschulrechtsergänzungsverordnung (Corona-HEVO) keine Freiversuchsregelung vor.

Wintersemester 2021/22

Im Wintersemester 2021/22 gilt gemäß § 5 der Corona-HEVO:

  • Für Prüfungen, die dem Wintersemester 2021/2022 zugeordnet sind sowie abgelegt und nicht bestanden wurden, wird ein zusätzlicher Prüfungsversuch gewährt, wenn die in der jeweiligen Fachprüfungsordnung festgelegte Prüfungsart durch eine andere, nicht in der Fachprüfungsordnung vorgesehene Prüfungsart, ersetzt wurde. Z.B. wenn in der Fachprüfungsordnung ausschließlich eine Klausur vorgesehen ist, und diese durch eine Hausarbeit ersetzt wird.
  • Ein Freiversuch wird nicht gewährt, wenn der Wechsel der Prüfungsart lediglich einen Wechsel zu einer elektronischen Prüfung darstellt, z.B. wenn statt einer Präsenzklausur eine Online-Klausur oder wenn statt einer mündlichen Prüfung in Präsenz eine mündliche Prüfung per Videokonferenz stattfindet.

Des Weiteren gilt im Wintersemester 2021/22:

  • Für Studierende, die Kinder unter 14 Jahren pflegen oder betreuen und deren Lern- oder Prüfungssituation wegen der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen wesentlich erschwert ist, gilt eine im Wintersemester 2021/22 abgelegte und nicht bestandene Prüfung als Freiversuch. Ergänzung durch HEVO vom 05.02.2022: Ein Freiversuch wird ebenfalls gewährt im Falle einer wesentlichen Erschwernis der Lern- oder Prüfungssituation aufgrund der Schließung von einzelnen Gruppen und Klassen in Kindertageseinrichtungen und Schulen oder der Verpflichtung des Kindes zur Absonderung (Isolation oder Quarantäne) für Prüfungen, die im Wintersemester 2021/2022 abgelegt und nicht bestanden wurden. Studierende können sich für den Fall, dass eine Prüfung nicht bestanden wurde, an das zuständige Prüfungsamt werden, damit nachträglich ein Freiversuch verbucht werden kann. Erforderlich ist ein entsprechender Nachweis (Kopie der Geburtsurkunde des Kindes und ein (einfacher) Nachweis über Schließung von Schulen und/oder Kindertageseinrichtungen).
  • Für Prüfungen, die die oben genannten Kriterien erfüllen, wird bei der Notenverbuchung im Prüfungsverwaltungssystem durch die Prüfenden ein Freiversuch (Abkürzung im QIS-System: „CFP“) verbucht.
  • Für bereits stattgefundene Prüfungen des Wintersemesters 2021/22, die die oben genannten Kriterien erfüllen, wird auch rückwirkend ein Freiversuch gewährt. Wir bitten die Studierenden darum, von Nachfragen bei den Prüfungsämtern und Lehrenden abzusehen, da die Umsetzung ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird.
  • Die Freiversuchsregelung bezieht sich auf die universitären Prüfungen. Freiversuche können nicht für Prüfungen im Rahmen des Staatsexamens gewährt werden, da diese nicht den Regelungen des Hochschulgesetzes und damit auch nicht denen der Corona-HEVO unterliegen.
  • Für Prüfungen, für die unter den oben genannten Kriterien ein Freiversuch gewährt wird, führt ein unentschuldigtes Nichterscheinen oder eine Nichtabgabe (z.B. von Hausarbeiten) NICHT zu einem Freiversuch. Die Möglichkeit, einen begründeten Rücktrittsantrag zu stellen, bleibt hiervon unberührt.
  • Nichtbestehen aufgrund eines Täuschungsversuchs führt unter keinen Umständen zu einem Freiversuch.

Hinweise und Verweise der Fakultäten zum laufenden Semester

Rechtswissenschaftliche Fakultät

Das Wintersemester 2021/2022 findet voraussichtlich als hybrides Modell statt. Die jeweils aktuellen Informationen zur konkreten Ausgestaltung der Lehrveranstaltungen finden Sie auf der Website der Rechtswissenschaftlichen Fakultät.

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Im Wintersemester 2021/2022 wird an der WiSo-Fakultät wieder so weit möglich zur Präsenzlehre zurückgekehrt. Allerdings wird das noch nicht in jeder einzelnen Lehrveranstaltung vollständig gelingen. Insofern wird es ein "Übergangssemester" geben.

