Rahmenhygienekonzept der CAU

Das Konzept wird zurzeit überarbeitet!

Aktualisierung des Rahmenhygienekonzepts vom 19.05.2020, 30.10.2020 und 25.05.2021 gem. Beschluss des Präsidiums vom 03.08.2021

1. Vorbemerkung

Das vorliegende Rahmenhygienekonzept beschreibt nach Maßgabe geltender Verordnungen des Bundes und des Landes Schleswig-Holstein sowie auf Basis von Regeln für den Arbeitsschutz allgemeine Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die für den gesamten Hochschulbetrieb in Lehre/Studium, Forschung und Verwaltung sowie für alle Einrichtungen der CAU anzuwenden sind. Ziel ist der umfassende Schutz der Gesundheit der Mitglieder und Gäste der CAU. Auf Grundlage dieser Regelungen soll der Universitätsbetrieb möglichst ohne gravierende Einschränkungen aufrechterhalten und ein Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus geleistet werden.

Hierfür werden umfassende Vorgaben für den Betrieb an der CAU formuliert, die möglichst viele Einrichtungen bzw. Prüfungs- und Veranstaltungsformate einschließen, so dass in den Einzelkonzepten weitgehend auf das Rahmenkonzept Bezug genommen und dieses ergänzt werden kann.

2. Grundsätze

  • Nicht erforderliche Kontakte zwischen Beschäftigten, Studierenden und weiteren Personen (z.B. Doktorand*innen, Gastwissenschaftler*innen  sowie Gäste) sind zu vermeiden. Allgemeine Hygienemaßnahmen sind umzusetzen und bei erforderlichen Kontakten sind die Infektionsrisiken durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.
  • Es sind grundsätzlich digitale Formate für alle Veranstaltungen zu bevorzugen, um direkte Personenkontakte zu minimieren.
  • Die Vorgaben für die allgemeine Handhygiene und die Hust- und Niesetikette sind einzuhalten.
  • Auf dem gesamten Universitätsgelände der CAU ist innerhalb und außerhalb der Gebäude ein Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen einzuhalten. Hierzu sind geeignete abstandwahrende Maßnahmen vor Ort festzulegen. Für musikalische und sportliche Veranstaltungen gelten gesonderte Bedingungen.
  • In den Gebäuden der CAU gilt die Pflicht zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (MNS) nach Maßgabe der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein in der jeweils geltenden Fassung. 
  • Aufzüge sind grundsätzlich alleine zu benutzen, es sei denn, dass der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden kann. 
  • In geschlossenen Räumen zur zeitweisen Nutzung (wie Prüfungen, kurzfristige Labornutzungen, Besprechungen) sollten sich pro 10 qm max. 2 Personen aufhalten, bei Büro- oder Laborräumen mit längerem Aufenthalt (von mehr als 1,5 Std.) pro 10 qm max. eine Person. Dies ist als Richtwert zu verstehen und kann je nach Begebenheiten vor Ort verändert ausfallen.
  • Alle Innenräume sind ausreichend mit Frischluft zu versorgen. Bei mechanischer Lüftung (Technische Belüftung) sorgt das Gebäudemanagement für die entsprechend notwendige Einstellung der Lüftungsanlagen. In allen anderen Seminarräumen und Besprechungsräumen stehen Handreichungen für das regelmäßige Lüften zur Verfügung. Hier ist zu beachten, dass möglichst mindestens alle 20 min. für 3-5 Minuten durch Stoßlüftung für nahezu kompletten Luftaustausch zu sorgen ist. (Grundlage hierfür ist die Empfehlung der Bundesregierung „Infektionsschutzgerechtes Lüften“ vom 16.9.20) 
  • Hinweisschilder an Gebäudeeingängen und in Gebäuden zu den zu beachtenden Hygienemaßnahmen 
  • Dokumentationspflicht über Personen, die sich nicht nur vorübergehend kurzzeitig in den Einrichtungen (Institute, Abteilungen etc.) aufhalten. Hierin enthalten ist eine Angabe von Anwesenheitstagen und grundsätzlich genutzten Räumen sowie Erreichbarkeit (in der Regel Mobilfunknummer). Die Dokumentationen der Anwesenheit sind von den Leitungen der jeweiligen Einrichtung für die Dauer von vier Wochen unter Gewährleistung der geltenden Datenschutzregeln so aufzubewahren, dass im Falle der Kontaktnachverfolgung zu jeder Zeit auf die Daten zugegriffen werden kann. Auf Verlangen sind diese dem Gesundheitsamt auszuhändigen.
  • die Kontaktnachverfolgung bei Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz erfolgt in der Regel digital via OLAT. Insbesondere für Lehrveranstaltungen ist dieses System zu nutzen.
  • Anreise zum Campus vorzugsweise individuell (Fahrrad, Auto, zu Fuß): bei Nutzung des ÖPNV unter Beachtung der geltenden Regeln zum Tragen von MNS des Landes Schleswig-Holstein.
  • Personen mit Atemwegssymptomen oder Fieber sollen sich nicht in der Einrichtung aufhalten. Bei akuten Atemwegssymptomen ist die Einrichtung unverzüglich zu verlassen und die Symptome sind ärztlich abzuklären.
  • Für Personen, die aus dem Ausland nach Kiel anreisen, sind die entsprechenden Regelungen des Landes Schleswig-Holstein für Einreisende und Reiserückkehrer und eventuell bestehende vorübergehende Betretungsverbote für Räumlichkeiten der Universität zu beachten.

Alle Mitglieder der Universität sind aufgefordert, verantwortungsvoll die bestehenden Regelungen und Gebote zu beachten und einzuhalten, um sich und andere zu schützen. 
Weitergehende Informationen zu den vorstehenden Grundsätzen sind auf der Corona-Informationsseite der CAU zu finden.

