Geschäftsbereich Gebäudemanagement

Außenanlagen

zur Referatsstartseite

Ökologisches Grünflächenmanagement

Zu den Liegenschaften der Universität Kiel gehören, neben den tollen und biodiversen Flächen des Botanischen Gartens, auch große Außenanlagen und Grünflächen. Diese werden teilweise durch eigenes Personal und durch Fremdfirmen gepflegt. Hierbei werden die Baumschutzsatzung sowie die Belange des Naturschutzes beachtet und auf den Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln verzichtet.

Entwicklung unserer Anlagen

Erst wenn die Planungen der umfangreichen baulichen Erneuerungen und Sanierungen der Universität gesichert abgeschlossen sind, kann eine nachhaltige ganzheitliche Neugestaltung der Außenanlagen abschließend erfolgen. Hierbei steht die Fragestellung: “Wie können wir eine Zukunft gestalten, in der der Lebensraum von Mensch und Tier vereint und auf einander abgestimmt ist?“, im Zentrum.

An der baulichen Entwicklung sind viele Akteure, Architekten und Ingenieurdisziplinen beteiligt. Unser Team versucht mit seinen gewachsenen Erfahrungen in den verfahrenstechnischen, ökologischen aber auch wirtschaftlichen Bereichen den Planungsprozess zu unterstützen, damit unsere Außenanlagen umweltgerecht den vielfältigen Ansprüchen und Klimaveränderungen unter Beachtung der Pflegbarkeit gerecht werden können. Unser Team versteht sich als eine zentrale Schnittstelle und fachlicher Moderator zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen und bemüht sich positive Impulse in den quirligen Erneuerungsprozess einzubringen.

Ausrichtung der Entwicklung

Dies gilt umso mehr, angesichts des hohen wachsenden Nutzungsdrucks auf alle universitären Flächen und der notwendigen Anpassung an anthropogen verursachte Umweltveränderungen. Die Herausforderungen, die auf uns zukommen, umfassen das Entwickeln neuer adaptiver Bepflanzungs- und Pflegekonzepte, um Grünflächen im Sinne ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit zu organisieren, die Biodiversität zu steigern und die Flächen zu pflegen sowie an den Klimawandel anzupassen.

Hierbei sind Starkregenereignisse, welche auch im Winter zu extremen Schneefall führen könnten genauso wie lange ausgedehnte Trockenphasen sowie die allgemeine Erwärmung zu berücksichtigen. Zukünftige Anforderungen an unsere urbanen Baumstandorte, welche der mittleren Verweildauer (Lebenszyklus) gerecht werden und zum Teil eine gezielte Steigerung der Biodiversitäts- und Ökosystemleistung durch Baumhabitate ermöglicht, ohne die Verkehrssicherungspflicht zu konterkarieren.

Fazit

All dies muss neben den architektonischen, zum Teil denkmalpflegerischen Belangen und den Unterhaltungskosten schon bei der Planung von Anlagen Berücksichtigung finden.  Werden die Wünsche unseres Teams umgesetzt, so bleibt der Bedarf einer nachfolgenden regelmäßigen fachgerechten Pflege mit der notwendigen Mittel- und Personalausstattung.

Denn ohne Moos nichts los J.