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Stifterin und Stifter des Bruhn-Förderpreises:
Dr. Annegret Bruhn und Prof. Dr. Hans Dietrich Bruhn



Hans Dietrich Bruhn wurde am 18. Juni 1937 in Hamburg geboren. Nach dem Medizinstudium und der Promotion nahm er 1962 seine wissenschaftlich-klinische und labordiagnostische Arbeit zunächst im Universitätsklinikum Eppendorf in Hamburg auf. Daran schloss sich seine wissenschaftliche Tätigkeiten im Katharinenhospital am Klinikum Stuttgart, im Bürgerspital in Basel und an der New York University in den USA an. 1967 wechselte Bruhn an die I. Medizinische Universitätsklinik Kiel, wo er 1972 auch die Habilitation zum Thema "Die antithrombotische Therapie durch Aktivierung der Fibrinolyse und Hemmung der Gerinnung" durchführte.

Aufgrund seiner labordiagnostischen Interessen wurde Bruhn 1972 auch zum Leiter des Zentrallabors an der I. Medizinischen Universitätsklinik ernannt. 1981 wurde Bruhn auch stellvertretender Direktor der I. Medizinischen Universitätsklinik; diese Tätigkeit nahm er bis zu seiner offiziellen Pensionierung im Jahre 2002 wahr.

1994 führte Bruhn sämtliche Laboratorien des Universitätsklinikums Kiel zum so genannten Zentrallabor zusammen und wurde Leiter dieser neuen Institution. Seine Tätigkeit dort endete im Jahr 2006.

Hans Dietrich Bruhn war über 20 Jahre lang verantwortlicher Hauptherausgeber der Zeitschrift Hämostaseologie (Schattauer Verlag, Stuttgart) und veröffentlichte rund 300 Publikationen einschließlich der Herausgabe von sechs wissenschaftlichen Bänden zum Thema Hämostaseologie und Labormedizin.

Am 11. Juli 2011 ist Prof. Dr. Hans Dietrich Bruhn im Alter von 74 Jahren in Kiel verstorben.


Annegret Bruhn wurde am 18. Januar 1949 in Bordesholm geboren. Nach dem Besuch der Schule folgte zunächst eine landwirtschaftlich-technische Ausbildung in der Bundesanstalt für Milchforschung in Kiel. Anschließend arbeitete sie im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte an mehreren Instituten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Zum Wintersemester 1979 begann Annegret Bruhn an der Pädagogischen Hochschule Kiel ein Studium der Fächer Deutsch und Geschichte für das Lehramt an Realschulen. Nach dem Examen folgte eine Dissertation in der Didaktik der Geschichte mit dem Thema "Die Präparanden. Lehrerbildung in Schleswig-Holstein 1867 - 1918" bei Prof. Dr. Kurt Jürgensen.

Nach der 1992 erfolgten Promotion war sie als Lehrbeauftragte im Fach Geschichte an der Pädagogischen Hochschule sowie nachfolgend an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der CAU tätig. Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit beschäftigte sie sich schwerpunktmäßig mit der Geschichte der Schule und der Lehrerbildung in Schleswig-Holstein, woraus entsprechende Buchveröffentlichung hervorging. Darüber hinaus nahm sie ehrenamtliche Tätigkeiten im Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseum in Molfsee wahr.

Im Jahr 2010 gründeten die Eheleute Bruhn die Bruhn-Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung an der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.



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