3. Grundlagen für das Rahmenkonzept

Aus den generellen Grundpflichten des Arbeitgebers gem. §§ 3,4 Nr. 3 ArbSchG bzw. DGUV Vorschrift 1 ergeben sich allgemeine Hygienevorgaben, die in der ArbStättV und ihren Technischen Regeln sowie weiteren Verordnungen konkretisiert werden. Dieses Rahmenhygienekonzept wurde auf Grundlage der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 07.05.2021 (GMBL 2021, S. 622-628) erstellt, die die Anforderungen an den Arbeitsschutz in Hinblick auf SARS-CoV-2 für den gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz festgestellten Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite konkretisiert.

Die CAU kommt mit diesem Rahmenhygienekonzept zugleich der Verpflichtung zur Erstellung eines Hygienekonzeptes gem. § 2 Abs.1. der „Landesverordnung über besondere Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 an Hochschulen (HochschulencoronaVO), zuletzt geändert mit Bekanntmachung vom 22.07.2021, wobei das bisherige Rahmenhygienekonzept zunächst für das Sommersemester 2021 fortgeschrieben wird.

Die Vorgaben für die Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen basieren dabei auf dem unter Federführung des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur gemeinsam mit den Hochschulen in Schleswig-Holstein erarbeiteten „Leitfaden zur Erstellung von Hygienekonzepten in allen staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen des Landes“ vom 15.09.2020.

Alle für den Universitätsbetrieb im Zusammenhang mit der Bekämpfung der SARS-CoV-2-Pandemie relevanten Gesetze, Verordnungen, Erlasse, Leitfäden und sonstigen Regelungen sowie die sich daraus ggf. ergebenden Konkretisierungen oder Abweichungen zu diesem Rahmenhygienekonzept sind im Anhang aufgeführt, die in der jeweils aktuellen Fassung verfügbar ist unter Erlasse & Verordnungen.

4. Hygienekonzepte für den Prüfungs- und Lehrbetrieb

Die nachfolgenden Regelungen gelten für Lehrveranstaltungen und Prüfungen des Sommersemesters 2021 einschließlich des zweiten Prüfungszeitraums; Regelungen für das Wintersemester werden rechtzeitig vor Beginn des Vorlesungsbetriebs erlassen.

Der Infektionsschutz hat für alle Beteiligten Vorrang gegenüber der Durchführung der verschiedenen Veranstaltungsformate. Prüfungs- und Lehrabläufe werden entsprechend angepasst und soweit möglich in digitalen Formaten angeboten. Es gilt der Grundsatz, dass kritische Ansammlungen von Teilnehmenden in den Gebäuden und auf dem Campus zu vermeiden sind. Grundsätzlich muss durch organisatorische und räumliche Maßnahmen gewährleistet werden, dass der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen eingehalten werden kann.

Im Sommersemester 2021 sind folgende Veranstaltungsformate in Präsenz möglich:

  • Prüfungen, die nicht digital durchgeführt werden können
  • Praktische Studienformate aus dem Pflicht- und Wahlpflichtbereich der curricularen Lehre, die nicht digital möglich und zudem relevant für die Fortsetzung bzw. den Abschluss des Studiums sind. Dies sind Lehrveranstaltungsformate mit explizit praktischen Kompetenzentwicklungen, bspw. durch laborpraktische Übungen, Freilandübungen, sportpraktische Übungen oder Literaturstudien ohne digitale Verfügbarkeit. Eingeschlossen sind auch Abschlussarbeiten, die z.B. in Laboren erstellt werden.

Es gelten die allgemeinen Sicherheitsvorgaben wie unter „Räumliche und Organisatorische Vorgaben” dargestellt. Alle Teilnehmenden sind verpflichtet, durch ihr Verhalten daran mitzuwirken, dass Lehrveranstaltungen und Prüfungen ohne gesundheitliche Risiken für alle Mitwirkenden durchgeführt werden können. Es wird an das Verantwortungsbewusstsein jeder*jedes Einzelnen appelliert, mit Krankheitssymptomen jeder Art nicht zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen zu erscheinen. Personen, bei denen innerhalb von 14 Tagen nach einer Lehrveranstaltung oder Prüfung eine laborbestätigte Coronainfektion festgestellt wird, informieren umgehend das Dekanat ihrer Fakultät und den Corona-Krisenstab der CAU unter corona@uni-kiel.de. Es sind darüber hinaus die Abläufe und Meldeketten im Falle eines positiven Schnelltestergebnisses oder bei einem positiven PCR-Test umzusetzen.

Personen aus Risikogruppen sollen nur auf Basis einer ärztlichen Beratung an Präsenzlehrveranstaltungen und -prüfungen teilnehmen. Teilnehmende, die einer Risikogruppe angehören, zeigen dies vorher beim zuständigen Prüfungsamt an und erhalten nach Möglichkeit eine gesonderte Zugangsmöglichkeit und einen gesonderten Prüfungsraum oder Arbeitsplatz.

Für die klinische Lehre an der Medizinischen Fakultät der CAU, die am UKSH Campus Kiel stattfindet, gelten zusätzliche Beschränkungen. Die Medizinische Fakultät hat hierzu auf diese besonderen Gegebenheiten abgestimmte Hygienekonzepte erstellt und mit dem UKSH abgestimmt. Eine zusätzliche Abstimmung mit der CAU ist nicht erforderlich. Für die Ausbildung und Forschung in der vorklinischen Lehre auf dem Campus der CAU gelten die Regelungen dieses Rahmenhygienekonzepts.

