Humboldt-Universität zu Berlin - Universität Hamburg – Christian-Albrechts-Universität zu Kiel - Universität zu Köln –
Universität Passau – Universität Regensburg – Paris-Lodron-Universität Salzburg



Gemeinschaftliches Zertifikatsprogramm
Osteuropäisches Recht


Im Sommersemester 2002 haben die Rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Hamburg, der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Universität zu Köln und der Paris-Lodron-Universität Salzburg ein hochschulübergreifendes studienbegleitendes Zertifikatsprogramm “Osteuropäisches Recht” eingerichtet. Die Universität Passau ist im Wintersemester 2002/2003 dem Programm beigetreten. Seit dem Sommersemester 2004 beteiligt sich auch die Universität Regensburg an dem Programm. Damit sind jetzt alle deutschen Ostrechtsinstitute – und darüber hinaus die Universität Salzburg – in dem Programm vertreten.

Das Zertifikatsprogramm soll es ermöglichen, die unterschiedlichen fachlichen und regionalen Schwerpunkte der beteiligten Einrichtungen zu nutzen und den Erwerb vertiefter Kenntnisse über die Rechtsordnungen Osteuropas durch einen studienbegleitenden Abschluß nachzuweisen. Das Zertifikatsprogramm führt zu einem Studienzertifikat "Osteuropäisches Recht" als Zusatzqualifikation zu einem regulären Abschlußexamen im Fach Rechtswissenschaft. Der Inhalt des Zertifikatsprogramms bestimmt sich nach der Zertifikatsordnung, die – inhaltlich übereinstimmend –von den beteiligten Fakultäten verabschiedet worden ist.

An der Universität Kiel ist für die organisatorische Betreuung des Zertifikatsprogramms das Institut für Osteuropäisches Recht (Lehrstuhl Prof. Dr. Alexander Trunk) zuständig. Nähere Informationen (auch Hyperlinks zu den anderen programmbeteiligten Einrichtungen) finden Sie auf der Webseite des Instituts: http://www.uni-kiel.de/eastlaw/. Institutsanschrift: Institut für Osteuropäisches Recht, Leibnizstr.4/III, 24118 Kiel, Tel. 0431-880-2886 od. –2172, Fax: 0431-88-3048, email: office-eastlaw@law.uni-kiel.de

Die für das Zertifikatsprogramm anrechenbaren Lehrveranstaltungen werden zu Beginn jedes Semester in einer Aufstellung, die auch im Internet zugänglich ist, bekannt gemacht (siehe dazu gleich unten nachfolgend). Wir möchten dazu ermutigen, die Lehrangebote auch der Partneruniversitäten, z.B. Blockseminare, wahrzunehmen. In Ergänzung des Zertifikatsprogramms vermitteln die beteiligten Universitäten Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte in Ländern Mittel- und Osteuropas.

Die beteiligten Universitäten freuen sich, ihren Studierenden und DoktorandInnen ein fachlich attraktives Zusatzangebot im rechtlichen Wachstumsbereich des Osteuropäischen Rechts anbieten zu können. Das Programm hat in den vergangenen Semestern bereits guten Anklang gefunden. Wir haben aber durchaus noch “Reserven” zur Aufnahme weiterer Teilnehmer und möchten alle rechtsvergleichend Interessierten ermutigen, sich auf diese Weise vertieft mit der perspektivreichen Region Osteuropa zu beschäftigen!

