Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste nimmt Kieler Professorin auf

Angelika Messner, Professorin für Chinese Studies und Direktorin des Chinazentrums an der CAU erhält die renommierte Auszeichnung für ihre außerordentlich innovative Arbeit.

Die Mitgliedschaft gilt als besondere Auszeichnung der Verdienste um Wissenschaft und Gesellschaft. Die Mitglieder der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste sind anerkannte Forschende, Künstlerinnen und Künstler sowie Geistliche – 33 von ihnen erhielten einen Nobelpreis.

Die Professorin an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gilt als eine der führenden Expertinnen auf dem Gebiet der globalen Studien über Wissenschaft und medizinisches Wissen - sowohl in der östlichen als auch in westlichen Hemisphäre. Ihre Forschungen zu den Emotionen im historischen und zeitgenössischen Kontext Chinas eröffne Einblicke in die vielfältigen Dimensionen der Selbst- und Umweltwahrnehmung, so die Begründung der Jury bei der Auszeichnung in Salzburg Anfang Juli.

Jury: Messner verzichtet auf vorschnelle Abstraktionen

Da Emotionen in der Geschichte nicht einfach nachzuvollziehen seien, gebe es weltweit nur eine Handvoll Forschende, die sich ernsthaft mit diesem heiklen Thema der chinesischen Geschichte beschäftigen, heißt es weiter. Messner gehöre zu den wenigen Wissenschaftlerinnen, die einen nachhaltigen und substanziellen Beitrag zu diesem Forschungsfeld leisten. Sie zeige, wie das ehrgeizige Ziel, Emotionen zu erforschen, zu beschreiben und zu analysieren, auf transparente Weise erreicht werden könne. Dabei verzichtete sie auf jede vorschnelle Abstraktion und Verallgemeinerung.

Professorin bringt Forschende zusammen

Prof. Angelika Messner arbeitet kulturübergreifend in einem riesigen Zeitrahmen, der sich vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis in die Gegenwart erstreckt. Ihre akademischen Vorträge und Diskussionen auf dem Gebiet der Wissenschaftsforschung, der Emotionen und des Alterns finden an Universitäten und Akademien in Ost und West großen Anklang. Als Präsidentin der International Association for the Study of Asian Medicine (IASTAM) bringt sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Mediziner über Disziplinen und Fachgebiete hinweg zusammen. Auf diese Weise stößt sie die Erkundung bisher unbekannter Perspektiven an und ermöglicht es Kollegen und jüngeren Forschenden, sich auf innovative Weise mit ihnen auseinanderzusetzen.

Eine Frau hält eine Urkunde
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Angelika Messner, Professorin für Chinese Studies und Direktorin des Chinazentrums an der CAU, erhält die Mitgliedschaft in der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste.

Fünf Männer und eine Frauen stehen nebeneinander
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Prof. Angelika Messner gilt als eine der führenden Expertinnen auf dem Gebiet der globalen Studien über Wissenschaft und medizinisches Wissen - sowohl in der östlichen als auch in westlichen Hemisphäre.

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