Exzellenz­strategie

Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder wird ab 2019 als Exzellenzstrategie fortgeführt. Die CAU war mit zwei Vollanträgen erfolgreich:

  1. Nach zwei erfolgreichen Förderphasen wird der Exzellenzcluster „Inflammation at Interfaces“ als neuer Cluster  „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI) fortgeführt. Mit dem neu bewilligten Exzellenzcluster werden die wissenschaftlichen Fortschritte für Patientinnen und Patienten mit chronisch entzündlichen Erkrankungen zur Anwendung gebracht, indem Diagnosen schneller gestellt und individuelle Therapien geplant werden.
     
  2. Ziel des beantragten Exzellenzclusters „ROOTS – Konnektivität von Gesellschaft, Umwelt und Kultur in vergangenen Welten“ ist, in einem konzeptionell breit interdisziplinär angelegten Rahmen die Wurzeln sozialer, umweltbedingter und kultureller Phänomene und Prozesse zu erforschen, die die menschliche Entwicklung nachhaltig prägen. Archäologische und historische 'Laboratorien' werden unter der Annahme untersucht, dass Prozesse vergangener Gesellschaften tiefgreifend durch sozial-umweltrelevante 'Konnektivitäten' geformt wurden und strukturell vergleichbar mit rezenten Entwicklungen sind. Ein besseres Verständnis der dynamischen Umwelt-Gesellschaft-Beziehungen vergangener Zeiten wird auch die "Wurzeln" gegenwärtiger Herausforderungen und Krisen unter verschiedenen ökonomischen, ökologischen und sozialen Bedingungen neu erschließen.

Damit hat die CAU die Voraussetzung erfüllt, sich für den Titel einer „Exzellenzuniversität“ zu bewerben. Im Dezember 2018 hat sie ihren Antrag mit dem Titel „Kiel University Interfaces“ eingereicht.

Neues aus der Forschung und den Forschungsschwerpunkten

Strand mit Palmen im Sturm

Wie finanzieren wir die Anpassung an den Klimawandel?

Schwere Klimafolgen für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen können wir nicht mehr verhindern. Aber wir können uns anpassen.

 
Balkendiagramm Bundestagswahl 2017

Kieler Studie analysiert AfD-Erfolg bei der letzten Bundestagswahl

Stimmenzuwächse durch Mobilisierung von Nichtwählerinnen und Nichtwählern

 
Katharina Fuchs

Die Menschen der Bronzezeit

Neueste Forschung zur Populationsgenetik, Lebensweise und Kultur im Kaukasus

 
Eisberge in der Labradorsee

Ozeanerwärmung beschleunigte vor 8.200 Jahren Gletscherschmelze in Kanada

Neue Studie von Kieler Meeresforschenden liefert wichtige Erkenntnisse

 

Über die Exzellenzstrategie

Mit der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder setzen die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat die 2005 initiierte Exzellenzinitiative fort. Das grundlegende Ziel der Exzellenzstrategie ist die nachhaltige Stärkung des Wissen­schafts­standortes Deutschland und die Verbesserung seiner internationalen Wettbewerbsfähigkeit.

Förderlinien

Auf der Basis der von Bund und Ländern am 16. Juni 2016 getroffenen Verwaltungsvereinbarung führen die DFG und der Wissenschaftsrat das Programm Exzellenzstrategie gemeinsam in zwei Förderlinien durch:

  1. Exzellenzcluster zur projektförmigen Förderung international wettbewerbsfähiger Forschungsfelder in Universitäten beziehungsweise Universitätsverbünden. Diese Förderlinie wird von der DFG koordiniert.
  2. Exzellenzuniversitäten zur dauerhaften Stärkung der Universitäten und dem Ausbau ihrer internationalen Spitzenstellung in der Forschung auf Basis erfolgreicher Exzellenzcluster. Voraussetzung für die Bewerbung als Exzellenzuniversität ist die Bewilligung von mindestens zwei Exzellenzclustern. Die Entwicklung und Durchführung des Verfahrens in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten hat der Wissenschaftsrat übernommen.