Für die Universität Kiel, am 20.10.2004

Prof. Dr. Alexander Trunk




Auf das Zertifikatsprogramm anrechenbare
Lehrveranstaltungen im WS 2004/2005




1) Humboldt-Universität zu Berlin (Prof. Dr. Alexander Blankenagel)


a) Vorlesung: Russisches Recht und Völkerrecht (10 855)

Dozent:  Prof. Dr. A. Blankenagel
Zeit:    dienstags, 14-16.00 Uhr wöchentlich, bitte Aushänge und LS-homepage beachten
Ort:    Unter den Linden 9, PAL (Palais) Raum: 420  (Beginn: 25.10.04, BE1 R. 319)


b) Fremdsprachliches Rechtsstudium Russisch (FRS II/1)

Dozent:  S. Rogojine
10673    Zeit:    mittwochs, 18-22.00 Uhr
    Ort:    BE 1 (Kommode)  Raum:    E 44/46

Voraussetzungen / Organisatorisches
Der auf zwei Semester angelegte Kurs richtet sich an Studierende der Rechtswissenschaften. Kurssprache ist Russisch. Voraussetzung sind gute Russischkenntnisse, die unter anderem im FRS Kurs I erworben werden können. FRS II ist anrechenbar auf das Zertifikatsprogramm "Osteuropäisches Recht".

Inhalt

Grundzüge des russischen öffentlichen Rechts und des allgemeinen Zivilrechts, des Handels- und Gesellschaftsrechts sowie des Wirtschaftsrechts.




2) Universität Hamburg (Prof. Dr. Otto Luchterhandt)

(Block-)Seminar zum Ostrecht „EU–Erweiterung: aktuelle Fragen“

Dozent: PD Dr. Gernot Biehler, M.A. LL.M.

Zeit/Ort: 2 SWS, das Seminar wird als Blockseminar in Hamburg gegen Ende des Semesters durchgeführt; der genaue Termin wird mit den Teilnehmenden vereinbart. Eine Themenliste sowie ein Vorbesprechungstermin werden noch bekannt gegeben.

Anmeldung: bei Frau Jakobi, Abteilung für Ostrechtsforschung, Moorweidenstr. 7, 20148 Hamburg, Tel. 42838 2630, Fax. 42838 3250, e-mail: ostrecht@jura.uni-hamburg.de; Seminarbetreuung/Vorbesprechung: Herr Roman Brüschke, Tel. 42838 4618, e-mail: r-brueschke@jura.uni-hamburg.de.



    
3) Universität Kiel (Prof. Dr. Alexander Trunk)


a) Vorlesung: Einführung in das polnische Privatrecht

Angaben

Vorlesung, 2 SWS
Dozent: PD Dr. Fryderyk Zoll, Universität Krakau
Zeit und Ort: Do 10.00 h c.t. – 12.00, Seminarraum des Instituts für Osteuropäisches Recht, Leibnizstr.4, Raum 27/28, Parterre, hinter den Räumen des Instituts für Internationales und Europäisches Privat- und Verfahrensrecht.



b) Vorlesung: Polnisches Zivilprozess- und Insolvenzrecht

Angaben
Vorlesung, 2 SWS
Dozent: PD Dr. Fryderyk Zoll, Universität Krakau
Zeit und Ort: Mi, 14.00 h c.t. - 16.00, Seminarraum des Instituts für Osteuropäisches Recht, Leibnizstr. 4 Raum 27/28, Parterre.



c) (Block-)Seminar: Zivilprozessrecht und Schiedsgerichtsbarkeit im Ostseeraum

Angaben:
Blockseminar, 2 SWS

Dozent: Prof. Dr. A. Trunk
Zeit/Ort: Blockveranstaltung am 4./5.12.2004, im „Waldheim am Brahmsee“, Langwedel.
Zusätzlich 19.-23. Januar 2005: Exkursion zum Schiedsinstitut der Handelskammer Stockholm.

Das Seminar findet in deutscher und englischer Sprache statt. Die Seminarsitzung 2 (Exkursion Stockholm) wird gemeinsam mit der Universität Aarhus (Doz. Morten M. Fogt, LL.M.) durchgeführt und steht auch Studierenden und Doktoranden des Netzwerks „Recht im Ostseeraum - Law in the Baltic Sea Area“ offen.

