Allgemeine Verhaltensregeln auf dem Campus

Beim Aufenthalt auf dem Campus der CAU sind zur Verminderung des Ansteckungsrisikos verschiedene Maßnahmen zwingend einzuhalten:

  • „AHA+L-Regeln“: Zu Ihrem eigenen Schutz und im Interesse aller haben Sie den Mindestabstand von 1,5m und die bekannten Hygienemaßnahmen (regelmäßiges Händewaschen, Hust- und Niesetikette, Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen) einzuhalten sowie ausreichend zu lüften.
  • Maskenpflicht: Aufgrund der aktuellen Vorgaben des Landes Schleswig-Holstein gilt zur Eindämmung der Infektionsfälle auf dem Universitätsgelände (innerhalb der Gebäude) eine generelle Maskenpflicht. Dies gilt auch während Lehrveranstaltungen.
  • Lüften: In den Lehrveranstaltungen und Prüfungen ist, soweit die Lüftung nicht automatisch über Lüftungsanlagen erfolgt, regelmäßig zu lüften. Bitte stellen Sie sich daher auf vorübergehend niedrigere Raumtemperaturen ein
  • Kontaktnachverfolgung: Damit das Gesundheitsamt Sie im Rahmen der Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen schnellstmöglich erreichen kann, tragen Sie bitte eine Telefonnummer im CAU-Portal www.uni-kiel.de/hisinone ein bzw. überprüfen Sie bitte, ob diese aktuell ist. Bitte tragen Sie auch anschließend dafür Sorge, dass Ihre Kontaktdaten stets aktuell sind. Bitte nutzen Sie beim Besuch von Lehrveranstaltungen oder sonstigen Veranstaltungen der Hochschule zudem die Möglichkeit der Kontaktnachverfolgung mithilfe der QR-Codes bzw. durch Aufruf der angegebenen URL, die Sie in den Räumen finden und hinterlegen Sie Ihre Kontaktdaten bitte unter der angegebenen OpenOLAT-Seite.

BELEHRUNG

Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie die vorstehenden Maßnahmen auf dem Universitätsgelände zwingend einzuhalten haben.

Insbesondere dürfen Sie das Universitätsgelände sowie die Gebäude der CAU nicht betreten, wenn Sie unter respiratorischen Erkrankungen leiden, die nicht lediglich als leichter Schnupfen einzustufen oder eindeutig auf andere Erkrankungen als eine COVID-19 Infektion zurückzuführen sind.

Sollten Sie sich unsicher sein, lassen Sie bitte Ihre Symptome ärztlich abklären. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin zunächst telefonisch. Für weitere Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit der eigens für Sie eingerichteten Anlaufstelle auf: Sandra Elstner, coronaberatung-studium@uv.uni-kiel.de.

Akute Symptome:

Sollten Sie sich krank fühlen und unsicher sein, ob Sie mit dem vorliegenden Krankheitsbild an einer Prüfungs- oder Lehrveranstaltung teilnehmen dürfen, orientieren Sie sich bitte an unserem Schnupfenplan und beachten Sie bitte die Belehrung unter „Allgemeine Verhaltensregeln auf dem Campus der CAU“.

Hochinzidenzgebiete (Inland), Risikogebiete (Ausland):

Reisen Sie aus einem inländischen Gebiet mit hoher (> 50 Infektionsfälle auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen) oder sehr hoher Inzidenz an, sind Sie zwar rechtlich nach derzeitigem Stand nicht daran gehindert, den Campus zu betreten und an Veranstaltungen teilzunehmen. Sofern digitale Alternativangebote bestehen, möchten wir aber an Ihr Verantwortungsbewusstsein appellieren, davon nach Möglichkeit Gebrauch zu machen und sich besonders umsichtig zu verhalten.

Wenn Sie kürzlich aus einem ausländischen Risikogebiet angereist sind, gelten für Sie die aktuellen landesrechtlichen Bestimmungen für Ein- und Rückreisende, und Sie haben sich unverzüglich in eine in der Regel 14-tägige Quarantäne zu begeben.

Einzelheiten finden Sie auf den Corona-Informationsseiten des Landes Schleswig-Holstein

3G-Nachweis und Kontrolle

Informationen folgen in Kürze

Anwesenheitspflicht

Für die Anwesenheitspflicht gelten die Vorgaben aus den jeweiligen Fachprüfungsordnungen; über abweichende Regelungen werden Sie von Ihren Lehrpersonen informiert. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zum Nachteilsausgleich.

Online-Aufsicht per Web-Cam

  • Lehrveranstaltungen: Eine Kontrolle der Anwesenheitspflicht kann durch Namensnennung oder soweit vorhanden per Web-Kamera erfolgen. Im Gegensatz zu Prüfungen ist den Studierenden die Nutzung eines virtuellen Hintergrunds erlaubt.
  • Prüfungen: Sollte in Online-Prüfungen eine Videoaufsicht vorgesehen sein, müssen die Studierenden im Vorfeld darüber informiert und um ihr Einverständnis gebeten werden. Ein virtueller Hintergrund ist nicht zulässig.