Unter folgenden Leitlinien planen wir die Lehre im kommenden Wintersemester:

  • Große Vorlesungen werden voraussichtlich online, in digitaler Form, angeboten. Als groß gelten insbesondere alle Vorlesungen des ersten und des dritten Fachsemesters (lt. Studienverlaufsplan) sowie die Vorlesungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Bachelorstudiengänge unserer Fakultät.
  • Die zu den großen Vorlesungen gehörenden Übungen werden in kleineren Gruppen und möglichst auch in Präsenz angeboten.
  • Die Lehrveranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Seminare) in höheren Semestern der Bachelorstudiengänge und in den Masterstudiengängen werden voraussichtlich in den allermeisten Fällen in Präsenz angeboten.
  • In den internationalen Masterstudiengängen* der VWL wird ein reines online Studium ermöglicht.

Weitere Informationen auf dem Webauftritt
der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät

Kontaktdatenerfassung

Es erfolgt keine flächendeckende Kotaktdatenerfassung über das OpenOLAT-Tool mehr. Abhängig von den jeweiligen Lehrveranstaltungen werden auf unterschiedlichem Wege Teilnehmerlisten erstellt.

Lehrformate (Präsenz/Online)

  • In einigen Fällen wird es weiterhin Online-Lehrveranstaltungen geben. Welche Lehrveranstaltungen online und welche in Präsenz stattfinden, kann dem UnivIS entnommen werden.
  • Sollten Sie vor Ort auf dem CAU-Campus einer Online-Veranstaltung folgen müssen, z.B., weil Sie wegen einer Präsenzveranstaltung vor Ort sind und nicht genügen Zeit bleibt, um nach Hause zu wechseln, stehen zudem in begrenztem Umfang Arbeitsplätze zur Verfügung. 

Nachteilsausgleich

Wer kann einen Antrag stellen?

Studierende

  • in besonderen Lebenslagen (Schwangerschaft, Erziehung von Kindern unter 14 Jahren, Pflege von Angehörigen)
  • mit chronischer Erkrankung/Behinderung inkl. Risikogruppenzugehörigkeit aufgrund einer chronischen Erkrankung/Vorerkrankung/Behinderung (mit Attest)

haben gemäß PVO die Möglichkeit, für Lehrveranstaltungen und Prüfungen einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen.

Wie funktioniert die Antragstellung?

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Anliegen rechtzeitig (nach Möglichkeit deutlich vor dem Lehrveranstaltungs-/Prüfungstermin) bei den nachfolgend genannten zuständigen Stellen und erkundigen Sie sich bitte nach dem genauen Verfahrensablauf:

Stellen Sie bitte anschließend – ebenfalls rechtzeitig – einen formlosen Antrag auf Nachteilsausgleich bei der zuständigen Stelle (s.o.), in dem Sie Ihre Einschränkungen erläutern und legen Sie bitte Nachweise und möglichst auch ärztliche Empfehlungen für geeignete Ausgleichsmaßnahmen bei. Dies unterstützt die*den Prüfungsausschussvorsitzende*n und die Lehrpersonen dabei, eine geeignete Nachteilsausgleichsmaßnahme zu finden.

Bei der Prüfung, ob eine angemessene Nachteilsausgleichsmaßnahme angeboten werden kann, achtet die zuständige Stelle auf Gleichwertigkeit zur üblicherweise zu erbringenden Leistung und Umsetzbarkeit. Dies kann dazu führen, dass es teilweise nicht möglich sein wird, eine geeignete, das heißt insbesondere gleichwertige, und organisatorisch umsetzbare Nachteilsausgleichsmaßnahme anzubieten.

Bei positiven Entscheidungen sind ggf. im nächsten Schritt die organisatorischen Details mit der Lehrperson zu besprechen.

Beispiele für Nachteilsausgleichsmaßnahmen sowie einzureichende Nachweisunterlagen

  • Angehörige*r einer Risikogruppe: Bitte reichen Sie eine ärztliche Bescheinigung über die Risikogruppenzugehörigkeit ein. Für Präsenzprüfungen wird Ihnen nach Möglichkeit ein separater Raum zur Verfügung gestellt.
  • Schwangere: Reichen Sie bitte einen Nachweis ein (z.B. ärztliche Bescheinigung, Mutterpass o.ä.) Ihren Mutterpass oder ärztliche Belege ein. Nach Möglichkeit wird Ihnen für Prüfungen ein separater Raum zur Verfügung gestellt.

