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Fabian Wolff
Stipendiat im Deutschlandstipendienprogramm an der Uni Kiel 2011/2012
Vom Plan eines nationalen Stipendienprogramms hatte ich bereits einige Zeit vor dem eigentlichen Startschuss des Deutschlandstipendiums in den Medien erfahren und verfolgte die Entwicklung seitdem mit großem Interesse. Ein von BAföG, politischer und religiöser Weltanschauung unabhängiges Stipendium für leistungsstarke Studierende schien mir in der deutschen Stipendienkultur deutlich unterrepräsentiert zu sein. Umso erfreuter war ich deshalb zu hören, dass sich die Universität Kiel am Programm beteiligen würde - und noch mehr freute ich mich, als ich die Zusage für eines der Stipendien erhielt.
Nach nun knapp einem halben Jahr als Deutschlandstipendiat kann ich feststellen, dass sich meine Erwartungen an das Stipendium mehr als bestätigt haben: Monatlich 300 Euro zusätzlich zur Verfügung zu haben sind eine merklich spürbare Erleichterung. Meine Arbeitszeit neben dem Studium konnte ich halbieren. Gleichzeitig blieb am Monatsende mehr Geld in der Tasche übrig - sei es für das ein oder andere zusätzliche Buch zu einem besonders spannenden Thema oder auch für ein Hobby abseits des Schreibtisches.
Zwei wichtige Aspekte des Deutschlandstipendiums hatte ich allerdings unterschätzt: Beim einen handelt es sich um eine zunehmende Identifikation mit der Region und der Universität. Durch den lokalen Bezug des Stipendiums hat sich insbesondere mein Blick auf die Hochschule verändert. Mit anderen Worten: Seit dem Erhalt des Stipendiums gehe ich gewissermaßen mit anderen Augen über den Campus und fühle mich auf stärkere Weise als Student der CAU.
Beim anderen Aspekt, der mir zum Zeitpunkt der Bewerbung weniger bewusst war, denke ich an eine Art Unabhängigkeit vom zeitlich doch recht straff gefassten Studienplan durch die finanzielle Unterstützung.
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Fabian Wolff |
Durch das Stipendium steht mir Zeit zur Verfügung, die ich etwa für soziales Engagement, Kompetenzerweiterung oder Themen, in die ich mich über den vorgesehenen Vorlesungsinhalt hinaus vertiefen möchte, verwenden kann. Beispielsweise konnte ich mich in diesem Semester näher mit dem Thema der Hypnose auseinandersetzen. In den Semesterferien werde ich ein Praktikum an einer südafrikanischen Schule für Autisten absolvieren. Gerade solche Möglichkeiten individueller Schwerpunktsetzung haben sich wiederum besonders anspornend auf mein Studium ausgewirkt. Neben dem Wissen über die Wertschätzung meiner Leistungen motiviert mich das Deutschlandstipendium in dieser Hinsicht auf eine weitere Art.
Ich hoffe, dass wir mit dem Deutschlandstipendium 2011 erst den Auftakt eines erfolgreichen Konzepts erleben konnten und möchte mich bei allen Förderern, insbesondere der Stipendienstiftung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, herzlich bedanken.
Fabian Wolff Im März 2012
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