Einzelarbeitsplätze für Studierende

Die CAU bietet Studierenden in begrenztem Umfang auch außerhalb der Bibliotheken Einzelarbeitsplätze auf dem Campus an. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Studierende, die im Anschluss an Präsenzveranstaltungen nicht rechtzeitig für eine nachfolgende Onlineveranstaltung nach Hause wechseln können. Die Einzelarbeitsplätze stehen außerdem Studierenden zur Verfügung, die zuhause nicht die Voraussetzungen für die störungsfreie Teilnahme an Onlineveranstaltungen haben. Grundlage hierfür ist die Hochschulencoronaverordnung.

montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr:

  • Boschstraße 1,  R.EG.005
  • Boschstraße 1,  R.EG.006
  • Boschstraße 1,  R.EG.007
  • Boschstraße 1,  R.EG.008
  • Boschstraße 1,  R.EG.009
  • Boschstraße 1,  R.EG.010
  • Boschstraße 1,  R.EG.014

ab 4. Oktober, montags bis freitags von 8:00 bis 18:00 Uhr:

  • Leibnizstraße 6, 1. OG., R.120
  • Leibnizstraße 6, 1. OG., R.121
  • Leibnizstraße 6, 1. OG., R.122
  • Leibnizstraße 6, 1. OG., R.123
  • Leibnizstraße 6, 1. OG., R.124

bis 22. Oktober, täglich von 7:00 bis 22:00 Uhr
(nach 22. Oktober wenn die Räume nicht belegt sind):

  • Wilhelm-Seelig-Platz 3, Seminarraum 3
  • Wilhelm-Seelig-Platz 3, Seminarraum 9

 Die Schlüssel für diese Räume werden an der Hauptpforte ausgegeben. Dort erfolgt auch die Anmeldung für diese Räume.

Auslandsaufenthalte und Rückkehr aus dem Ausland

ERASMUS-Aktivitäten

Sollten sich Studierende, Lehrende oder andere Mitarbeiter*innen in betroffenen Regionen mit Unterstützung des Erasmus+- Programms befinden (alle Förderlinien), sind im Falle von Änderungen der Reisepläne betroffener Personen anfallende und bereits angefallene Kosten als „force majeure“ voll erstattungsfähig. Als betroffene Regionen gelten Gebiete, die von der jeweiligen nationalen Behörde als solche deklariert werden, in Deutschland also die  Liste des RKI bzw. des  Auswärtigen Amtes.

Für die Einschätzung der Lage sowie die Planung weiterer Schritte sind alle Reisehinweise auf den Seiten des  Auswärtigen Amtes zum Coronavirus, sowohl die Reisewarnungen als auch die Einreisebestimmungen und Quarantänebestimmungen für Reisende aus Deutschland in zahlreichen Zielländer, zu beachten und ausführlich zu dokumentieren. Weiterhin wird deutschen Staatsbürgern dringend empfohlen, sich im elektronischen Erfassungssystem des Auswärtigen Amtes von Deutschen im Ausland  „Elefand“ zu registrieren.

Andere Auslandsaufenthalte

Von Aufenthalten in Risikoregionen wird dringend abgeraten. Zum Teil sind die Partneruniversitäten derzeit ohnehin geschlossen. Bzgl. geplanter Aufenthalte, die z.B. im Herbst beginnen, sollte die weitere Entwicklung beobachtet werden. Flugbuchungen etc. sollten noch nicht vorgenommen werden. Für alle weiteren Fragen stehen die Kolleg*innen des  International Center zur Verfügung.

DAAD informiert

Der DAAD (Deutsche Akademische Austauschdienst) hat auf seinen Seiten wichtige Informationen zu Programmen und für einzelne Zielgruppen zur Verfügung gestellt und aktualisiert diese laufend.  Bitte informieren Sie sich. Zum Programm  ERASMUS+ (alle Förderlinien) gibt es darüber hinaus  detaillierte Infomationen.

Anmerkung: Die Links verweisen auf FAQ's des DAAD, die immer upgedated werden.

Beratung

Zur Unterstützung Ihres Studienstarts im Wintersemester 2020/21 bietet die CAU Informations- und Beratungsangebote rund ums Studieren unter Corona-Bedingungen an.

  • Für Studienanfänger*innen: Grundlegende Informationen zur Vorbereitung auf Ihr Studium beantwortet die Zentrale Studienberatung (ZSB) in Einzel- und Gruppenterminen. Die Gespräche erfolgen telefonisch oder via Videokonferenz.  Für detailliertere Informationen besuchen Sie die Webseite www.zsb.uni-kiel.de. Eine nützliche Checkliste sowie einen praktischen Wegweiser mit ersten Schritten zur Vorbereitung auf das Studium finden Sie auf der Webseite des Projektes erfolgreiches Lehren und Lernen (PerLe) unter www.perle.uni-kiel.de.
  • Für alle Studierenden der CAU: Einen Überblick über nützliche e-Learning-Anwendungen und Tools zum digitalen Lernen und gemeinsamen virtuellen Arbeiten in Lehrveranstaltungen erhalten Sie unter www.perle.uni-kiel.de/de/tipps-und-links-fuer-digitales-lernen. Zugleich steht Ihnen die Zentrale Studienberatung (ZSB) durchgängig zur Klärung allgemeiner und spezifischer Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus erreichen Sie auch andere Be­ra­tungs­ein­rich­tun­gen, so auch im Umkreis der CAU: www.beratung.uni-kiel.de.
  • Studentische Belange in Corona-Zeiten: Die CAU hat eine Anlaufstelle für Studienanfänger*innen und Studierende und deren allgemeine Fragen zu Themen, die sich aus der durch Corona veränderten Studiensituation ergeben, geschaffen. Wenden Sie sich bei allgemeinen Fragen rund ums Studieren in Zeiten von Corona sowie bei diesbezüglichen Herausforderungen gerne an Sandra Elstner unter coronaberatung-studium@uv.uni-kiel.de oder telefonisch unter der 0431/880-5931. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter www.qe.uni-kiel.de/de/beratung-studium-corona.