4.1. Erstellung von Hygienekonzepten

4.1. Erstellung von Hygienekonzepten

  • Für jede in Präsenz vorgesehene Prüfung und Praxisveranstaltung ist rechtzeitig vor der Durchführung ein Hygienekonzept auf Grundlage von Mustervorlagen zu erstellen. Dort sind Angaben zur jeweiligen Lehr- und Prüfungsveranstaltung zu ergänzen. 
  • Die Hygienekonzepte sind über das zuständige Dekanat an das Präsidium zu übermitteln. Sie werden zuvor im Dekanat auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft. Das Präsidium behält sich vor, die Konzepte unter Einbeziehung der Stabsstelle Sicherheitsingenieur zu prüfen. Eine ausdrückliche Freigabe der Konzepte erfolgt nicht. Die Verantwortung für die jeweilige Durchführung der Lehrveranstaltung und Prüfung unter Einhaltung der Vorgaben dieses Rahmenhygienekonzepts liegt bei der/dem jeweiligen Lehrenden bzw. Prüfenden.
  • Die Konzepte werden zentral hinterlegt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder anderen Prüfbehörden vorgelegt.
  • Hygienekonzepte der Medizinischen Fakultät für die klinische Lehre am UKSH werden im Dekanat der Medizinischen Fakultät gesammelt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder anderen Prüfbehörden vorgelegt.
4.2. Information und Registrierung der Teilnehmenden

4.2. Information und Registrierung der Teilnehmenden

  • Die Studierenden werden vorab über die Maßnahmen zur Minimierung der Risiken und die einzuhaltenden Regeln bei der Teilnahme an Prüfungen und Lehrveranstaltungen in Präsenz informiert. Außerdem erfolgt zu Semesterbeginn eine Information über Verhaltensregeln auf dem Campus, die eine Belehrung enthält, dass der Aufenthalt auf dem Campus nur bei Gesundheit möglich ist. Dies erfolgt in schriftlicher Form (insb. per E-Mail) mit Verweis auf die Corona-Webseite der CAU.
  • Verstöße gegen die Verhaltensregeln können in Ausübung des Hausrechts durch die verantwortliche Leitung der Veranstaltung (erforderlichenfalls mit Unterstützung durch die Mitarbeitenden der Hauptpforte und/oder den zuständigen Hausmeister) mit einem Verweis vom Hochschulgelände geahndet werden. Sollten sich durch den Verstoß erhöhte Gefahren für eine Verbreitung des Virus ergeben, wird der Verstoß außerdem dokumentiert und in Absprache mit den Behörden weiterverfolgt.
  • Die Registrierung der Studierenden und eine ggf. erforderliche Kontaktnachverfolgung erfolgt digital über eine Zusatzfunktionalität in OLAT.
4.3. Räumliche und organisatorische Vorgaben

4.3. Räumliche und organisatorische Vorgaben

  • Laufwege durch die Gebäude zu den Räumlichkeiten für Prüfungen und Lehrveranstaltungen in Präsenz und zu den sanitären Anlagen werden nach Möglichkeit gekennzeichnet, um Begegnungen zu verhindern oder zu minimieren. Auf den Laufwegen innerhalb der Gebäude ist ein ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen.
  • Am eigenen Sitz- oder Arbeitsplatz im Veranstaltungsraum kann der MNS abgenommen werden, sofern nicht die Hochschulen-Coronaverordnung das durchgängige Tragen eines MNS vorsieht. 
  • Ein- und Ausgänge sollten nach Möglichkeit getrennt ausgewiesen werden.
  • An den Gebäudeeingängen und in den Gebäuden werden Hinweisschilder zum Infektionsschutz sowie zur Gesundheitsbelehrung ausgehängt, die über allgemeine Schutzmaßnahmen wie Handhygiene, Tragen MNS, Abstandswahrung sowie über die Hust- und Nies-Etikette informieren.
  • Die Räume und die sanitären Anlagen werden arbeitstäglich gemäß den Hygienevorgaben gereinigt. Es können je nach Nutzung weitere Reinigungsschritte erfolgen.
  • Räumlichkeiten sind ausreichend mit Frischluft zu versorgen. Nach Möglichkeit sind bei mechanischer Lüftung, die technischen Möglichkeiten soweit auszunutzen, dass Lüftungsanlagen mehr oder ausschließlich Frischluft zuführen und Umluftbetrieb vermieden wird.
  • In Räumen, in denen ausreichende Belüftung nicht sichergestellt werden kann (z.B. nicht zu öffnende oder keine Fenster, keine Zwangslüftung) dürfen keine Veranstaltungen stattfinden, die Verweildauer einzelner Personen muss auf das Nötige begrenzt werden. Gleiches gilt bei Ausfall oder Defekt der technischen Lüftung. Der Einsatz von mobilen Luftfiltergeräten stellt keinen Ersatz für eine fehlende Frischluftzufuhr dar. 
  • Die Türen der genutzten Veranstaltungsräume werden nach Möglichkeit offengehalten, damit die Berührung von Türkliniken vermieden – und soweit möglich – gelüftet werden kann. Dies gilt nicht für Räume, bei denen die Türen aus Sicherheitsgründen geschlossen gehalten werden müssen, z. B. Laborräume.
  • In den sanitären Anlagen wird die Verfügbarkeit von mindestens Seife und Papiertüchern sichergestellt. Es werden Hygienehinweise zum richtigen Händewaschen gut sichtbar ausgehängt.
  • Es werden Hinweise zum alleinigen Betreten der Sanitärräume an den jeweiligen Räumlichkeiten sichtbar angebracht. In den genutzten Räumen muss der Mindestabstand von 1,5 m zwischen allen Teilnehmenden und der Prüfungsaufsicht bzw. Lehrpersonal gewährleistet sein. Sollte dies aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich sein und Alternativräume z.B. wegen der erforderlichen technischen Ausstattung nicht zur Verfügung stehen, gilt es alternative Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen, wie z.B. Plexiglas- oder andere Abtrennungen oder deutliche Verkleinerung der Gruppengrößen.
  • Die Räume werden vor Beginn der Veranstaltung entsprechend vorbereitet und für die Durchführung der Veranstaltung notwendige Materialien wie bspw. Prüfungsaufgaben, Arbeitsblätter u.ä. auf den Plätzen ausgelegt. Eine Zuweisung der Plätze ist nicht erforderlich. Werden Geräte von mehreren Personen benutzt, ist eine Zwischenreinigung nach der jeweiligen Nutzung von den Nutzenden vorzunehmen (Abwischen von Oberflächen, Schaltknöpfen etc.). Die den Raum/ die Veranstaltung vorbereitenden Personen sowie die Teilnehmenden müssen sich vor der Veranstaltung die Hände gründlich waschen. Sollte in der Nähe des Veranstaltungsraums keine Möglichkeit gegeben sein, sich die Hände zu waschen, müssen die Hände desinfiziert werden. 
  • Nach der Veranstaltung verlassen die Teilnehmenden das Gebäude zügig durch die jeweils gekennzeichneten Ausgänge. Auch hier müssen kritische Ansammlungen vermieden werden.
4.4. Hygienemaßnahmen für spezifische Prüfungs- und Lehrveranstaltungstypen
4.4.1. Präsenzprüfungen