Bitte beachten Sie, dass sich aus den oben genannten Beispielen kein Anspruch auf Gewährung der beispielhaft genannten Maßnahmen ergibt.

Prüfungen

Präsenzprüfungen

  • 3G-Kontrolle: Ab dem 19.03.22 entfällt für alle Bereiche der Universität die 3G-Nachweispflicht. Siehe Meldung.
  • Prüfungsregistrierung vor Ort: Bitte planen Sie vor der Prüfung ausreichend Zeit für die Registrierung ein. Von Ihren Instituten bzw. von Ihren Prüfer*innen erhalten Sie wie gewohnt detaillierte Hinweise zum Ablauf vor Ort.
  • Mund-Nasen-Schutz: Es wird empfohlen, in allen Gebäuden der CAU, einschließlich den Bibliotheken, den Gewächshäusern des Botanischen Gartens, der Museen und Sportstätten einen Mund-Nasen-Schutz (medizinische Maske oder FFP2-Maske) zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann.
  • Müssen sich Studierende auf Basis der aktuell geltenden Verordnungslage in Quarantäne bzw. Isolation begeben, besteht ein Zutrittsverbot für den Universitätscampus. Für Prüfungsrücktritte sind die entsprechenden Nachweise beim Prüfungsamt einzureichen (offizieller Nachweis über positives PCR-Test- oder Antigenschnelltestergebnis (Testzentrum)).

Online-Prüfungen

An der CAU können Prüfungen in elektronischer Form durchgeführt werden. Die Studierenden werden im Vorfeld von der jeweils zuständigen Lehrperson über die Rahmenbedingungen informiert. Hilfestellungen zur Durchführung von elektronischen Prüfungen stehen in OpenOLAT zur Verfügung.

Zum Webauftritt des OpenOLAT

Plattformen und Videokonferenzsysteme

Online-Prüfungen finden auf dem separat aufgesetzten Prüfungsserver (OpenOLAT Exam-Server) statt. Damit Sie sich vor der Prüfung mit den technischen Bedingungen einer Online-Prüfung vertraut machen können, führt der eLearning Service der CAU Informationsveranstaltungen mit u.a. folgendem Inhalt durch:

  • Was brauche ich an Equipment für e-Prüfungen?
  • Was passiert bei technischen oder anderen Problemen?
  • Wie sehen e-Prüfungen in OpenOLAT aus?

Informationen zu den Terminen finden Sie unter „Aktuelles & Infos“ in der Lernplattform OpenOLAT.
Als Videokonferenzsystem steht für Online-Prüfungen BigBlueButton zur Verfügung. Informationsseite des Rechenzentrums zu Videokonferenzlösungen

Datenschutz bei Online-Prüfungen

Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erfolgt gemäß DSGVO. Die Datenschutzerklärung für den Exam-Server von OpenOLAT findet sich im Bereich „Impressum“ auf dem Exam-Server.

Wenn Studierende aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken dem Konzept der Videoaufsicht nicht zustimmen, können sie sich bei ihrer Lehrperson melden, damit geprüft werden kann, wie die Prüfung vor Ort an der CAU abgelegt werden kann.

Videoaufsicht bei Online-Prüfungen

Entsprechend der Rahmenbedingungen bei Präsenzprüfungen kann auch bei Online-Prüfungen eine Aufsicht vorgesehen sein. Sollte in Online-Prüfungen eine Videoaufsicht vorgesehen sein, werden Studierende im Vorfeld von der zuständigen Lehrperson darüber informiert. (Die unten stehenden Punkte gelten auch für mündliche Online-Prüfungen per Videokonferenzsystem.)