Bibliotheken

Folgende Bibliotheksservices der Zentralbibliothek  werden aktuell angeboten:

  • Öffnungszeiten: Montag-Freitag 9:00-22:00 Uhr, Samstag 9:00-20:00 Uhr
  • Einzelarbeitsplätze: Es stehen 283 Einzelarbeitsplätze und 42 Internetarbeitsplätze nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip zur Verfügung.
  • Selbstentnahme von Printmedien aus den Freihandbereichen
  • Die historischen Bestände sind nach Terminabsprache (altbestand@ub.uni-kiel.de) nutzbar.
  • Die Servicetheke ist während der Öffnungszeiten besetzt.
  • Automaten: Der Snack- und Getränkeautomat, der EC-Aufwerter, der Validierungsautomat und der Geldwechselautomat können genutzt werden.
  • Rückgabe von Printmedien an der Servicetheke oder über den Briefkasten an der Zentralbibliothek
  • Funktionsräume geöffnet (Kopierräume, Sehbehinderten- und Blindenraum, Buchscanner, Garderobenbereich)

Den Umfang der aktuellen Services in den Fachbibliotheken der Fakultäten, Seminar und Institute entnehmen Sie bitte den Webseiten der jeweiligen Einrichtungen.

Folgende Services werden nicht angeboten:

  • Führungen und Schulungen
  • Informationstheke
  • Vor-Ort-Abgabe von Dissertationen – postalische Zusendung erbeten

Ihre individuellen Anliegen richten Sie bitte an: info@ub.uni-kiel.de

Kontakte:

CAU Card

Die CAU Card muss zu Beginn jedes Semesters validiert werden. Über die Validierungsterminals wird der untere graue Streifen durch ein Thermodruckverfahren mit Informationen über den Gültigkeitszeitraum bedruckt. Seit Januar 2020 kann die CAU Card nicht mehr als Semesterticket genutzt werden. Zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel steht das Landesweite Semesterticket zur Verfügung.

Die CAU Card umfasst folgende Funktionen:

  • Studienausweis
  • Benutzerkarte Zentralbibliothek
  • Teilnahme am Hochschulsport
  • Guthaben-Börse des Studentenwerkes

Validierungsterminal während Corona-Einschränkungen:

Aufgrund der teilweisen Schließungen oder eingeschränkten Öffnungen der CAU-Einrichtungen stehen während der Dauer der Corona-Maßnahmen  ggf. nicht alle Validierungsterminals zur Verfügung.

  • Zurzeit kann die CAU Card im Foyer des Universitätshochhauses validiert werden. Das Hochhausfoyer ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Es gilt Maskenpflicht.
  • Außerdem ist das Terminal in der Universitätsbliothek wieder zugänglich. vgl. Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek

Weitere Informationen zur CAU Card

Lageplan CAU Card Terminal im Hochhausfoyer

Lageplan CAU Card Terminal im Hochhausfoyer

Freiversuchsregelung

Das Präsidium der CAU hat gemeinsam mit den Dekanen sowie Studiendekan*innen aller Fakultäten auf Grundlage der Corona-Hochschulrechtsergänzungsverordnung (Corona-HEVO) Folgendes beschlossen: Für alle im Sommersemester 2021 abgelegten und nicht bestandenen Prüfungen wird ein Freiversuch gewährt. Dies schließt unter anderem auch Präsenzprüfungen, Hausarbeiten und lehrveranstaltungsbegleitende Prüfungen ein; für Abschlussarbeiten gilt diese Regelung nicht. Damit werden die bereits im Wintersemester angewandten Regelungen unverändert für das Sommersemester übernommen.

Für die Freiversuchsreglung im Sommersemester 2021 an der CAU gilt im Detail:

  • Die Freiversuchsregelung umfasst auch Prüfungen, die dem Sommersemester 2021 zugeordnet sind, jedoch aus organisatorischen Gründen zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, insbesondere für Prüfungen im 2. Prüfungszeitraum des Sommersemesters 2021.
  • Für Studierende, die Kinder unter 14 Jahren pflegen oder betreuen und deren Lern- oder Prüfungssituation wegen der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen wesentlich erschwert ist, gilt jede im Sommersemester 2021 abgelegte und nicht bestandene Prüfung als Freiversuch.
  • Die Freiversuchsregelung bezieht sich auf die universitären Prüfungen. Freiversuche können nicht für Prüfungen im Rahmen des Staatsexamens gewährt werden, da diese nicht den Regelungen des Hochschulgesetzes und damit auch nicht denen der Corona-HEVO unterliegen.
  • Auch ein Nichtbestehen durch Nichterscheinen zur Prüfung führt zu einem Freiversuch.
  • Nichtbestehen aufgrund eines Täuschungsversuchs führt NICHT zu einem Freiversuch.

Hinweis für Studierende

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Lehrenden und die Prüfungsämter aufgrund der Freiversuchsreglung und der weiteren Herausforderungen in der Organisation und der Lehre durch die Corona-Maßnahmen deutlich höher belastet sind, als in regulären Semestern. Bitte melden Sie sich daher aus Rücksicht und zur Vermeidung von Planungsschwierigkeiten nur für Prüfungen an, auf die Sie sich sehr gut vorbereitet haben. und die Sie ablegen möchten. Sofern Sie kurzfristig nicht an einer Prüfung teilnehmen werden, informieren Sie insbesondere bei mündlichen Prüfungen die jeweiligen Prüfer*innen und das Prüfungsamt, damit dies bei der Organisation der Prüfungen berücksichtigt werden kann. Bitte haben Sie auch Verständnis für möglicherweise längere Reaktionszeiten bei Anfragen oder eventuell auftretende Komplikationen bei Onlineprüfungen. Im Falle von Präsenzprüfungen werden Sie rechtzeitig vor dem jeweiligen Termin über die dann geltenden Hygieneregeln informiert.