4.4.1. Präsenzprüfungen

mündliche Prüfungen

  • Für mündliche Prüfungen werden Möglichkeiten digitaler Formate geprüft und falls möglich genutzt.
  • Für mündliche Präsenzprüfungen müssen die bestehenden Abstandsregelungen entsprechend den allgemeinen Vorgaben eingehalten werden.
  • Präsenzzeiten sowie die Regelungen der Ein-/Ausgänge werden so zugewiesen, dass keine persönliche Begegnung der Studierenden erfolgt. (siehe Kapitel 2, Absatz zu ergänzenden Schutzmaßnahmen und 4.3 zu den räumlichen und organisatorischen Vorgaben)

Klausuren

  • Für Klausuren werden Möglichkeiten digitaler Formate geprüft und falls möglich genutzt.
  • Im Fall notwendiger Präsenzklausuren müssen Räumlichkeiten genutzt werden, die die Abstandsregelungen entsprechend den allgemeinen Vorgaben einhalten (siehe Kapitel 2 Absatz zu ergänzenden Schutzmaßnahmen und 4.3 zu den räumlichen und organisatorischen Vorgaben).
  • Präsenzzeiten sowie die Regelungen der Ein-/Ausgänge werden so zugewiesen, dass auch dort Abstandsregelungen eingehalten werden können.
  • Die Ausgabe der Klausurunterlagen erfolgt verdeckt im Vorfeld durch die Aufsichtspersonen. Diese waschen sich vor und nach der Ausgabe die Hände nach den geltenden Hygienevorgaben. Die Studierenden geben im Anschluss ihre Klausurunterlagen in eine jeweils dafür vorbereitete Sammelbox, so dass auch hier kein persönlicher Kontakt zwischen Studierenden und Aufsichtspersonen erfolgt.
4.4.2. Präsenzlehrveranstaltungen

4.4.2. Präsenzlehrveranstaltungen

Laborpraktische und andere praktische Übungen

  • Laborpraktische Übungen literaturpraktische Übungen an Einzelplätzen (in der Bibliothek oder auf Basis eines Ausgabesystems in einem größeren Seminarraum): Hier sind die unter 4.3 aufgeführten Maßnahmen umzusetzen.
  • Laborpraktika an Geräten, die nicht für alle Studierenden einzeln vorhanden sind oder Literaturstudien an nicht digital und nur einzeln verfügbaren Büchern: Zusätzlich zu den obigen Maßnahmen ist hier sicherzustellen, dass die Studierenden und Betreuer/-innen bei dem Wechsel von einem Gerät zum anderen die Abstandsregeln befolgen.
Spezielle Hinweise für Laborpraktika
  • Die verbindlichen Hygienepläne für biologische Laboratorien der Schutzstufe 1, 2 und 3 bleiben von diesem Rahmenhygienekonzept unberührt und müssen zusätzlich zu diesem Konzept umgesetzt werden.
  • Auch die verbindlichen Hygienepläne für die Versuchstierhaltungseinrichtungen der CAU bleiben von diesem Rahmenhygienekonzept unberührt und müssen zusätzlich zu diesem Konzept umgesetzt werden. 
  • Die Hygienemaßnahmen der folgenden „Technischen Regeln für biologische Arbeitsstoffe“ gelten weiterhin uneingeschränkt:
    • TRBA 100 Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in Laboratorien
    • TRBA 260 "Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen in der Veterinärmedizin und bei vergleichbaren Tätigkeiten
    • TRBA 120 Versuchstierhaltung
  • Bei Arbeiten mit offener Flamme während Laborpraktika ist zur Verhinderung des Entzündens oder Abbrennens der MNS,zusätzlich  ein Faceshield zu nutzen. Faceshields werden von der CAU gestellt und sind über das Seifenlager zu beziehen.

Exkursionen

Vor der Exkursion muss sichergestellt werden, dass

  • die An- und Abreise von Studierenden und Betreuer/-innen unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln erfolgen kann. Bei der Nutzung von Fahrzeugen aus dem Fuhrpark der CAU sind die unter 6. aufgeführten Regelungen für Fahrten mit Dienstfahrzeuge zu beachten.
  • vor Ort während der Exkursion zu jeder Zeit die Hygiene- und Abstandsregeln befolgt werden,
  • eine Möglichkeit besteht, Hände zu reinigen und zu trocknen, z. B. Wasser und Seife oder Desinfektionsmittel,
  • sofern Übernachtungen notwendig sind, diese den jeweiligen Bestimmungen des Übernachtungsortes entsprechen und die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.
  • sofern während der Exkursion Mahlzeiten eingenommen werden, dies entsprechend den geltenden Bestimmungen erfolgt.

Darüber hinaus sind die jeweiligen Hygienebestimmungen des Exkursionsortes zu beachten.

