Das Wetter im Netz

Einsatzmöglichkeiten im modernen Erdkundeunterricht

Wolfgang Hassenpflug und Wilfried D. John

Meteorologische Daten werden mit dem anhaltenden Wachstum des Internets zunehmend für jedermann verfügbar. In diesem Beitrag wird die Breite des Informationsspektrums aufgezeigt und angeregt, diese Informationen für einen modernen Unterricht zu einem klassischen Erdkundethema zu nutzen.

Wetterforschung und Wettervorhersage haben sich wie kaum eine andere Disziplin die jeweils modernsten Technologien der Datenerfassung, Datenübertragung und Datenauswertung zunutze gemacht. Die Datenerfassung erfolgte traditionell punktuell und manuell, inzwischen immer mehr mit automatisierten Geräten, von denen aus ein fortlaufender Datenstrom in die Datenspeicher eingespeist und in einem weltumspannenden Netz aktuell ausgetauscht wird.

Durch Wettersatelliten wie METEOSAT und NOAA erfolgt inzwischen zusätzlich eine zeitlich und räumlich hochauflösende, flächenhafte Erfassung wichtiger meteorologischer Parameter wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bewölkung und Wind, die Grundlagen für verlässliche Wettervorhersagen und langfristige Klimaprognosen sind.


Wetterdaten im Netz / Besonderheiten der Wetterdaten / Einsatz der Wetterdaten im Unterricht / Literatur


Erstellt auf der Basis eines Textes von W. Hassenpflug und W. D. John, bearbeitet von Britta Gruhn, 14.12.1998.