Hinweis für Lehrende

Die Verbuchung des Corona-Freiversuchs erfolgt wie im Wintersemester 2020/21 durch die Lehrenden im Zuge der Notenverbuchung durch den Eintrag des Vermerks „CFP“. Die Handreichung aus dem Wintersemester 2020/21 ist an gewohnter Stelle in OpenOLAT zu finden.

Prüfungszeiträume

Die Zeiträume für die Prüfungen im Sommersemester 2021 finden Sie hier.

Hinweise und Verweise der Fakultäten zum Wintersemester 2020/21

Theologische Fakultät

An der Theologischen Fakultät werden die Veranstaltungen primär digital angeboten. Falls die Bedingungen es erlauben, können die digitalen Angebote durch einzelne Präsenzelemente ergänzt werden. Informationen zu ausgewählten im Präsenzformat unterrichteten Veranstaltungen finden sich im Vorlesungsverzeichnis der Theologischen Fakultät, aktuelle Meldungen zum WiSe auf dem Webauftritt der Fakultät.

Rechtswissenschaftliche Fakultät

Informationen zu im Präsenzformat unterrichteten Veranstaltungen finden sich im Vorlesungsverzeichnis und auf der Website der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Unter Online-Lehre in Kiel finden Sie eine Übersicht über die Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/2021 mit Hinweisen dazu, wie Sie sich in die einzelnen Veranstaltungen einwählen bzw. die Vorlesungsvideos abrufen können.

Medizinische Fakultät

Um den besonderen Bedürfnissen des Studiums der Medizin und Zahnmedizin gerecht zu werden, wird neben digitalem Unterricht so viel Präsenzlehre wie möglich angeboten, wobei die Hygieneregeln stets im Vordergrund stehen. Vorlesungen werden rein digital als stream und/oder remote Video angeboten. Seminare, Praktika und Untersuchungskurse werden in Hybridform mit Präsenzteilen in Kleingruppen und digitalen Anteilen durchgeführt. Der patientennahe Unterricht wird durch Übungen am Modell und mit digitalen Lernkursen ergänzt. Zusätzlich sind verschiedene digitale Diskussionsforen eingerichtet. Weitere Informationen auf der Website der Medizinischen Fakultät

Philosophische Fakultät

Das Wintersemester 2020/21 findet vorrangig digital statt. In der Philosophischen Fakultät hat das Dekanat Kriterien für Präsenzelemente innerhalb dieser digitalen Lehre zusammen mit den Fächern entwickelt. Präsenzlehre wird nur dann angeboten, wenn keine Onlinelehre möglich ist. Informationen erhalten die Studierenden mit den konkreten Hinweisen zur jeweiligen Lehrveranstaltung, über die Einrichtungen der Fakultät und über das Gemeinsame Prüfungsamt der Philosophischen Fakultät.

Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät

In allen von der Fakultät angebotenen deutsch- und englischsprachigen Studiengängen werden die Vorlesungen und große Seminare auch im Wintersemester als digitale Lehr-Lern-Veranstaltungen realisiert. Detaillierte Regelungen und Hinweise sind jeweils aktuell auf der Hinweisseite zur Corona-Pandemie auf der Website der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät aufgeführt.

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Die Vorlesungen, Seminare und Übungen werden soweit als möglich in digitaler Form (synchron oder asynchron) angeboten. Die praktische Ausbildung im Labor, im Freiland oder bei Exkursionen wird soweit wie möglich in Präsenz, stets unter Beachtung der Hygieneregeln, durchgeführt. Diese Formen der praktischen Übungen sind ein essentieller Teil der naturwissenschaftlichen Lehre. Die einzelnen Fächer informieren auf ihren jeweiligen Webseiten über die Module mit praktischen, in Präsenz (Kleingruppen) durchzuführenden Inhalten. Zentrale Corona-Webseite der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät werden alle Vorlesungen, insbesondere die Vorlesungen und zugehörigen Übungen, digital angeboten. Dies gilt für alle Module, die von der WiSo-Fakultät angeboten werden, also einen Modulcode haben, der mit VWL- oder mit BWL- beginnt. Übersicht der Studiengänge, die online studierbar sind.

Kontaktdatenerfassung ditigal

Die Kontaktdatenerhebung erfolgt gemäß §3 der Anforderungen der "Landesverordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Hochschulen":

"(2) Bei Lehrveranstaltungen, sonstigen Veranstaltungen und Prüfungen der Hochschule sind die Kontaktdaten der Teilnehmenden zu erheben. Die Daten sind so zu erheben und aufzubewahren, dass Erhebungsdatum und -uhrzeit, Vor- und Nachname, Anschrift, sowie, soweit vorhanden, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für einen Zeitraum von vier Wochen nachverfolgt werden können. Danach sind die Daten zu vernichten. Sie sind auf Verlangen der für den Infektionsschutz zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zum Zwecke der Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte von den erhobenen Daten keine Kenntnis erlangen. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig. Die Hochschule hat Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Soweit gegenüber der Hochschule Kontaktdaten angegeben werden, müssen sie wahrheitsgemäß sein; bei dienstlichen Tätigkeiten genügen die dienstlichen Kontaktdaten."

Die Kontaktdatenerfassung erfolgt in OLAT. Das notwendige neue Modul wurde von der CAU beim Hersteller von OLAT beauftragt.