Sportpraktische Studienformate

Für sportpraktische Studienformate gilt:

  • Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht.
  • Das Abstandsgebot gilt nicht bei Studienformaten, die im Außenbereich stattfinden.
  • Zuschauer haben keinen Zutritt.
  • Vom Deutschen Olympischen Sportbund oder von einzelnen Sportfachverbänden entwickelte Empfehlungen werden vor Aufnahme des Sportbetriebs umgesetzt und vor Ort mit dem Hinweis auf deren Verbindlichkeit ausgehängt.
  • In Umkleiden von Sporteinrichtungen ist durch geeignete Maßnahmen die Benutzung dieser jeweils nur durch eine einzelne Person sicherzustellen.

Musikpraktische Studienformate

Für musikpraktische Studienformate gilt:

  • Die Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht.
  • Zuschauer haben keinen Zutritt.
  • Aktivitäten in geschlossenen Räumen mit einer erhöhten Freisetzung von Tröpfchen, insbesondere gemeinsames Singen oder der Gebrauch von Blasinstrumenten sind nur zulässig, wenn
    a) es sich um Solodarbietungen oder um Musikproben handelt,
    b) zwischen den Akteurinnen und Akteuren jeweils ein Mindestabstand von 2,5 Metern eingehalten wird oder die Übertragung von Tröpfchen durch ähnlich geeignete physische Barrieren verringert wird,
    c) sich das Hygienekonzept neben den in § 5 Absatz 1 Satz 3 genannten Punkten auch zu dem in Buchstabe b genannten Mindestabstand, der Reinigung und Desinfektion gemeinsam genutzter Gegenstände, dem Umgang mit Kondenswasser bei Blasinstrumenten, der Eindämmung der Aerosolausbreitung bei Blasinstrumenten und der Anordnung der Akteurinnen und Akteure zueinander verhält.
  • In allen anderen Fällen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

5. Hygienekonzepte für Bibliotheken

Für die Nutzung von Bibliotheken müssen auf Basis dieses Rahmenhygienekonzeptes gesonderte Konzepte für die zentrale UB und die einzelnen Fach-/Bereichsbibliotheken erstellt werden. Dabei sind die oben unter 4.1 bis 4.3 beschriebenen Vorgaben sinngemäß anzuwenden. Ergänzend sind die Empfehlungen des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) zu beachten.

Für die Fach-/Bereichsbibliotheken ist gesondert zu prüfen, ob aufgrund der räumlichen Größe und Gegebenheiten eine Anwesenheit von Studierenden überhaupt möglich und zulässig ist und ob über Ausleihsysteme Literaturarbeit in geeigneten Seminarräumen möglich ist.

Die UB bzw. für die Fach-/Bereichsbibliotheken die Dekanate übermitteln die Hygienekonzepte über den Koordinator des Krisenstabs zur Freigabe an das Präsidium. Die Konzepte werden zentral hinterlegt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder anderen Prüfbehörden vorgelegt.

6. Forschungs- und Verwaltungsbetrieb, Veranstaltungen, Selbstverwaltung

Für den Forschungs- und Verwaltungsbetrieb sind Schutzmaßnahmen zu treffen und verbindliche Mindeststandards beim Arbeits- und Gesundheitsschutz zu gewährleisten. Durch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die oben unter 2. genannten Grundsätze einzuhalten.

Zusätzlich zu den gemäß ArbSchG verpflichtenden Gefährdungsbeurteilungen ist der Vordruck „Gefährdungsbeurteilung zur Fortführung des Universitätsbetriebs während einer Pandemie bis zur offiziellen Erklärung der Beendigung“ auszufüllen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind durch die Vorgesetzten entsprechend zu unterweisen. Die Stabsstelle Sicherheitsingenieur stellt hierfür Hilfestellungen auf ihrer Webseite zur Verfügung und berät Beschäftigte und Vorgesetzte.

Maßgeblich für die jeweils aktuell an der CAU geltenden Präventions- und Schutzmaßnahmen ist die Corona-Webseite. Alle Mitglieder der CAU informieren sich dort regelmäßig über die geltenden Regelungen. Über Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln, insbesondere die Einhaltung der persönlichen und organisatorischen Hygieneregeln (Abstandsgebot, Maskenpflicht, Hust- und Nieshygiene, Handhygiene, regelmäßiges Lüften) wird durch Aushänge und Hinweisschilder informiert.

Arbeitsplatzgestaltung

Arbeitsplatzgestaltung

Bei der Arbeit in Büros, Laboren und Werkstätten sind folgende Grundsätze zu beachten:

  • Doppel-/Gruppenbüros sind bei nicht nur zeitweiser Nutzung jeweils nur einfach zu besetzen oder es ist eine Gefährdungsbeurteilung vorzulegen, in der Schutzmaßnahmen bestimmt werden.
  • Großraumbüros, Werkstätten und andere Arbeitsbereiche, in denen mehrere Beschäftigte zusammenkommen, sind so zu organisieren, dass ein persönlicher Kontakt zwischen den Beschäftigten auf ein Minimum reduziert ist und der Mindestabstand zwischen Beschäftigten von 1,5 m gewährleistet wird. Wo dies technisch oder organisatorisch nicht gewährleistet werden kann, sind alternative Maßnahmen (Tragen von MNS, Trennwände) zu treffen.
  • In allen Gebäuden der CAU ist auf den Verkehrsflächen zum und vom Arbeitsplatz ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen. Am Arbeitsplatz kann der MNS abgenommen werden, sofern die Gefährdungsbeurteilung nichts anderes vorsieht.
  • Die Hygiene- und Abstandsvorgaben in Büros und Laboren müssen eingehalten werden. Die Hinweise und Empfehlungen der Stabsstelle Sicherheitsingenieur („Gefährdungsbeurteilung und Alleinarbeit“) sind hierbei zu beachten.
  • Belegungsdichte von Arbeitsbereichen und gemeinsam genutzten Einrichtungen sind durch Maßnahmen zur zeitlichen Entzerrung (versetzte Arbeits- und Pausenzeiten, ggf. Schichtbetrieb) zu verringern. Bei der Aufstellung von Schichtplänen muss darauf geachtet werden, Schichten fest einzuteilen und den Übergang von Schichten so zu organisieren, dass zwischen den einzelnen Schichten kein Kontakt vor Ort stattfindet. Schichten können auch versetzt tageweise organisiert werden.
Homeoffice

