EU fördert Europäische Universität der Meere SEA-EU für weitere vier Jahre mit 14,4 Millionen Euro

Die Europäische Hochschulallianz SEA-EU „Die europäische Universität der Meere“ wird von der Europäischen Union mit 14,4 Millionen Euro für weitere vier Jahre gefördert. Das in KMS und mit sechs Partneruniversitäten entwickelte Konzept, das zu mehr Nachhaltigkeit, Internationalität und stärkerer Zusammenarbeit in den Meereswissenschaften führen soll, wird nun breiter in einen gesamtuniversitären Rahmen eingebettet. Ab September 2022 erhält die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) dafür 1,87 Millionen Euro. Das Konsortium wächst von sechs auf neun Universitäten und wird rund 150.000 Studierende und 18.000 Beschäftigte umfassen. Die in SEA EU entwickelten Programme und Konzepte erleichtern die Kooperation und den Austausch vor allem auf den Ebenen der Forschung, Lehre und Transfer, aber auch unter den Beschäftigten der Partneruniversitäten. Neben klassischen Lehr- oder Studienaufenthalten und gemeinsamer Forschung sind Sprachkurse, Job Shadowing und Sport-Events nur einige Beispiele für gemeinsame Projekte. Die CAU wird sich federführend um Karriereperspektiven von Nachwuchsforschenden innerhalb und außerhalb der Hochschulen kümmern. Ziel ist es, einen multiethnischen, mehrsprachigen und transdisziplinären interuniversitären Hochschulcampus zu entwickeln, um wichtige Beiträge zur Lösung der großen gesellschaftlichen, globalen Herausforderungen unserer Zeit zu leisten.

Weiterführende Links:

Mehr über SEA-Förderung

Executive Dossier


Kontakt:

Dr. Jonathan Durgadoo

  • SEA-EU Koordination
    Europäische Universität der Meere (SEA-EU) I Kiel Marine Sciences (KMS)
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU)
  • jdurgadoo@kms.uni-kiel.de
© Jürgen Haacks, Uni Kiel

Über Kiel Marine Science (KMS)

Kiel Marine Science (KMS), das Zentrum für interdisziplinäre Meereswissenschaften an der CAU widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Meere an der Schnittstelle von Mensch und Ozean. Dabei bündeln die Forschenden ihre Expertise aus unterschiedlichen natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen und untersuchen die Risiken und Chancen, die das Meer für den Menschen bereithält und bilden die nächste Generation fachübergreifend aus. Gemeinsam mit Akteuren außerhalb der Wissenschaft arbeiten sie weltweit und transdisziplinär an Lösungen für eine nachhaltige Nutzung und den Schutz des Ozeans.

Zu Kiel Marine Science

Pressekontakt:

Friederike Balzereit
Wissenschaftskommunikation | Öffentlichkeitsarbeit | Kiel Marine Sciences (KMS) | Future Ocean Netzwerk