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Mara Burkel
Stipendiatin im Deutschlandstipendienprogramm an der Uni Kiel 2011/2012
Zunächst möchte ich die Gelegenheit nutzen, mich an dieser Stelle bei meinem Stipendiengeber/ meiner Stipendiengeberin ganz herzlich für die Unterstützung zu bedanken. Da dieser/ diese anonym ist, habe ich nur auf diesem Wege die Möglichkeit dazu. Das Deutschlandstipendium hat mir in mehrfacher Hinsicht sehr geholfen.
Ich bin zum einen nicht mehr nur von der Unterstützung meiner Eltern abhängig, wodurch sich mein Gefühl, "den Eltern auf der Tasche zu liegen", gelegt hat und diese entlastet sind, was positive Auswirkungen auf die Beziehung zu meinen Eltern hat.
Zum anderen ist es selbstverständlich so, dass sich meine gesamte finanzielle Situation entspannt hat. Somit bin ich auf der einen Seite in der Lage, mir die zahlreichen medizinischen Fachbücher leisten zu können, was natürlich meine Lernsituation unbeschwerter macht. Zusätzlich ist es mir möglich, jeden Monat etwas Geld zurückzulegen, das ich in der Zukunft für die Finanzierung von Famulaturen und Praktika im Ausland nutzen möchte.
Das Deutschlandstipendium wirkt sich auf der anderen Seite auch auf meine Freizeit aus, die ich etwas sorgloser gestalten kann. Aufgrund meiner positiven finanziellen Entwicklung muss ich nicht zusätzlich arbeiten gehen, weshalb ich umso mehr Zeit für meine ehrenamtliche Tätigkeit im Kieler Hospiz habe. Der Umgang mit den todkranken Menschen ist sehr bedeutsam für mich und meine persönliche Entwicklung und ich glaube, dass dieses Ehrenamt auch für meine zukünftige Arbeit als Ärztin außerordentlich wichtig ist.
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Mara Burkel |
Durch die gewonnene Zeit habe ich außerdem immer wieder die Möglichkeit, mich im elterlichen Betrieb (ambulanter Pflegedienst) einzubringen, wo ich weitere Erfahrungen im Umgang mit Patienten sammeln kann.
Abschließend möchte ich sagen, dass es für mich eine große Ehre ist, eine der ersten 70 Stipendiaten und Stipendiatinnen zu sein. Es motiviert und spornt mich immer wieder von Neuem an, zu wissen, dass sowohl der Bund als auch ein privater Förderer/ eine private Förderin in mir ein begabtes und leistungsstarkes Talent sehen, das sie gerne unterstützen. Dies hat besonders mein Selbstwertgefühl gesteigert und mich weiter darin bestärkt, den richtigen Weg für mich gefunden zu haben.
Mara Burkel Im März 2012
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Zuständig für die Pflege dieser Seite:
sgrosse-aust@praesidium.uni-kiel.de,
Tel. +49 (0)431 880-1490
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