Homeoffice

Homeoffice als Form der mobilen Arbeit kann und soll in Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten genutzt werden, zum Beispiel:

  • um die Zahl der gleichzeitig in einer Arbeitseinheit anwesenden Personen zu reduzieren und die Einhaltung von Abstandsregeln zu unterstützen
  • von Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen der Risikogruppe angehören, falls für den Arbeitsplatz vor Ort auch nach Hinzuziehung des Betriebsarztes keine individuellen oder organisatorischen Regelungen getroffen werden können
  • von Beschäftigten, die von der Schließung von Kitas oder Schulen betroffen sind
  • bei leichten Erkältungssymptomen.

Voraussetzung ist in jedem Fall, dass die jeweiligen Tätigkeiten der Beschäftigten mobiles Arbeiten gestatten. Die Erreichbarkeit muss sichergestellt werden. Regelungen zu Arbeitszeiten müssen eingehalten werden.

Sanitär- und Pausenräume

Sanitär- und Pausenräume

Zur Reinigung der Hände sind hautschonende Flüssigseife und Handtuchspender zur Verfügung zu stellen. Die Reinigungsintervalle werden angepasst. Dies gilt insbesondere für Sanitäreinrichtungen und Gemeinschaftsräume. Zur Vermeidung von Infektionen werden Türklinken und Handläufe regelmäßig gereinigt. In Pausenräumen ist ausreichender Abstand sicherzustellen, z. B. durch die entsprechende Anordnung von Tischen und Stühlen. Die Anzahl der gleichzeitig möglichen Raumnutzenden ist durch Aushang am Eingang und im Raum festzulegen. Durch Aushang wird zudem auf regelmäßiges Lüften hingewiesen. Nach Ende der Pause sind die benutzten Flächen zu reinigen.

In den Duschräumen von Werkstätten oder anderen betrieblichen Einrichtungen müssen die Abstände eingehalten werden, daher sind Duschen entweder zu sperren oder es ist sicherzustellen, dass diese nur einzeln betreten und genutzt werden.

Arbeitsmittel/Werkzeuge

Arbeitsmittel/Werkzeuge

Arbeitsmittel und Werkzeuge sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Wo dies nicht möglich ist, muss vor der Übergabe an andere Personen eine Reinigung erfolgen.

Arbeitskleidung und PSA

Arbeitskleidung und PSA

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) darf ausschließlich personenbezogen genutzt und aufbewahrt werden. Es soll eine Aufbewahrung der Arbeitskleidung und PSA getrennt von der Alltagskleidung ermöglicht werden.

Lüftung

Lüftung

In geschlossenen Räumen wird ein regelmäßiges Lüften der Räume dringend empfohlen, wenn die betrieblichen Gegebenheiten dies ermöglichen. (Während der Veranstaltung nach maximal 20 Minuten für drei bis fünf Minuten stoßlüften. Hier ist eine Querlüftung für einen besonders schnellen Luftaustausch zu empfehlen – vgl. Lüftungskonzept.) Bei Vorhandensein von raumlufttechnischen Anlagen (RLT) müssen diese kontinuierlich betrieben werden, um die Aerosolkonzentration in der Raumluft und die damit verbundene Erhöhung des Infektionsrisikos zu senken.

Schnelltests

Alle Beschäftigten haben die Möglichkeit, bis zu zweimal wöchentlich einen Schnelltest auf das Coronavirus SARS-CoV-2 am Arbeitsplatzdurchzuführen. Diese Testmöglichkeiten ergänzen die sonstigen betrieblichen Präventions- und Schutzmaßnahmen. Auch mit einem negativen Testergebnis müssen alle in diesem Rahmenhygienekonzept dargestellten Hygiene- und Abstandsregeln ausnahmslos eingehalten werden. Beschäftigte sind verpflichtet, ein positives Schnelltestergebnis unmittelbar abklären zu lassen sowie ein positives PCR-Testergebnis an die Universität zu melden. Hierfür stellt die Universität einen Handlungsleitfaden zum Umgang mit einem positiven Schnelltest sowie eine Meldekette für einen positiven PCR-Test zur Verfügung.

Fahrten innerhalb des Campus, Nutzung des CAU-Fuhrparks

Fahrten innerhalb des Campus, Nutzung des CAU-Fuhrparks

Fahrten innerhalb des Campus sind nach Möglichkeit mit Fahrzeugen zu gestalten, die Frischluftbezug haben (Fahrräder, Lastenfahrräder, Roller usw.). Sollten dennoch Fahrten im dienstlichen Zusammenhang getätigt werden müssen, sind folgende Regelungen für die Nutzung von Dienstfahrzeugen zu beachten, die auch für die Nutzung des Fuhrparks für Exkursionen gelten:

Bei dienstlich erforderlichen Fahrten oder der Nutzung der Fahrzeuge für Exkursionen ist die gleichzeitige Nutzung von Fahrzeugen durch mehrere Personen nach Möglichkeit zu vermeiden. Die geltenden Arbeitsschutzregeln und AHA+L Regeln gelten auch für die Fahrzeugnutzung.  Es ist auf eine Querlüftung innerhalb des Fahrzeugs zu achten, ein Umluftbetrieb der Lüftungsanlage und/oder Klimaanlage ist jeweils durch Einschalten der Zuluft zu unterlassen. Können die Abstände im Fahrzeug nicht eingehalten werden, ist ein Mund-Nasen-Schutz (FFP2-Standard) ist zu tragen. Sofern dies für den Fahrzeugführenden aufgrund geltender Regelungen des jeweiligen Landes nicht möglich ist, kann der Fahrzeugführende auf das Tragen eines MNS verzichten. Die Tragezeiten sind in Form von Pausen einzuhalten. Zudem müssen alle Fahrzeuginsassen einen aktuellen negativen Schnelltest (nicht älter als 48 Std.) oder den Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung vor Fahrtantritt vorlegen. Das Tragen einer FFP2-Maske ist davon unberührt. Für die Einhaltung ist die jeweilige fahrzeugführende Person oder bei Exkursionen usw. der/die jeweilige Leiter*in verantwortlich.