Die Registrierung der Kontaktdaten kann über einen QR-Code oder durch Aufruf der jeweils raumspezifischen URL gestartet werden. Nach erfolgreichem Abschluss des Durchlaufs wird Ihnen dies mit einer Bestätigungsmeldung angezeigt, die zudem mit einem grünen Hintergrund versehen ist. Sie erhalten dann von OLAT eine Bestätigungsemail mit einer Zusammenfassung und Hinweisen zum Datenschutz. Bitte bewahren Sie diese Bestätigungsemail dann 28 Tage auf, um eine ggf. erforderliche Kontaktdatennachverfolgung selbst unterstützen zu können.

Nur auf Anforderung der für den Infektionsschutz zuständigen Behörde werden die geforderten und von Ihnen angegebenen Information durch die CAU an die anfordernde Behörde weitergeleitet. Ihre Angaben zu Anwesenheiten werden separat gespeichert und sind nicht mit Ihrem Benutzerkonto verbunden und können nicht von Dozenten oder Kursadministratoren eingesehen werden.
 
 Die erhobenen Kontaktdaten werden nach 28 Tagen automatisch gelöscht.

Für den Fall, dass die digitale Kontaktdatenerfassung nicht möglich ist, z.B. Systemausfall oder fehlende Internetverbindung, werden von den Lehrkräften Registrierungslisten auf Papier erstellt.

OpenOlat Kontaktdatenerfassung

Frauenhände halten ein Handy

Bitte beachten Sie: Sobald Sie sich das Video ansehen, werden Informationen darüber an Youtube/Google übermittelt. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Google Datenschutzerklärung.

Maskenpflicht

Gemäß der Hochschulen-Coronaverordnung des Landes Schleswig-Holstein und dem Rahmenhygienekonzept der CAU gelten folgende Regeln:

Seit Montag, 29.03.2021, besteht auf dem gesamten Campus in und vor den Gebäuden die Verpflichtung, sog. „qualifizierte“ Masken zu tragen. Zulässig sind nur noch medizinische Masken (OP-Masken) oder FFP2-Masken. Einfache Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff reichen nicht mehr aus.

  • Hochschulgelände:
    • In den Gebäuden der CAU gilt bis zum Erreichen eines Arbeitsplatzes mit Abstand eine Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske) oder FFP2-Maske.
    • In den Räumen muss der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Teilnehmenden und der Prüfungsaufsicht bzw. Lehrpersonal gewährleistet sein. Sollte dies aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich sein und Alternativräume z.B. wegen der erforderlichen technischen Ausstattung nicht zur Verfügung stehen, sind alternative Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen, wie z.B. Plexiglas- oder andere Abtrennungen oder deutliche Verkleinerung der Gruppengrößen.
  • Präsenz-Lehrveranstaltungen (Allgemein): Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten und eine medizinische Maske (OP-Maske) oder FFP2-Maske zu tragen. Lehrende sind für die Dauer einer Lehrveranstaltung von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen, wenn die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen während der gesamten Lehrveranstaltung sichergestellt ist.
    • Sportpraktische Veranstaltungen: Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske gilt nicht. Die Hochschule kann darüber hinaus in begründeten Fällen Ausnahmen von der Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zulassen.
    • Musikpraktische Veranstaltungen: Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske gilt nicht. Aktivitäten in geschlossenen Räumen mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen, insbesondere gemeinsames Singen oder der Gebrauch von Blasinstrumenten sind nur zulässig, wenn es sich um Solodarbietungen oder um Musikproben handelt, zwischen den Akteurinnen und Akteuren jeweils ein Mindestabstand von 2,5 Metern eingehalten wird oder die Übertragung von Tröpfchen durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird.
  • Präsenz-Prüfungen:
    • Sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Anwesenden eingehalten wird und den Vorgaben entsprechend gelüftet wird, ist das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz nicht verpflichtend. Auf dem Weg zum Arbeitsplatz muss eine medizinische Maske (OP-Maske) oder FFP2-Maske getragen werden.

Befreiung von der Maskenpflicht

Wer glaubhaft machen kann, aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen zu können, ist von dieser Verpflichtung befreit. Zur Glaubhaftmachung kommen insbesondere ärztliche Bescheinigungen in Betracht. Wird rechtzeitig ein geeigneter Nachweis eingereicht, wird unter Berücksichtigung des Infektionsschutzes und der örtlichen Gegebenheiten sowie ggf. unter Beteiligung der/des Sicherheitsingenieur*in geprüft, inwieweit Vorkehrungen getroffen werden können, um eine Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung zu ermöglichen.

Ausführliche Informationen zu Abstands- und Lüftungsvorgaben sowie zur Maskenpflicht (auch in Laborpraktika, Exkursionen etc.) finden sich im Rahmenhygienekonzept der CAU.

Nachteilsausgleich

Wer kann einen Antrag stellen?

Studierende

  • in besonderen Lebenslagen (Schwangerschaft, Erziehung von Kindern, Pflege von Angehörigen)
  • mit chronischer Erkrankung/Behinderung
  • die coronabedingte Nachteile erfahren (langfristige Einschränkungen, z.B. Risikogruppenzugehörigkeit, fehlende technische Ausstattung, und akute Einschränkungen, z.B. Quarantäne.)

haben die Möglichkeit, für Lehrveranstaltungen und Prüfungen einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen.

Wie funktioniert die Antragstellung?

