Stadtökologie
Einleitung und Themenübersicht
Die "Stadtökologie" befaßt sich mit den grundsätzlichen
Veränderungen der Stadt gegenüber dem Umland. Diese
Veränderungen haben einen bestimmten Lebensraum zur Folge, den
"Lebensraum Stadt". Dieser Lebensraum zeichnet sich durch extreme
biotische und abiotische Faktoren aus. Diese Faktoren erzeugen
Ökosysteme, die wenig mit ursprünglichen Ökosystemen gemeinsam
haben. Die Veränderungen haben Folgen, wie alles, was vom
Menschen geschaffen wurde. Dies sind die wesentlichsten Veränderungen:
- Der Boden ist durchschnittlich zu 75 % mit meist ortsfremden Baumaterialien abgedeckt.
- Die dichtstehenden Gebäude beeinflussen die Sonneneinstrahlung und die Albedo in erheblichem Maße.
- Die Art der verwendeten Baumaterialien bestimmt erheblich das Wärmespeichervermögen und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zurückzuhalten.
- Die Böden sind zum Teil hoch verdichtet und aufgrund von gezielten Entwässerungsmaßnahmen trockener als die Böden im Umland.
- Städte weisen eine geringe Pflanzenmasse auf.
- Die Stadt ist gekennzeichnet durch dichten Straßenverkehr, der mit Lärm und hoher Abgasdichte in Verbindung steht.
- Die meist dichte Industrialisierung erzeugt spezifische Emissionen und Abfälle.
- Die dichte Bebauung vermindert die Windgeschwindigkeiten und somit den Austausch der Luftmassen. ( vgl. FELLENBERG 1991, S. 20 )
Im einzelnen werden folgende Aspekte behandelt:
[Literatur]
B.Stahmer 31.1.1997
Gestaltet im Rahmen des Projektes ENGL/EMIR (Prof.W.Hassenpflug/W.D.John)