Nach Ende der Fahrt ist das Fahrzeug nochmals zu lüften. Die Fahrzeuge aus dem Fuhrpark sind mit Utensilien zur Handhygiene und Desinfektion sowie Papiertüchern und Müllbeuteln auszustatten. Bei der Fahrzeugrückgabe sind vor allem Lenkrad, Cockpit, Mittelkonsole, Türgriffe sowie weitere Oberflächen/Fahrzeugteile, die berührt wurden, von dem/der Fahrzeugnutzer/-in mit den vorgegebenen Materialien zu desinfizieren und die Papiertücher mit Hilfe des Müllbeutels zu entsorgen.

Dienstreisen

Dienstreisen

Von nicht unbedingt erforderlichen, d. h. für die Erledigung der Arbeitsaufgabe notwendigen Dienstreisen ist abzusehen. Dienstreisen in Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete gem. aktueller Übersicht des RKI sollen nicht genehmigt werden. Ausnahmen bedürfen im Einzelfall der Zustimmung des Präsidiums. Hinweise zum Verfahren

(Öffentliche) Veranstaltungen, Besprechungen, Sitzungen/Selbstverwaltung

(Öffentliche) Veranstaltungen, Besprechungen, Sitzungen/Selbstverwaltung

Interne Besprechungen, Treffen von Arbeitsgruppen und Gremien sollen als Telefon- oder Videokonferenzen durchgeführt werden. Für alle als zwingend nötig erachteten Treffen, Besprechungen und Sitzungen, die nicht per Video- oder Telefonkonferenz abgehalten werden können, sind die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen einzuhalten. Für die Durchführung von Berufungsverfahren und Vorstellungsgesprächen wird auf die Richtlinien des Präsidiums in der jeweils geltenden Fassung verwiesen. Für universitäre Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs (z.B. Fachtagungen, Ringvorlesungen u. ä. Veranstaltungsformate) sowie für Veranstaltungen Externer gilt Abschnitt 8 dieses Rahmenhygienekonzepts. Die dortigen Regelungen sind auch anzuwenden für universitätsinterne Zusammenkünfte mit sozialem Charakter ohne externe Gäste wie Sommerfeste, Grillabende oder Betriebsausflüge.

Zutritt betriebsfremder Personen, Publikumsverkehr

Zutritt betriebsfremder Personen, Publikumsverkehr

Der Zutritt betriebsfremder Personen ist auf ein Minimum zu beschränken. Kontaktdaten betriebsfremder Personen (z.B. Handwerker und andere Dienstleister) sowie der Zeitpunkt des Betretens/Verlassens der Räumlichkeiten der CAU sind möglichst zu dokumentieren. Betriebsfremde Personen müssen über die Maßnahmen informiert werden, die aktuell hinsichtlich des Infektionsschutzes vor SARS-CoV-2 gelten und die Grundsätze unter Nr. 2 beachten.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

Es wird auf die Informationen und Regelungen zur raschen Aufklärung und Nachverfolgung von Verdachtsfällen auf eine COVID-19-Erkrankung auf der Corona-Webseite der CAU sowie die dortigen Hinweise zu Melde- und Informationswegen verwiesen.

Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

Arbeitsmedizinische Vorsorge und Schutz besonders gefährdeter Personen

Beschäftigte können sich individuell vom Betriebsarzt beraten lassen, auch zu besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen Disposition. Der Betriebsarzt berät Beschäftigte und Vorgesetzte zu geeigneten Schutzmaßnahmen bezogen auf individuelle Arbeitsplätze. Hinweise und Vorgehen zu/für Personen, die aufgrund von Vorerkrankungen einer Risikogruppe angehören oder mit diesen in einem Haushalt leben, sind in der jeweils mit aktuellem Stand auf der Corona-Webseite der CAU hinterlegt.

7. Vorgaben für spezielle Bereiche und Einrichtungen der CAU

Spezielle Bereiche und Einrichtungen der CAU wie Sportzentrum, Botanischer Garten oder Museen erstellen für ihren Betrieb eigene Hygienekonzepte nach Maßgabe der jeweiligen Vorgaben des Landes, der Grundsätze dieses Rahmenhygienekonzepts und der Empfehlungen einschlägiger Fachverbände für Hygienekonzepte. Die Einrichtungen übermitteln ihr Hygienekonzept über das Koordinationsteam des Krisenstabs zur Freigabe an das Präsidium. Die Konzepte werden zentral hinterlegt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt oder anderen Prüfbehörden vorgelegt.

Für musikalische und sportliche Veranstaltungen gelten besondere Abstandsregelungen gemäß den jeweils aktuellen landesrechtlichen Vorgaben.

8. Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs

Für alle Veranstaltungsformate, die nicht unmittelbar mit der Lehre verbunden (s.o. Abschnitt 4) oder ausschließlich dienstlich begründet sind (s.o. Abschnitt 7), gelten die Regelungen der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Schleswig-Holstein in der jeweils aktuellen Fassung. Zu solchen Veranstaltungen zählen:

  • Veranstaltungen der Universität oder universitärer Einrichtungen mit externen Gästen: z.B. Tagungen, Workshops, Vortragsveranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Feiern und Ehrungen, Antritts- und Abschiedsvorlesungen, kulturelle Veranstaltungen, Messen, Flohmärkte, Sommerfeste, u. ä.
  • Alle Veranstaltungsformen externer Veranstalter*innen in den Räumen der CAU.

