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Unterrichtsmaterial / Hypertext-Dokumente / Oasen |
Der Begriff der Oase kommt von den alten Ägyptern und ist eines der wenigen Worte, daß den Weg in unsere Sprache gefunden hat. Bei dem Wort "Oase" denkt jeder von uns sofort an die mit Palmen bewachsenen Gärten in den sengenden Hitze der Wüste. "Grüne Inseln im Sandmeer" dienen als Schattenspender und werden somit ein lebenswichtiger Unterschlupf für die Bewohner der Wüste.

Was in unseren Augen so wunderschön und einzigartig wie ein Eiland in kristallklarem Wasser der Karibik erscheint, ist in Wirklichkeit meist das Ergebnis schwerer Arbeit des Menschen.Oasen sind zwar eigentlich nichts anderes als fruchtbare Stellen in der Wüste, an denen Pflanzen im Boden genügend Wasser finden, um zu blühen, doch um zusätzlich dem Menschen das Leben in einer Oase zu ermöglichen, muß immer wieder hart gearbeitet werden.
Im täglichen Kampf ums Wasser haben die Menschen
in der Wüste zwei wichtige Begleiter, ohne die ein Überleben
für sie auch heute noch unmöglich erscheint. Deshalb
erzählt bereits eine alte Legende im Orient: "Als Allah den
Menschen erschaffen hatte, blieben ihm zwei Tonklumpen übrig.
Aus diesen formte er die Dattelpalme und das Kamel."
Die
gerechte Verteilung der Wasservorräte ist oft eine komplizierte
Aufgabe. sogar die Streuern, die ein Oasenbauer entrichten muß,
wird von Bauer zu Bauer neu errechnet.
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Erstellt von Swantje Gebauer, e-mail:stu37309@mail.uni-kiel.de