Seminarthemen:

1.     a) Gerichtsorganisation in den baltischen Staaten, Polen und Russland im Vergleich mit Deutschland.
        b) Gerichtsorganisation in den Staaten Nordeuropas.
2.     Die Dispositionsmaxime im russischen Zivil- und Arbitrageprozessrecht im Vergleich zum deutschen Recht.
3.     Die Verhandlungsmaxime im russischen Zivil- und Arbitragsprozessrecht im Vergleich zum deutschen Recht.
4.     Dispositions- und Verhandlungsmaxime im Recht eines nordeuropäischen Staates im Vergleich zum deutschen Recht.
5.     a) Die Zustellung im russischen Recht und dem Recht eines weiteren osteuropäischen Staates im Vergleich zum deutschen Recht.
        b) Die Zustellung im Zivilprozessrecht der nordeuropäischen Staaten im Vergleich zum deutschen Recht.
6.     a) Der Zeugenbeweis im russischen Recht und dem Recht eines weiteren osteuropäischen Staates im Vergleich zum deutschen Recht.
        b) Der Zeugenbeweis im Recht der Staaten Nordeuropas im Vergleich zum deutschen Recht.
7.     Die Beschleunigungsmaxime im deutschen Zivilprozessrecht im Vergleich zu einer anderen Rechtsordnung im Ostseeraum.
8.     Die Urteilswirkungen im deutschen Zivilprozessrecht im Vergleich zu einer anderen Rechtsordnung im Ostseeraum.
9.     Mahnverfahren im Ostseeraum.
10.   Die Umsetzung des UNCITRAL-Modellgesetzes über die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit in den Staaten des Ostseeraums
11.   a) Die Regeln des Schiedsgerichtsinstituts der Handelskammer Stockholm im Vergleich zur Schiedsordnung der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsgerichtsbarkeit.
        b) Die Schiedsordnung des Internationalen Handelsschiedsgerichts bei der Handels- und Industriekammer der Russischen Föderation im Vergleich zur Schiedsordnung der ICC.
12.   Objektive Schiedsfähigkeit in Schweden, Russland und Deutschland.
13.   Unterstützung und Kontrolle des Schiedsgerichts durch staatliche Gerichte nach schwedischem Recht im Vergleich zum deutschen Recht (und ggf. zum Recht eines weiteren Ostseestaates).
14.   Das auf den Streitgegenstand anwendbare Recht (IPR) in schwedischen Schiedsverfahren im Vergleich zum deutschen Recht.
15.   a) Die ordre public-Kontrolle bei der Anerkennung ausländischer Schiedssprüche aus der Sicht nordeuropäischer Staaten im Vergleich zu Deutschland.
        b) Die ordre public-Kontrolle bei der Anerkennung ausländischer Schiedssprüche aus der Sicht Russlands und eines weiteren osteuropäischen Staates.
16.   Mediation in Zivilsachen im Ostseeraum (anhand einiger Länderbeispiele mit Vergleich zum deutschen Recht).


d) (Block-)Seminar: Polnisches Insolvenzrecht

Angaben
Blockseminar, 2 SWS

Dozent: PD Dr. Fryderyk Zoll, Universität Krakau
Zeit/Ort: Blockveranstaltung am 2./3.12.2004, im „Waldheim am Brahmsee“, Langwedel.

Das Seminar findet in deutscher Sprache statt. Polnische Sprachkenntnisse sind nicht notwendig, da die Gesetzestexte und einführende Literatur in deutscher Sprache vorliegen.

Seminarteilnehmer, die die polnische Sprache beherrschen, können am Ende des Seminars eine mündliche Sprachprüfung ablegen. Die Teilnahme an dem Seminer mit Ableistung einer Sprachprüfung gilt als Nachweis für den Besuch einer fremdsprachlichen Lehrveranstaltung (polnische Rechtssprache) im Sinne von § 2 Abs.1 Nr.2 JAVO.

