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Sophia Wesseler

Stipendiatin im Deutschlandstipendienprogramm an der Uni Kiel 2011/2012



Seit Oktober 2011 erhalte ich ein Deutschland­stipendium von Claus Frömsdorf in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ich studiere jetzt im vierten Semester Medizin an der CAU und im Sommer werde ich mein erstes Staatsexamen machen. Das erfordert viel Einsatz, für einen Nebenjob bleibt da wenig Zeit. An der Uni wird ja generell ein enormer Druck aufgebaut, es werden immer bessere Leistungen erwartet, jedes Institut möchte in Rankings gut dastehen, und jeder von uns Studenten möchte sich selbst die besten Chancen erarbeiten.

Durch das Stipendium werde ich entsprechend sehr entlastet. So kann ich mich ohne finanzielle Sorgen ganz dem Studieren widmen, mit mehr Spaß lernen und bessere Ergebnisse erzielen. Die nötigen Materialien wie Kittel oder Präparier­besteck kann ich mir ohne Bedenken besorgen und neue Fachbücher in Ruhe zu Hause lesen. Und in meiner Freizeit kann ich wirklich entspannen und neue Kräfte sammeln.

Mit Herrn Frömsdorf treffe ich mich einmal im Monat zum Mittagessen. Dort kann ich von meinem Studium und Leben erzählen und bekomme gleichzeitig eine Vorstellung davon, wer mein Sponsor ist. Für mich sind diese Treffen sehr bereichernd und es ist mir wichtig, Herrn Frömsdorf meine Dankbarkeit zu zeigen. Und wenn dann auch noch gerade ein Anatomietestat oder ähnliches geschafft ist, freuen wir uns gemeinsam darüber. Ein Stipendium zu stiften, ist sehr großzügig, und für einen Studenten verändert sich dadurch viel.

Sophia Wesseler
Das Deutschlandstipendium ist so eine tolle Möglichkeit, auf einer recht persönlichen Ebene zu fördern und gefördert zu werden. Nicht nur von dem Geld, sondern auch von den Kontakten und Erfahrungen der Stifter können die Stipendiaten profitieren. Die Stifter auf der anderen Seite bekommen vielleicht neue Denkanstöße und können die Fortschritte ihrer Schützlinge mit verfolgen.

Nach dem Studium würde ich gerne in die Forschung gehen, vielleicht sogar an der Uni bleiben. Herr Frömsdorf ist ehemaliger Syndikus der CAU und kann mir daher viel über die Strukturen einer Universität erzählen, was für mich besonders interessant ist.

Außerdem ist es eine große Auszeichnung, das Deutschlandstipendium zu erhalten. Es steht für gute Leistungen und Engagement und wird daher auch bei späteren Bewerbungen positiv auffallen.

Sophia Wesseler
Im Februar 2012

Zuständig für die Pflege dieser Seite: sgrosse-aust@praesidium.uni-kiel.de, Tel. +49 (0)431 880-1490