Außeruniversitäre Partner

Von der Grundlagenforschung über die Lehre bis hin zu konkreten anwendungsorientierten Fragestellungen arbeitet der Forschungsschwerpunkt KiNSIS mit forschungsstarken externen Partnern zusammen. Viele von ihnen sind als persönliche Mitglieder fest in KiNSIS integriert und eng in die Weiterentwicklung des Schwerpunkts und der Nanoforschung in Norddeutschland eingebunden.

 

Department Leben, Licht & Materie (LL&M), Universität Rostock

Im Jahr 2007 wurde an der Universität Rostock das Department „Science and Technology of Life, Light and Matter“ (LL&M) als Schwerpunkt zwischen den Naturwissenschaften (inkl. Agrarwissenschaften), den Ingenieurwissenschaften und der Medizin gegründet. Es ist Teil der Interdisziplinären Fakultät (INF). Derzeit sind 45 Mitglieder aus fünf verschiedenen Fakultäten der Universität Rostock sowie den Leibniz-Instituten für Atmosphärenphysik und Katalyse und der Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt MV am Department LL&M beteiligt. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Katalyse, Photonik, Medizin und Simulationstechnik. Hauptziele sind die Identifizierung aktueller Forschungsthemen, die Einwerbung von Drittmitteln und die enge Zusammenarbeit mit außeruniversitären Instituten und Unternehmen.

Zur Website des Departments LL&M
 

Kontakt:

Dr. Susanne Radloff
Wissenschaftliche Koordinatorin LL&M
 +49 381 498-8911
susanne.radloff@uni-rostock.de

Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY)

Das DESY in Hamburg ist eines der weltweit führenden Beschleunigerzentren. Mit seinen Großgeräten untersuchen Forscherinnen und Forscher den Mikrokosmos in seiner ganzen Vielfalt - von der Wechselwirkung kleinster Elementarteilchen über das Verhalten neuartiger Nanomaterialien bis hin zu den lebenswichtigen Prozessen, die zwischen Biomolekülen ablaufen.

Zwischen der CAU und dem DESY besteht seit 2011 ein offizieller Kooperationsvertrag, 2022 wurde das Ruprecht-Haensel-Labor (RHL) als gemeinsame Forschungseinrichtung eröffnet. Hier laufen die langjährigen, engen Kooperationen jetzt auch räumlich unter einem Dach zusammen.

Zur Website des DESY
 

Kontakt:

Prof. Dr. Kai Rossnagel
Leiter Arbeitsgruppe Festkörperforschung mit Synchrotronstrahlung, CAU
Leitender Wissenschaftler, DESY
+49 40 8998-4532
kai.rossnagel@desy.de

Prof. Dr. Melanie Schnell
Leiterin Arbeitsgruppe Physikalische Chemie, CAU
Leitende Wissenschaftlerin, DESY
+49 8998-6240
melanie.schnell@desy.de

Prof. Dr. Holger Sondermann
Leitender Wissenschaftler, DESY, Center für Strukturelle Systembiologie (CSSB)
+49 40 8998 7680
holger.sondermann@desy.de

European X-Ray Free-Electron Laser Facility (European XFEL)

Der European XFEL in der Metropolregion Hamburg ist eine Forschungsanlage der Superlative: Er erzeugt ultrakurze Laserlichtblitze im Röntgenbereich – 27 000-mal in der Sekunde und mit einer Leuchtstärke, die milliardenfach höher ist als die der besten Röntgenstrahlungsquellen herkömmlicher Art. Die Röntgenblitze werden in unterirdischen Tunneln erzeugt und ermöglichen es Forschenden aus aller Welt, atomare Details von Viren zu erkennen, chemische Reaktionen zu filmen und Vorgänge wie im Inneren von Planeten zu untersuchen.

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Kontakt:

Prof. Dr. Kai Rossnagel
Leiter Arbeitsgruppe Festkörperforschung mit Synchrotronstrahlung, CAU
Leitender Wissenschaftler, DESY
+49 431/880-3876
rossnagel@physik.uni-kiel.de
 

Forschungszentrum Borstel - Leibniz Lungenzentrum

Das Forschungszentrum Borstel ist das Lungen-Forschungszentrum der Leibniz-Gemeinschaft. Interdisziplinären und translational erforscht es zivilisationsassoziierte Erkrankungen wie Asthma und Allergien sowie Infektionen der Lunge, vor allem Tuberkulose (TB). Ziel ist, die Ursachen und Mechanismen infektiöser und nicht-infektiöser, chronisch-entzündlicher Erkrankungen der Lunge aufzuklären und daraus neue, innovative Konzepte zur Prävention, Diagnostik und Therapie abzuleiten.