Seminarthemen:

1. Gläubigerautonomie im polnischen und deutschen Insolvenzrecht
2. Gläubigergruppenbildung im Vergleichsverfahren
3. Sanierung vs. Liquidierung im polnischen und deutschen Insolvenzrecht
4. Befriedigung aus den dinglichen Kreditsicherheiten im polnischen und deutschen Insolvenzrecht
5. Restschuldbefreiung unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Perspektive im polnischen und deutschen Insolvenzrecht.

Bei entsprechendem Interesse können zusätzliche Themen angeboten werden.
 


e) Aus dem Fachsprachenlehrangebot der Rechtswissenschaftlichen Fakultät: Einführung in die russische Rechtsterminologie

Angaben:
Sprach- und Fachkurs in russischer Sprache, 2 SWS
Dozent: Alexander Kommissarov, LL.M. (Göttingen), Univ. Kaliningrad
Zeit: Do., 12.00 h c.t. Beginn: 4.11.2004
Ort: Leibnizsstraße 4,  R.021




4) Universität Köln (Prof. Dr. Angelika Nußberger)


a) Vorlesung im Ostrecht: Die EU und Osteuropa

Angaben:
Vorlesung, 2 SWS

Dozentin: Prof. Dr. A. Nußberger
Ort: s. Vorlesungsverzeichnis
 
1    12.10    Die EU und der Ostblock: Polarisierung und Annäherung- ein Rückblick
2    19.10.    Beitrittsphase – die Gruppe 2004  
3    26.10.    Beitrittsphase – die Gruppe 2007
4    2.11.    Beitritt – Ergebnis der Verhandlungen, Übergangsregelungen: ein Kompromiss für die Zukunft
5    9.11.    Kooperationsverträge mit den osteuropäischen Nachbarn (GUS)
6    16.11.    Verfassungsänderungen im Zuge des Beitritts (1)
7    23.11.    Verfassungsänderungen im Zuge des Beitritts (2)
8    30.11.    Die EU und Polen (Milej)
9    7.12.    Die EU und Estland (Dr. Schmidt)
10    14.12.    Rechtsanpassung im Bereich des Wirtschafts- und Gesellschaftsrechts
11    21.12.    Rechtsanpassung im Bereich der Justiz
12    11.1.    Rechtsanpassung im Bereich des Strafrechts
13    18.11.    Rechtsanpassung im Bereich des Umweltrechts
14    25.1.    Verfassungsverhandlungen – der Beitrag der MOE-Staaten bei der Abfassung der Grundrechtecharta und des Verfassungsvertrags
15    1.2.    Fazit: das Europa der 25

 


b) Polnisch-deutsches Blockseminar zu Fragen des gesamteuropäischen Verfassungsrechts

Angaben:
Blockseminar, 2 SWS

Dozenten: Prof. Dr. Angelika Nußberger M.A., Prof. Dr. Krzysztof Skotnicki (Universität Łódź),
Prof. Dr. Anna Wyrozumska (Universität Łódź)
Zeit/Ort: 17.-21.11.2004, Institut für Ostrecht, Klosterstr. 79 d

Inhalt:
Das Seminar setzt sich zum Ziel, die Auseinandersetzung mit dem gesamteuropäischen Verfassungsrecht im Rahmen eines Gedankenaustauschs zwischen deutschen und polnischen Studierenden und Doktoranden zu vertiefen. Unter „gesamteuropäischem Verfassungsrecht“ wird dabei in erster Linie der vom EU-Konvent entworfene Vertrag über die Verfassung Europas verstanden. Außerdem wird der Begriff für diejenigen Verfassungsprinzipien verwendet, die den verschiedenen nationalen Verfassungsstaaten in Europa gemeinsam sind und die von der gemeineuropäischen Rechtstradition zeugen (P. Häberle). Derartige Prinzipien sollen rechtsvergleichend mit Blick auf die deutsche und die polnische Verfassung herausgearbeitet werden. Die Themenliste ist auf der Homepage des Instituts für Ostrecht einsehbar.
Seminarsprache ist Englisch; die Seminararbeiten können aber auch auf Deutsch verfasst werden. Es ist geplant, die besten Arbeiten zu veröffentlichen.
Zu dem Seminar gibt es ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Veranstaltungen, unter anderem mit einer Exkursion nach Brüssel (Treffen mit Frau Kommissarin Danuta Hübner).  Die Durchführung des Seminars wird von der ZEIT-Stiftung und der Haniel-Stiftung finanziell unterstützt.