  • Die Aufsicht bei Online-Prüfungen kann mittels eines Videokonferenztools umgesetzt werden, das auf den Servern des Rechenzentrums der CAU gehostet wird (BigBlueButton).
  • Eine Aufzeichnung der Prüfung oder anderweitige Speicherung der Bild- oder Tondaten ist nicht zulässig.
  • Für eine Videoaufsicht ist bspw. eine Webcam oder Handykamera erforderlich. Auf den gezeigten Bildausschnitten sollen lediglich der für Aufsichtszwecke relevante Bereich zu sehen sein, z.B. der Arbeitsplatz (Prüfungsteilnehmer:in, Schreibtischfläche, Tastatur u.ä.), um bspw. wie in einer Präsenzprüfung mit Aufsicht sicherstellen zu können, dass nur die erlaubten Hilfsmittel verwendet werden und die Prüfung eigenständig bearbeitet wird. 
  • Die Nutzung eines virtuellen Hintergrunds ist bei „Video-Prüfungen“ nicht zulässig.
  • Wenn Studierende aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken dem Konzept der Videoaufsicht nicht zustimmen, können sie sich bei ihrer Lehrperson melden, damit geprüft werden kann,  wie die Prüfung vor Ort an der CAU abgelegt werden kann.
  • Haben Studierende ihre Einwilligung zu einer Prüfung mit Videoaufsicht gegeben, können sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der zuständigen Lehrperson widerrufen. Die Einwilligung wird in der Regel über stu-Mail oder OpenOLAT eingeholt. Die jeweils zuständige Lehrperson informiert die Studierenden über das Vorgehen.

 

Authentifizierung zu Beginn einer Prüfung

An der CAU wird zur Authentifizierung zu Beginn einer Prüfung in der Regel die CAU-Card verlangt. Für den Fall, dass Ihnen keine CAU-Card vorliegt oder bspw. eine Validierung nicht möglich war, können Sie sich auch über einen Personalausweis oder einen Reisepass ausweisen.

Klausureinsicht

Gemäß § 26 PVO haben Studierende einen Anspruch auf Einsicht in ihre Prüfungsunterlagen. Bitte informieren Sie sich bei dem für Sie zuständigen Prüfungsamt oder der jeweiligen Lehrperson, in welcher Form die Einsichtnahme von dem jeweils zuständigen Fach organisiert wird.

Hausarbeiten und Abschlussarbeiten

Es besteht gemäß § 12 Abs. 4 PVO die Möglichkeit, einen Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit von Abschlussarbeiten und gemäß § 10 Abs. 7 PVO einen Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit von Hausarbeiten oder ähnlichen schriftlichen Prüfungsleistungen zu stellen, wenn die entsprechenden Gründe vorliegen. Ein Antrag ist beim zuständigen Prüfungsamt einzureichen.

Abgabe von Abschlussarbeiten

Die  Hauptpforte der Uni Kiel ist ständig besetzt, sodass hier Abschlussarbeiten etc. fristwahrend abgegeben werden können, falls das zuständige Prüfungsamt nicht besetzt ist.

Risikogruppen und Schwangere

Risikogruppenangehörige

Vorgehensweise bei Mitarbeitenden (Hiwis):

Zeigen Mitarbeitende ihren Vorgesetzen an, dass sie zu einer Risikogruppe gehören, ist der Betriebsärztliche Dienst hinzuzuziehen. Durch die Vorgesetzten ist mit Beteiligung des Betriebsärztlichen Dienstes eine individuelle Gefährdungsbeurteilung mit Maßnahmendokumentation zu erstellen.

Die Möglichkeit eines Arbeitseinsatzes in der Dienststelle wird auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung durch die*den Vorgesetzten festgelegt. Neben den gesundheitlichen Beeinträchtigungen ist die Arbeitssituation (Gestaltung des Arbeitsplatzes, räumliche Situation; vgl. Gefährdungsbeurteilung) genau zu analysieren. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Schnittstellen, Externen und anderen Kolleg*innen muss betrachtet und im gemeinsamen Austausch mit der*dem Mitarbeiter*in abgeklärt werden.

Die Vorlage eines Attestes ist zunächst nicht erforderlich. Sollte es im Zuge der Risikoabwägung erforderlich sein, dass ergänzend eine haus- oder fachärztliche Stellungnahme vorzulegen ist, so ist diese durch die*den Mitarbeiter*in beizubringen.

Bei schwerbehinderten oder diesen gleichgestellten Beschäftigten ist die Schwerbehindertenvertretung (SBV) über die vorgenommene Risikoeinschätzung und die daraus abgeleiteten arbeitsorganisatorischen Maßnahmen von den Vorgesetzten entsprechend zu beteiligen.