Zur Website des Forschungszentrum Borstel


Kontakt: 

Prof. Dr. Thomas Gutsmann
Programmbereich Infektionen, Biophysik
Forschungszentrum Borstel - Leibniz Lungenzentrum
+49 4537 188-2910
tgutsmann@fz-borstel.de

Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT)

Das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT in Itzehoe ist eine der europaweit modernsten Forschungseinrichtungen für Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik. Herzstück des Instituts sind die Reinraumanlagen, die mit ihrer Größe nicht nur Forschung, sondern auch die Fertigung von Mikrochips im industriellen Maßstab. In enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie entwickeln 160 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hier Bauelemente der Leistungselektronik und Mikrosysteme mit feinen beweglichen Strukturen für Sensorik (Druck, Bewegung, biochemische Analytik etc.) und Aktorik (Ventile, Scanner, Spiegelarrays etc.) einschließlich der Gehäusetechnik. Eingesetzt werden sie in den Bereichen Medizin, Umwelt- und Verkehrstechnik, Kommunikationstechnik, Automobilindustrie und Maschinenbau.

Zur Website des Fraunhofer ISIT


Kontakt:

Prof. Marco Liserre
Lehrstuhl für Leistungselektronik, CAU
Stellvetretender Leiter des ISIT
Gruppenleiter Elektronische Energiesysteme, ISIT
+49 431 880-6100
ml@tf.uni-kiel.de

Dr. Fabian Lofink
Geschäftsfeldleiter MEMS-Anwendungen, ISIT
+49 4821 17-1198
fabian.lofink@isit.fraunhofer.de

 

Helmholtz-Zentrum Hereon, Geesthacht

Das Helmholtz-Zentrum Hereon betreibt internationale Spitzenforschung für mehr Resilienz und Nachhaltigkeit. Das interdisziplinäre Forschungsspektrum von rund 1.100 Beschäftigten umfasst Hochleistungswerkstoffe, Verfahren und umweltschonende Technologien für die Mobilität und neue Energiesysteme. Darüber hinaus werden Biomaterialien für die Medizin und zur Steigerung der Lebensqualität erforscht. Grundlegend verstehen, praxisnah anwenden:  Mithilfe von Forschung und Beratung begegnet das Hereon den Herausforderungen des Klimawandels lösungsorientiert und ermöglicht ein nachhaltiges Management und den Schutz der Küsten- und Meeresumwelt.

Als Teil eines internationalen Netzwerks und im Verbund der Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt das Hereon mit dem Transfer seiner Expertise Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In Schleswig-Holstein ist das 1956 gegründete Zentrum die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Neben dem Hauptsitz in Geesthacht und dem Standort Teltow bei Berlin hat das Hereon Außenstellen in Hamburg, Kiel, Berlin und Garching bei München.

Zur Website des Helmholtz-Zentrum Hereon


Kontakt:

Prof. Dr. Regine Willumeit-Römer
Leiterin des Instituts für Metallische Biomaterialien, Hereon
+49 4152 87-1291
regine.willumeit@hereon.de

Prof. Dr. Martin Müller
Leiter des Instituts für Werkstoffphysik, Hereon
+49 4152 87-1268
 +49 40 8998-6902
martin.mueller@hereon.de

Prof. Dr. Mikhail Zheludkevich
Institutsleiter für Oberflächenforschung, Hereon
+49 4152 87-1988
mikhail.zheludkevich@hereon.de

Kieler Forschungswerkstatt

Die Kieler Forschungswerkstatt ist eine gemeinsame Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN). Mit kostenlosen außerschulischen Lehr-Lern-Angeboten will sie das Interesse junger Menschen an Wissenschaft generell und an den MINT-Fächern im Speziellen fördern. Darüberhinaus widmet sich die Forschungswerkstatt der Lehrkräfteaus- und -weiterbildung, bereits im Lehramtsstudium, sowie der Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte in die Gesellschaft.

Zur Website der Kieler Forschungswerkstatt
 

Kontakt:

Prof. Dr. Ilka Parchmann
Leitung Kieler Forschungswerkstatt
+49 431 880-3494
parchmann@leibniz-ipn.de

Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN)

Der Auftrag des IPN in Kiel ist es, durch seine Grundlagenforschung zum Lehren und Lernen die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik weiter zu entwickeln. An den pädagogischen Fragestellungen und Projekte forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern interdisziplinär in Teams aus Naturwissenschaften, Mathematik, Fachdidaktiken, Pädagogik und Psychologie.