Bitte melden Sie sich mit Ihrem Anliegen rechtzeitig (nach Möglichkeit deutlich vor dem Lehrveranstaltungs-/Prüfungstermin) bei den nachfolgend genannten zuständigen Stellen und erkundigen Sie sich bitte nach dem genauen Verfahrensablauf:

  • Bei akuten Einschränkungen halten Sie bitte zunächst Rücksprache mit Ihrer Lehrperson, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wenn Sie Veranstaltungstermine versäumen, klären Sie bitte bei anwesenheitspflichtigen Lehrveranstaltungen zunächst, ob die Fehlzeiten im Rahmen der Fehlzeitenregelungen entschuldigt werden können, ohne dass ein Antrag auf Nachteilsausgleich gestellt werden muss.
  • Bei langfristigen Einschränkungen erkundigen Sie sich bitte bei dem für Ihren Studiengang zuständigen Prüfungsamt. Studierende der Medizin und Zahnmedizin wenden sich bitte an das Studiendekanat der Medizinischen Fakultät.

Stellen Sie bitte anschließend – ebenfalls rechtzeitig – einen formlosen Antrag auf Nachteilsausgleich bei der zuständigen Stelle (s.o.), in dem Sie Ihre Einschränkungen erläutern und legen Sie bitte Nachweise und möglichst auch ärztliche Empfehlungen für geeignete Ausgleichsmaßnahmen bei. Dies unterstützt die*den Prüfungsausschussvorsitzende*n und die Lehrpersonen dabei, eine geeignete Nachteilsausgleichsmaßnahme zu finden.

Bei der Prüfung, ob eine angemessene Nachteilsausgleichsmaßnahme angeboten werden kann, achtet die zuständige Stelle auf Gleichwertigkeit zur üblicherweise zu erbringenden Leistung und Umsetzbarkeit. Dies kann dazu führen, dass es teilweise nicht möglich sein wird, eine geeignete, das heißt insbesondere gleichwertige, und organisatorisch umsetzbare Nachteilsausgleichsmaßnahme anzubieten.

Die Entscheidung wird Ihnen in der Regel per stu-Mail mitgeteilt. Bei positiven Entscheidungen sind ggf. im nächsten Schritt die organisatorischen Details mit der Lehrperson zu besprechen.

Beispiele für Nachteilsausgleichsmaßnahmen sowie einzureichende Nachweisunterlagen

  • Technische Probleme wie eine unzureichende Netzabdeckung oder fehlende technische Ausstattung:  Ist es nicht möglich, einen Nachweis einzureichen, versuchen Sie bitte, die Einschränkungen plausibel darzustellen. Nach Möglichkeit wird Ihnen eine gleichwertige Ersatzleistung angeboten, die zur Kompensation von Fehlzeiten geeignet ist, oder bspw. bei Prüfungen, sofern es sich organisatorisch einrichten lässt, ein Präsenztermin.
  • Angehörige*r einer Risikogruppe: Bitte reichen Sie eine ärztliche Bescheinigung über die Risikogruppenzugehörigkeit ein. Für Präsenzprüfungen wird Ihnen nach Möglichkeit ein separater Raum zur Verfügung gestellt.
  • Akute respiratorische Symptome: Informieren Sie sich bitte zunächst anhand des Schnupfenplans und nehmen Sie bitte Kontakt mit der Lehrperson auf. Dürfen Sie an einer Prüfung nicht teilnehmen, reichen Sie bitte eine ärztliche Bescheinigung schnellstmöglich beim zuständigen Prüfungsamt ein, ansonsten bei der Lehrperson. Nach Möglichkeit wird Ihnen eine gleichwertige Ersatzleistung angeboten, die zur Kompensation von Fehlzeiten geeignet ist, oder z.B. bei Prüfungen, sofern es sich organisatorisch einrichten lässt, ein Präsenztermin zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Quarantäne: Bitte reichen Sie einen geeigneten Nachweis ein, z.B. behördlicher Bescheid oder Schriftverkehr mit einer Behörde. Nach Möglichkeit wird Ihnen eine Ersatzleistung ohne Präsenz, eine virtuelle Teilnahme an einer Veranstaltung oder ein Termin zu einem späteren Zeitpunkt angeboten.
  • Ein- und Ausreiseverbot: Bitte reichen Sie einen geeigneten Nachweis ein. Nach Möglichkeit wird Ihnen eine Ersatzleistung ohne Präsenz, eine virtuelle Teilnahme an einer Veranstaltung oder ein Termin zu einem späteren Zeitpunkt angeboten.
  • Schwangere: Reichen Sie bitte Ihren Mutterpass oder ärztliche Belege ein. Nach Möglichkeit wird Ihnen ein separater Raum zur Verfügung gestellt.

Bitte beachten Sie, dass sich aus den oben genannten Beispielen kein Anspruch auf Gewährung der beispielhaft genannten Maßnahmen ergibt. Sollte Ihnen keine geeignete Nachteilsausgleichsmaßnahme angeboten werden können, weichen Sie bitte auf die Prüfungsmöglichkeiten der folgenden Prüfungszeiträume aus oder belegen Sie das Modul zu einem späteren Zeitpunkt. 

Prüfungen

Online-Prüfungen

Die CAU bietet während der Corona-Phase unterschiedliche Formate von Online-Prüfungen an, um Verzögerungen im Studienverlauf durch die pandemiebedingten Einschränkungen des Präsenzbetriebs möglichst gering zu halten. 

Gemäß § 4 der Corona-Satzung können die in der jeweiligen Prüfungsordnung oder Studienordnung festgelegten Prüfungsarten durch andere gleichwertige Prüfungsarten, wie z.B. Online-Prüfungen ersetzt werden. Die Rahmenbedingungen für Online-Prüfungen sind ergänzend in der Corona-Ergänzungssatzung Elektronische Prüfungen und im Hochschulgesetz geregelt.