Vorgehensweise bei Studierenden

Gehören Studierende einer Risikogruppe an so können sie sich an die jeweiligen Dozierenden ihrer Veranstaltung wenden und einen Antrag auf Nachteilsausgleich stellen. Zum Nachweis der Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe ist dem Dozierenden rechtzeitig ein ärztliches Attest vorzulegen. Die/der Dozierende wird die Situation in der Veranstaltung (räumliche Umgebung, Anzahl der Personen, ggf. auszuübende Tätigkeiten in Laboren etc.) analysieren sowie geeignete individuelle Maßnahmen ergreifen. Hierfür kann sich die/der Dozierende zur Beratung an die Stabsstelle Sicherheitsingenieur wenden. Sollten vor Ort keine geeigneten Maßnahmen getroffen werden können, die einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sowie die Teilnahme der/des Studierenden ermöglichen, die/der einer Risikogruppe angehört. sollte nach Möglichkeit ein Nachteilsausgleich gewährt werden. Weitere Informationen siehe FAQ-Eintrag zum Nachteilsausgleich.

Sollten Studierende nicht den oben beschriebenen Weg über die/den jeweiligen Dozierenden gehen können, wenden sie sich bitte an die zentrale Coronaberatung für Studierende per Mail an: coronaberatung-studium@uv.uni-kiel.de.

Schwerbehinderte oder diesen gleichgestellten Studierenden können sich zusätzlich an die Beauftragte für Studierende mit Behinderung/chronischer Krankheit Frau Streicher wenden: barrierefrei-studieren@uv.uni-kiel.de.

Bei Vorliegen einer Schwangerschaft sollen Sie diese gemäß § 15 Absatz 1 MuSchG bei der zuständigen Stelle und bei der für die jeweilige Lehrveranstaltung zuständigen Lehrperson melden. Gerade im Rahmen der aktuellen, dynamischen Pandemiesituation sind ggf. besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Präsenzveranstaltungen erforderlich. Um die Einhaltung dieser Maßnahmen sicherstellen zu können und eine etwaige Gefährdung der Schwangeren und/oder der ungeborenen Kinder möglichst auszuschließen, nehmen Sie diese Meldepflicht bitte wahr. Auch wenn Sie die Meldung bereits vorgenommen haben, wenden Sie sich außerdem bitte rechtzeitig vor der geplanten Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen noch einmal zusätzlich direkt an die zuständige Lehrperson.

  • Schwangere haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Nachteilsausgleich
  • Für Studierende mit Kindern unter 14 Jahren gibt es Nachteilsausgleichsmöglichkeiten gem. PVO. Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Nachteilsausgleich

Schulen und Kitas

Sollte aufgrund von coronabedingt fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Kinder unter 14 Jahren die Teilnahme an einer anwesenheitspflichtigen Lehrveranstaltung nicht oder nur eingeschränkt möglich sein, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. Auch ist ein Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten o.ä. möglich. Als Nachweis ist die Kopie der Geburtsurkunde einzureichen.

Vorläufige Mastereinschreibung

Studierende die sich vorläufig in einen Masterstudiengang einschreiben, müssen den Bachelor-Abschluss nach der Aufnahme des Studiums ggf. beim Studierendenservice einreichen:

  • zum Wintersemester 2021/22 spätestens bis 30.09.2022 (AUSNAHME: 2-semestrige Master bis 31.03.2022)
  • zum Sommersemester 2022 spätestens bis 31.03.2023 (AUSNAHME: 2-semestrige Master bis 30.09.2022)

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Studierendenservice.

Quarantäne-Regelung

Müssen Sie auf Basis der aktuell geltenden Verordnungslage in Quarantäne bzw. Isolation begeben, besteht ein Zutrittsverbot für den Universitätscampus.

Bitte reichen Sie für Prüfungsrücktritte die entsprechenden Nachweise bei Ihrem Prüfungsamt ein (Nachweis über positives PCR-Test- oder Antigenschnelltestergebnis). Sie sind verpflichtet, sich in ihrer „Häuslichkeit“ aufzuhalten bis die Quarantäne/Isolation aufgehoben ist.

Aufhebung der Quarantäne

Das Betreten des Universitätscampus ist erst erlaubt, wenn Sie nicht mehr zur Quarantäne oder Isolation verpflichtet sind. Weiterführende Informationen des Landes

Für Fragen wenden Sie sich bitte an die Coronaberatung unter coronaberatung-studium@uv.uni-kiel.de.