Zur Website des IPN Kiel


Kontakt:

Prof. Dr. Ilka Parchmann
Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN), Didaktik der Chemie
+49 431 880-3494
parchmann@leibniz-ipn.de

Leibniz-Institut für Katalyse, Rostock (LIKAT)

70 Jahre Katalyse-„Know How“ bildet die Basis des Leibniz-Instituts für Katalyse (LIKAT Rostock). Das "Institut für Katalyseforschung", Vorläufer des LIKAT Rostock, wurde 1952 als erstes ausschließlich der Katalyse gewidmetes Forschungsinstitut in Europa gegründet. Heute ist das LIKAT eines der größten öffentlich geförderten Forschungsinstitute im Bereich der angewandten Katalyse in Europa. Durch die Anwendung leistungsfähiger Katalysatoren laufen chemische Reaktionen unter Erhöhung der Ausbeute, Vermeidung von Nebenprodukten und Senkung des spezifischen Energiebedarfs ressourcenschonend ab. Eine effiziente Nutzung aller Ressourcen ist nur mit einer erfolgreichen Katalyseforschung möglich. Schon jetzt durchlaufen vier von fünf chemischen Produkten bei ihrer Herstellung einen Katalysezyklus. Neben dem Einsatz in der Chemie findet man katalytische Anwendungen in zunehmendem Maße auch in den Lebenswissenschaften und zur Energieversorgung sowie beim Klima- und Umweltschutz.
 

Zur Website des LIKAT

 

Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, Plön

Das Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie in Plön konzentriert sich mit seiner international ausgerichteten Forschung auf Prinzipien, Mechanismen und Auswirkungen des evolutionären Wandels. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler betreiben Grundlagenforschung, um grundsätzliche evolutionsbiologische Prozesse zu erklären wie etwa ökologische Anpassungen, Entstehung der Sexualität oder Evolution von Kooperativität. Die Arbeiten in den drei Abteilungen Evolutionsgenetik, Evolutionstheorie und Mikrobielle Populationsbiologie beinhalten ökologische, organismische, molekulare und theoretische Ansätze.

Zur Website des Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie


Kontakt:

Prof. Dr. Arne Traulsen
Max-Planck-Institut für Evolutionsbiologie, Abteilung für Evolutionstheorie
+49 4522 763-239
traulsen@evolbio.mpg.de

Norddeutsche Initiative Nanotechnologie Schleswig-Holstein e.V. (NINa SH)

Die Norddeutsche Initiative Nanotechnologie Schleswig-Holstein e.V. (NINa SH e.V.) vernetzt und fördert die Nanotechnologie und angrenzender Technologiebereiche im Norden Deutschlands mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen in den Ostseeanrainerstaaten. Wissenschaftliche Arbeitsgruppen und Akteure aus Unternehmen, Politik und Verbänden tauschen über Veranstaltungs- und Informationsformate regelmäßig Erkenntnisse und Erfahrungen aus, knüpfen neue Kontakte und entwickeln gemeinsam Ideen rund um Nanopartikel, Werkstoffe und Beschichtungen.

Zur Website von NINa SH e.V.

 

Kontakt:

Prof. Dr. Franz Faupel
Lehrstuhl "Materialverbunde", Institut für Materialwissenschaft, CAU
1. Vorsitzender NINa SH
+49 431 880-6225
ff@tf.uni-kiel.de

 

Universitäres Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH)

Das Universitäre Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH) ist der Zusammenschluss aller onkologisch tätigen Einrichtungen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, mit den Standorten in Kiel und Lübeck, getragen durch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und der Stiftungsuniversität zu Lübeck.

Als führendes überregionales Krebszentrum in Schleswig-Holstein und darüber hinaus, bietet es für Patientinnen und Patienten mit bösartigen Tumorerkrankungen eine interdisziplinäre Versorgung auf höchstem Niveau unter Einbeziehung neuester onkologischer Forschungsergebnisse und der Möglichkeit zur Teilnahme an klinischen Studien aller Entwicklungsphasen. In enger Zusammenarbeit mit seinen Kooperationspartnern gewährleistet das UCCSH eine leitliniengerechte Behandlung und gestalten gemeinsam Projekte im Bereich Prävention und Forschung.

Zum Webauftritt des UCCSH


Kontakt:

Dr. Simone Lipinski
Forschungskoordinatorin UCCSH
+49 431 500-18512
Simone.Lipinski@uksh.de

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH)

Das UKSH verbindet als eines der größten europäischen Zentren der Universitätsmedizin internationale Spitzenforschung mit interdisziplinärer Krankenversorgung und einer hochkarätigen Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten kommender Generation. 

Zur Website des UKSH

Universitätsmedizin Rostock (UMR)

Die Universitätsmedizin Rostock (UMR) ist der Maximalversorger für die Region Mitte Mecklenburg-Vorpommern. Mit internationaler Spitzenmedizin von Kopf bis Fuß, mit modernster Technik und neuesten Behandlungsmethoden bietet die UMR das gesamte Therapiespektrum für Patientinnen und Patienten. In der Forschung erzielen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit beachtete Ergebnisse. In der Lehre gehört der praxisorientierte Unterricht in kleinen Gruppen ebenso zum Standard wie die Ausbildung in innovativen Fächern wie dem neuen Studiengang Medizinische Biotechnologie.

Zur Website der UMR

Karte
© Julia Siekmann, Uni Kiel