Für alle Veranstaltungen muss rechtzeitig ein Hygienekonzept erstellt werden. Die Hygienekonzepte sind für Veranstaltungen innerhalb der Fakultäten auf dem üblichen Weg über das zuständige Dekanat einzureichen. Bei Veranstaltungen der zentralen Verwaltung, Zentraler Einrichtungen sowie sonstiger, nicht einer Fakultät zugeordneten Bereiche erfolgt die Einreichung über den Krisenstab. Bei der Nutzung zentral über das Veranstaltungsmanagement zu buchender Räume und Flächen beteiligt das Veranstaltungsmanagement den Krisenstab, das Hygienekonzept bedarf der Freigabe.

Bei der Erstellung der Hygienekonzepte sind die Vorgaben dieses Rahmenhygienekonzepts in Abschnitt 2 sowie sinngemäß der Abschnitte 4.2 und 4.3 zu beachten. Die Vorlagen, die für Lehrveranstaltungen und Prüfungen erstellt wurden, können auch für die Hygienekonzepte von Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs als Grundlage dienen.

Für alle Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs ist über das jeweilige Hygienekonzept sicherzustellen, dass die Kontaktdaten der Teilnehmenden erfasst werden und

  • die Abstandsregelungen
  • die maximale Teilnehmerzahl
  • die Maskenpflicht
  • weitere Hygieneregelungen

gem. jeweils geltender Landesregelungen eingehalten werden.

Detailregelungen für Veranstaltungen am Campus finden sich auf der Corona-Webseite der CAU.

9. Vorlagen, Handreichungen und Leitfäden

Zur Umsetzung der Regelungen dieses Rahmenhygienekonzepts, insbesondere für die Erstellung der Hygienekonzepte für einzelne Lehrveranstaltungen und Prüfungen sowie für deren Durchführung werden über eine Online-Plattform Mustervorlagen, Handreichungen, und Leitfäden zur Verfügung gestellt und fortlaufend aktualisiert.

Anlage zum Rahmenhygienekonzept

Diese Übersicht wird zurzeit aktualisiert!

Nr. Bereich Grundlage Aktuell gilt:
1 Lehre HochschulencoronaVO
RHK
SoSe 2021: i.d.R. digital; praktische Studienformate in Präsenz möglich; Lehrveranstaltungen im Freien in Präsenz möglich
WiSe 2021: noch auszugestalten
2 Prüfungen HochschulencoronaVO
RHK
i.d.R. digital; Präsenz möglich mit Mindestabstand
3 Bibliotheken HochschulencoronaVO Zugang zu Bibliotheken möglich mit Hygienekonzept, Kontaktdatenerhebung, Maskenpflicht innen, wenn nicht an festen Sitzplätzen
4 studentische Arbeitsplätze HochschulencoronaVO In Härtefällen und mit persönlicher Anmeldung möglich
5 Gremiensitzungen Corona-ArbSchRegel
Erlass CdS Beschluss
Präsidium
ausschließlich digital
6 Interne Treffen und Besprechungen Corona-ArbSchRegel
Erlass CdS Beschluss
Präsidium
i.d.R. digital
7 Berufungsverfahren und Vorstellungsgespräche Richtlinie Präsidium
Handreichung Krisenstab
i.d.R. digital, Ausnahmen in begründeten Fällen möglich gem. Richtlinie/Handreichung
8 Interne Fort- und Weiterbildungen Corona-ArbSchRegel
Erlass CdS
Beschluss Präsidium
i.d.R. digital, Präsenz möglich mit Hygienekonzept
9 Arbeitsplatz Infektionsschutzgesetz
Corona-ArbSchVO
Corona-ArbSchRegel
Erlass CdS
Beschluss Präsidium
Homeofficepflicht ist mit dem 30.06.21 ausgelaufen, wenn möglich weiterhin Homeoffice zur Kontaktreduzierung. Vor Ort: Einhaltung von Mindestabständen, Beschränkung Büro- und Laborbelegungen, physische Barrieren, FFP2-Masken, Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Arbeiten in Teams und/oder Schichten
10 Dienstreisen Corona-ArbSchRegel
Erlass CdS
Beschluss Präsidium
Nur absolut notwendige Dienstreisen, Reisen in ausländische Risikogebiete und inländische Regionen mit hoher Inzidenz (> 100) sollen nicht genehmigt werden, Ausnahmen im Einzelfall mit Zustimmung des Präsidiums
11 Beratungsstellen Corona-ArbSchRegel
Beschluss Präsidium
i.d.R. digital, Präsenz möglich mit Hygienekonzept
12 Präsenzveranstaltungen interner Veranstalter mit externen Gästen Leitfaden MBWK
Beschluss Präsidium
i.d.R. digital, Präsenz möglich nach Maßgabe des Veranstaltungsstufenplans des Landes und mit Hygienekonzept
13 Präsenzveranstaltungen externer Veranstalter Corona-BekämpfungsVO
Beschluss Präsidium
Raumnutzung möglich für Präsenzveranstaltungen nach Maßgabe des Veranstaltungsstufenplans des Landes und mit Hygienekonzept, universitäre Raumnutzungen haben Vorrang
14 Sportzentrum
- Sportpraktische Lehre
- Hochschulsport
HochschulenCoronaVO
Corona-BekämpfungsVO
In Präsenz möglich
Möglich mit Hygienekonzept, Kontaktdatenerhebung
15 Museen Corona-BekämpfungsVO Betrieb mit Hygienekonzept möglich, Kontaktdatenerhebung, Maskenpflicht innen