Die Studierenden werden im Vorfeld von der jeweils zuständigen Lehrperson über geänderte Prüfungsformate informiert.

Plattformen und Videokonferenzsysteme

Einige der Online-Prüfungen finden auf der Lernplattform OpenOLAT bzw. dem separat aufgesetzten Prüfungsserver (OpenOLAT Exam-Server) statt. Damit Sie sich vor der Prüfung mit den technischen Bedingungen einer Online-Prüfung vertraut machen können, führt der eLearning Service der CAU Informationsveranstaltungen mit u.a. folgendem Inhalt durch:

  • Was brauche ich an Equipment für e-Prüfungen?
  • Was passiert bei technischen oder anderen Problemen?
  • Wie sehen e-Prüfungen in OpenOLAT aus?

Informationen zu den Terminen finden Sie unter „Aktuelles & Infos“ in der Lernplattform OpenOLAT.
Als Videokonferenzsystem steht für Online-Prüfungen BigBlueButton zur Verfügung. Informationsseite des Rechenzentrums zu Videokonferenzlösungen

Datenschutz bei Online-Prüfungen

Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erfolgt gemäß DSGVO. Die Datenschutzerklärung für den Exam-Server von OpenOLAT findet sich im Bereich „Impressum“ auf dem Exam-Server.

Wenn Studierende aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken dem Konzept der Videoaufsicht nicht zustimmen, können sie sich bei ihrer Lehrperson melden, damit geprüft werden kann, ob ein alternatives Prüfungsangebot gefunden werden kann. Ist dies bspw. aus organisatorischen Gründen nicht möglich, kann der nächste Präsenzprüfungstermin genutzt werden.

Videoaufsicht bei Online-Prüfungen

Entsprechend der Rahmenbedingungen bei Präsenzprüfungen kann auch bei Online-Prüfungen eine Aufsicht vorgesehen sein. Sollte in Online-Prüfungen eine Videoaufsicht vorgesehen sein, werden Studierende im Vorfeld von der zuständigen Lehrperson darüber informiert. (Die unten stehenden Punkte gelten auch für mündliche Online-Prüfungen per Videokonferenzsystem.)

  • Die Aufsicht bei Online-Prüfungen kann mittels eines Videokonferenztools umgesetzt werden, das auf den Servern des Rechenzentrums der CAU gehostet wird.
  • Eine Aufzeichnung der Prüfung oder anderweitige Speicherung der Bild- oder Tondaten ist nicht zulässig.
  • Für eine Videoaufsicht ist bspw. eine Webcam oder Handykamera erforderlich. Abhängig vom Aufsichtskonzept kann unter Umständen auch eine zweite Kamera (z.B. Handykamera) erforderlich sein. Auf den gezeigten Bildausschnitten sollen lediglich der für Aufsichtszwecke relevante Bereich zu sehen sein, z.B. der Arbeitsplatz (Prüfungsteilnehmer:in, Schreibtischfläche, Tastatur u.ä.), um bspw. wie in einer Präsenzprüfung mit Aufsicht sicherstellen zu können, dass nur die erlaubten Hilfsmittel verwendet werden und die Prüfung eigenständig bearbeitet wird. 
  • Die Nutzung eines virtuellen Hintergrunds ist bei „Video-Prüfungen“ nicht zulässig.
  • Wenn Studierende aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken dem Konzept der Videoaufsicht nicht zustimmen, können sie sich bei ihrer Lehrperson melden, damit geprüft werden kann, ob ein alternatives Prüfungsangebot gefunden werden kann. Ist dies bspw. aus organisatorischen Gründen nicht möglich, kann der nächste Präsenzprüfungstermin genutzt werden.
  • Haben Studierende ihre Einwilligung zu einer Prüfung mit Videoaufsicht gegeben, können sie diese jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der zuständigen Lehrperson widerrufen. Die Einwilligung wird in der Regel über stu-Mail oder OpenOLAT eingeholt. Die jeweils zuständige Lehrperson informiert die Studierenden über das Vorgehen.

Nachteilsausgleich

Wenn Sie nicht über die technischen Voraussetzungen verfügen, haben Sie die Möglichkeit einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. (Siehe Nachteilsausgleich)

Authentifizierung zu Beginn einer Prüfung

An der CAU wird zur Authentifizierung zu Beginn einer Prüfung in der Regel die CAU-Card verlangt. Für den Fall, dass Ihnen keine CAU-Card vorliegt oder bspw. eine Validierung nicht möglich war, können Sie sich auch über einen Personalausweis oder einen Reisepass ausweisen.

Klausureinsicht

Gemäß § 26 PVO haben Studierende einen Anspruch auf Einsicht in ihre Prüfungsunterlagen. Bitte informieren Sie sich bei dem für Sie zuständigen Prüfungsamt oder der jeweiligen Lehrperson, in welcher Form die Einsichtnahme für eine Prüfung unter den aktuellen Pandemiebedingungen organisiert werden kann.

Hausarbeiten und Abschlussarbeiten

Laut Landesverordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Hochschulen bleiben die Bibliotheken für bestimmte Zwecke geöffnet (siehe Abschnitt Bibliotheken). Zu diesen Zwecken gehört unter anderem das Anfertigen von studienbegleitenden Hausarbeiten, sodass hier aktuelle keine Einschränkungen vorliegen.

