Ausstellungen | Für Schülerinnen und Schüler

„SOKO MADAGASKAR“ im Geologischen und Mineralogischen Museum

© E. Bedbur/Uni KielTatort-Analyse im Geologischen und Mineralogischen Museum der CAU Kiel

Mord im Museum: Vom 16. Juni 2019 bis 31. Januar 2020 lädt das Geologische und Mineralogische Museum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) junge und alte Interessierte zu einer kriminalistischen Spurensuche ein. Auf dem Campus lösen die Detektivinnen und Detektive einen vertrackten Mordfall auf Madagaskar. In die Aufklärung des Verbrechens im Wissenschaftsmilieu eingebettet ist die Vermittlung aktuellen Wissens über Seltene Erden. Vor Ort werden dazu altersgerecht aufbereitete Detektivhefte ausgegeben, in die Beobachtungen und Fakten zum Mordfall und zum Thema Seltene Erden eingetragen werden können. Mit etwas Geschick und Spürsinn kann der Fall so gut gelöst werden. Einzige Voraussetzung für den Besuch: Besucherinnen und Besucher sollten lesen können. Führungen werden auf Anfrage angeboten.

Die Rahmenhandlung

Professorin Kathrin Berg (56) ist eine angesehene Lagerstättengeologin und Spezialistin für Seltene Erden. Sie lädt zu einem Empfang im Geologischen und Mineralogischen Museum der Universität Kiel ein, um ihre neuesten Forschungsergebnisse über ein spektakuläres Vorkommen der heiß begehrten Rohstoffe auf Madagaskar vorzustellen. Weiterhin will sie einem ausgewählten Personenkreis ihre fortschrittlichen Erkenntnisse über eine neue Gewinnungsmethode präsentieren. Als die Gäste eintreffen, finden sie Bergs Leiche. Unter Verdacht stehen die eingetroffenen Gäste: ihr Doktorand Florian Hilf, der Bergbau-Unternehmer Lutz Grube, die Staatssekretärin im madagassischen Wirtschaftsministerium Morenike Antanarivo, der Dozent und ihr Liebhaber Michael Liebherr sowie die Umweltaktivistin Rosalie Blümchen. Sie alle vertreten bestimmte Interessen, die mit der Entdeckung und dem Abbau des von Professorin Berg neu entdeckten Seltenen Erden-Vorkommens im Zusammenhang stehen.

Seltene Erden

Seltene Erden sind der Treibstoff moderner Industrien. Die Sammelbezeichnung steht für 15 bis 17 Metalle aus der Periodentafel, die als wichtige Rohstoffe bei der Produktion beispielsweise von Handys, Computern oder Windrädern eingesetzt werden. Allein in einem Hybridauto sind 20 Kilogramm davon enthalten. Ihr Abbau ist aufwändig, umweltbelastend und gefährlich. Am Beispiel Madagaskars vermittelt die interaktive Ausstellung Antworten auf Fragen wie: Was sind Seltene Erden? Wo kommen sie vor und wie werden sie genutzt? Wie werden sie abgebaut? Wie bedeutet dies für die Wirtschaft in Madagaskar? Was ist wissenschaftliches Forschen? Wie hängen Umweltschutz und Geopolitik zusammen?

Das Wichtigste in Kürze:

Was?    Mord im Geologischen und Mineralogischen Museum
Wann?  16. Juni 2019 bis 31. Januar 2020, Öffnungszeiten: jeweils Montag bis Donnerstag 8:30 bis 16:00 Uhr sowie Freitag von 8:30 bis 14:00 Uhr
Wo?     Geologisches und Mineralogisches Museum der CAU, Ludewig-Meyn-Straße 12, 24098 Kiel 

Kontakt:

Dr. Eckart Bedbur
Geologisches und Mineralogisches Museum Universität Kiel
Tel.: 0431/880-2693
E-Mail: eckart.bedbur@ifg.uni-kiel.de

 

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
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