Nach der Studien- und Prüfungsordnung vom 26.03.2004 ist die Veranstaltung in den Wahlfachbereichen zu den Schwerpunktbereichen 1 – 11 anrechenbar (Voraussetzung: Anmeldung für ein entsprechendes Wahlfach; es handelt sich nicht um ein Diplomandenseminar, sondern um eine allgemeine Schwerpunktveranstaltung). Nach der Studienordnung vom 21.02.1994 kann der Wahlfachschein im „Völker- und Europarecht“ oder im „Internationalen Privatrecht“ oder im Staatsrecht erworben werden.

Die Teilnahme am Seminar gilt als Studienleistung im Rahmen des Zertifikatprogramms „Osteuropäisches Recht“. Es werden weder Kenntnisse im polnischen Recht noch in der polnischen Sprache erwartet.



c) Russische Rechtsterminologie mit Einführung in das russische Recht

Angaben: Sprach- und Fachkurs, 2 SWS
Dozentin: Dr. Carmen Schmidt
Zeit/Ort: Mi., 15.00 h c.t. – 17.00, Institut für Ostrecht, Klosterstr. 79 d



d) Polnische Rechtsterminologie mit Einführung in das polnische Recht

Angaben: Sprach- und Fachkurs, 2 SWS
Dozent: Mag. jur. Tomasz Milej
Zeit: VL 2 (18.10.2004)    VL 3 (25.10.2004)    VL 4 (01.11.2004)    VL 5 (8.11.2004)
Ort:  Hörsaal 369, IBW-Gebäude, Herbert-Lewin-Str. 2



5) Universität Passau (Prof. Dr. Dr. h. c. Martin Fincke)


a) Vorlesung: Einführung in das russische Recht

Angaben: Vorlesung, 2 SWS
Dozentin: Dr. Ala Scharkauskiene
Zeit/Ort: Do., 14-15, R 206 NK


b) Seminar im Ostrecht inkl. Schwerpunkt Kriminalrechtspflege

Angaben: Vorlesung, 2 SWS
Dozent: Prof. Dr. Dr.h.c. M. Fincke

Inhalt:
Das Seminar wendet sich an alle, die an der Rechtsentwicklung und Mittel-Ost-Europa und in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion interessiert sind. Einen Leistungsnachweis i.S. § 13 II 1 JAPO 1993 erwirbt, wer ein Referat aus diesem Bereich hält, das mit mindestens 4 Punkten bewertet worden ist. Dabei fließen Beurteilungen des zuvor einzureichenden Manuskriptes, des mündlichen Vortrags, des Standing in der Diskussion und der sonstigen mündlichen Mitarbeit an dem Seminar in die Bewertung mit ein.

Es besteht freie Themenwahl; wer sich für ein Thema aus dem Bereich der Wahlfachgruppe „Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug“ entscheidet (Bsp.: „Die Anfechtung von Strafvollzugsakten in Rußland“), kann mit dem Referat die für den Schwerpunkt „Kriminalrechtspflege“ notwendige Seminarleistung erbringen.

Kenntnis der Sprache des Landes, dessen Recht im Referat behandelt werden soll, ist höchst willkommen, aber nicht bei jedem Thema Bedingung.