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten o.ä. zu stellen, falls bspw. aufgrund von geschlossenen Bibliotheken und Laboren oder fehlender Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Kinder unter 14 Jahren (siehe auch „Schulen und Kitas“) die Bearbeitung nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Ein Antrag ist beim Prüfungsamt einzureichen.

Abgabe von Abschlussarbeiten

Die  Hauptpforte der Uni Kiel ist ständig besetzt, sodass hier Abschlussarbeiten etc. fristwahrend abgegeben werden können.

Geänderte Prüfungszeiträume

Wintersemester 2020/21 und Sommersemester 2021 für Bachelor- und Masterstudiengänge

Aufgrund der anhaltenden Pandemiebedingungen mussten die Prüfungszeiträume des Wintersemesters 2020/21 und des Sommersemesters 2021 für die Bachelor- und Masterstudiengänge abweichend von den bisher angekündigten Zeiträumen neu terminiert werden. Es besteht die Notwendigkeit von dreiwöchigen Prüfungszeiträumen. Unter Beteiligung der verschiedenen Interessensgruppen wurden folgende Prüfungszeiträume festgelegt:

  • 1. Prüfungszeitraum des Wintersemesters 2020/21: 15.02.2021 - 06.03.2021 (KW 7 - 9)
  • 2. Prüfungszeitraum des Wintersemesters 2020/21: 29.03.2021 - 17.04.2021 (KW 13 - 15)
  • 1. Prüfungszeitraum des Sommersemesters 2021: 02.08.2021 - 21.08.2021 (KW 31 - 33)
  • 2. Prüfungszeitraum des Sommersemesters 2021: 04.10.2021 - 23.10.2021 (KW 40 - 42)

Detaillierte Terminpläne mit den Anmeldefristen usw. finden Sie hier

Für Staatsexamensstudiengängen gelten abweichende Regelungen.

Regelstudienzeit ("Freisemester")

§103 HSG, verlängert für das Sommersemester 2021

Die Regelung Schleswig-Holsteins lautet:

Für hochschulrechtliche Regelungen, die an die Regestudienzeit oder an die Fachsemesterzahl anknüpfen, wertet die Hochschule das Sommersemester 2020, das Wintersemester 2020/21 und das Sommersemester 2021 nicht als Fachsemester. Die Hochschulen erteilen Studierenden eine Bescheinigung, dass sie pandemiebedingt Leistungsnachweise oder Prüfungsleistungen nicht erbringen konnten und dass dies den Ablauf des Studiums um ein Semester verzögert. Davon unberührt bleiben die Regelungen zu den Staatsexamina. (Quelle)

Information der CAU:

Die Corona-Hochschulrechtsergänzungsverordnung (Corona-HEVO) sieht vor, dass § 103 des HSG auch für das Sommersemester 2021 gilt. Daher wertet die CAU für hochschulrechtliche Regelungen, die an die Regelstudienzeit bzw. Fachsemesterzahl anknüpfen (z.B. Einladung zur Pflichtstudienberatung) das Sommersemester 2021 nicht als Fachsemester.

  • Auf den Bescheinigungen der CAU (z.B. Studienverlaufsbescheinigung) wird die Fachsemesterzählung fortgesetzt. Die CAU stellt über das CAU-Portal (www.uni-kiel.de/hisinone) eine Bescheinigung zum Download für das Sommersemester 2021 gemäß § 103 (2) HSG zur Verfügung. Diese bescheinigt, dass sich aufgrund der Corona-Pandemie das Studium verzögern kann. Sie kann bei Bedarf der Studienverlaufsbescheinigung beigefügt werden.
  • Die Freisemesterregelung gilt ebenfalls für ausbildungsförderungsrechtliche Regelungen, die an die Regelstudienzeit oder an die Fachsemesterzahl anknüpfen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen zum Verfahren, zu einzureichenden Nachweisen etc. an das Amt für Ausbildungsförderung oder an Ihre stipendiengebende Einrichtung.

Zum HISinOne-Portal

Risikogruppen und Schwangere

Bei Vorliegen einer Schwangerschaft sollen Sie diese gemäß § 15 Absatz 1 MuSchG Schwangerschaft bei der zuständigen Stelle und bei der für die jeweilige Lehrveranstaltung zuständigen Lehrperson melden. Gerade im Rahmen der aktuellen Pandemiesituation sind besondere Vorsichtsmaßnahmen bei Präsenzveranstaltungen erforderlich. Um die Einhaltung dieser Maßnahmen sicherstellen zu können und eine etwaige Gefährdung der Schwangeren und/oder der ungeborenen Kinder möglichst auszuschließen, nehmen Sie diese Meldepflicht bitte wahr. Auch wenn Sie die Meldung bereits vorgenommen haben, wenden Sie sich außerdem bitte rechtzeitig vor der geplanten Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen noch einmal zusätzlich direkt an die zuständige Lehrperson.

Angehörige von Risikogruppen und Schwangere haben die Möglichkeit, einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt Nachteilsausgleich

Schulen und Kitas

Sollte aufgrund von coronabedingt fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten für Kinder unter 14 Jahren die Teilnahme an einer anwesenheitspflichtigen Lehrveranstaltung nicht oder nur eingeschränkt möglich sein, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen. Auch ist ein Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungszeit von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten o.ä. möglich. Als Nachweis ist die Kopie der Geburtsurkunde einzureichen.

Vorläufige Mastereinschreibung

Die Frist für den Nachweis des Bachelorabschlusses für Studierende, die sich im Sommersemester 2021 vorläufig in einen Masterstudiengang eingeschrieben haben, wurde vom 10.06.2021 auf den 30.09.2021 verlängert. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Studierendenservice.