Literaturhinweise:
Feldbrugge: Russian Law: The End of the Soviet System and the Role of Law, Dordrecht u.a. 1993.
Fincke (Hrsg.): Handbuch der Sowjetverfassung, Berlin 1983.


c) Diverse Veranstaltungen des Sprachenzentrums der Universität Passau: Russisch für Juristen und Wirtschaftswissenschaftler




6) Universität Regensburg (Prof. Dr. Rainer Arnold und Prof. Dr. Dr.h.c. Friedrich-Christian Schroeder)


a) Vorlesung: EU und Osteuropa

Angaben
Vorlesung, 2 SWS (auch für Studenten des Ostwiss. Begleitstudiums, des Bohemicum und der Ost-West-Studien).    
Dozent: Prof. Dr. R. Arnold
Zeit/Ort: Mo., 16.00 - 18.00, HS 20



b) Vorlesung: Staat und Recht in Osteuropa 1917 - 1990

Angaben
Vorlesung, 1 SWS. Modul A (Rechtswissenschaft) des Ostwissenschaftlichen Begleitstudiums, damit verknüpft ein 2stündiges Seminar zum gleichen Thema

Dozent: Prof. Dr. F.-C. Schroeder
Zeit/Ort: Mi., 16 - 17 Uhr, Physik 5.109 (Nähe Materialausgabestelle)
 
Inhalt:
Die Vorlesung zeigt die sehr unterschiedlichen Verwirklichungen auf, die die Lehren von Marx und Engels über Staat und Recht in Osteuropa gefunden haben. Diese Entwicklungsstufen sind „aufgehoben“ im doppelten Sinn Hegels: sie wirken immer noch nach


c) Seminar: Staat und Recht in Osteuropa 1917 – 1990

Angaben
Seminar, 2 SWS

Dozent: Prof. Dr. F.-C. Schroeder
Zeit/Ort: Mittwoch 17-19 Uhr, Physik 5.109 (Nähe Materialausgabestelle)



b) Seminar aus dem Europarecht/Europäischen Verfassungsrecht

Angaben
Seminar, 2 SWS (auch für Studenten des Ostwiss. Begleitstudiums, des Bohemicum und der Ost-West-Studien)

Dozent: Prof. Dr. R. Arnold
Zeit/Ort: Mi., 12.00 s.t. – 14.00, R 005


c) Div. Veranstaltungen des Sprachenzentrums: Russisch für Juristen.




7) Universität Salzburg (Prof. Dr. Michael Geistlinger)

Institut für Völkerrecht und Internationale Organisationen
Ao.Univ.Prof.Dr. Michael Geistlinger
Churfürststraße 1
A-5020 Salzburg
Tel. +43 (0)662 8044-3655
Fax +43 (0)662 8044-135
email michael.geistlinger@sbg.ac.at




Vorlesung (VO: 101.268) Pravo mezhdunarodnogo sotrudnichestva v prostranstve byvshego SSSR - Das Recht der wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Raum der früheren Sowjetunion

Angaben
Vorlesung, 2 SWS

Dozent: Prof. Dr. M. Geistlinger
Zeit/Ort: Beginn der Lehrveranstaltung: Dienstag, 5. Oktober 2004, 15 Uhr s.t., HS 214, danach geblockt nach Vereinbarung mit den TeilnehmerInnen,  fremdsprachige Lehrveranstaltung; 1,5 credits.

Inhalt:
Die Lehrveranstaltung wird anhand russischer Originalrechtstexte aus dem Bereich der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten in Russisch mit deutschen Erklärungen abgehalten, wobei auf die Sprachkenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell Rücksicht genommen werden wird. Die Lehrveranstaltung wird teilnehmerorientiert sein und ist anrechenbar im Rahmen des an mehreren deutschen Universitäten (zB Kiel, Köln) gestarteten Zertifikatsprogramms „Osteuropäisches Recht“, das darauf zielt, ein international  koordiniertes Spezialisierungszusatzangebot für Juristinnen und Juristen zu bieten. Die Lehrveranstaltung steht aber auch Slawistinnen/Slawisten, Politologinnen/Politologen und sonstigen an russischem Recht Interessierten offen. Gegenstand werden die wirtschaftsrechtlichen Verträge und nationalen Durchführungsbestimmungen im Rahmen der GUS sein.


Zuletzt geändert am 22.10.2004