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Swantje Bastin
Stipendiatin im Deutschlandstipendienprogramm an der Uni Kiel 2011/2012
Ich studiere Physik des Erdsystems – Meteorologie, Ozeanografie und Geophysik an der Christian-Albrechts-Universität, mittlerweile im vierten Semester. Seit dem Wintersemester 2012/2013 bekomme ich nun ein Deutschlandstipendium von der der Buchhandlung Hugendubel.
Die monatlich 300 Euro machen es mir möglich, ohne Nebenjob zu studieren. Das ist bei meinem Studium eine große Erleichterung. Schon die vorgesehenen Inhalte sind relativ zeitaufwändig, ich bin aber zusätzlich sehr froh über die Möglichkeit, meine Kenntnisse auch aus eigenem Interesse zu verbreitern.
Mein Studiengang besteht ja eigentlich aus drei verschiedenen Fächern, dabei kann natürlich in jedem einzelnen nur wenig mehr als Grundlegendes vermittelt werden oder aber ich müsste mich auf eines festlegen und dieses vertiefen. Mich jetzt schon so einschränken zu müssen, fände ich aber sehr schade. Der umfassende Anspruch von Physik des Erdsystems ist ja das Besondere des Studiengangs und einer der Gründe, warum ich mich für ihn entschieden habe. Dadurch, dass ich das Deutschlandstipendium bekomme, habe ich genug Zeit, mehr der angebotenen Vertiefungen zu belegen als für den Bachelor unbedingt notwendig. Diese Chance ist mir sehr wichtig.
Ich glaube, dass ich nicht nur fachlich viel mehr Sicherheit gewinne, indem ich die Bachelorsemester so intensiv nutze wie möglich, sondern auch, was Entscheidungen über mein weiteres Studium betrifft.
Während der letzten Semester habe ich mich außerdem auf ein Auslandsjahr vorbereitet, das ich im Studienjahr 2013/2014 in Norwegen verbringen möchte. Dazu habe ich zum Beispiel neben meinen regulären Vorlesungen Norwegisch gelernt, was mit dem Stipendium nun zum Glück zeitlich problemlos möglich ist.
Darüber hinaus ist das mir zur Verfügung gestellte Geld ein willkommener finanzieller Puffer für das Jahr in Norwegen, denn dort sind die Lebenserhaltungskosten viel höher als hier in Deutschland und sogar mit zusätzlicher Unterstützung durch das Erasmus-Austauschprogramm der Europäischen Union nicht einfach zu tragen. Ich glaube und hoffe, dass das Auslandsjahr eine große Bereicherung für mein Studium sein wird.
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Swantje Bastin |
Ohne das Deutschlandstipendium hätte ich natürlich ebenso gern einen Teil meines Studiums im Ausland verbracht, mich aber sicher bei der Realisierung dieses Vorhabens sehr viel schwerer getan.
Auch für meine Eltern stellt das Deutschlandstipendium, das ich bekomme, eine Entlastung dar. Ich habe zwei jüngere Schwestern, und eine davon zieht nun auch von zu Hause aus. Auch sie wird studieren; bis wir finanziell auf eigenen Füßen stehen können, wird es also noch einige Jahre dauern.
Die stellvertretende Geschäftsführerin der Buchhandlung Hugendubel habe ich bei der Übergabe der Stipendienurkunden kennengelernt. Das war eine nette Begegnung, seitdem besteht aber kein Kontakt zwischen mir und meinem Stipendiengeber mehr, bis auf meine gelegentlichen Besuche der Buchhandlung zwecks Literaturerwerb.
Über die finanzielle Unterstützung hinaus kann mir die Buchhandlung, denke ich, auch keine Hilfe zur Verfügung stellen, denn die Fachgebiete unterscheiden sich doch deutlich. Vielleicht würden Stipendiat und Stipendiengeber wechselseitig mehr profitieren, wenn Studienfach des Studenten und Arbeitsfeld des Unternehmens besser zusammenpassten. Allerdings litte dann die Chancengleichheit bei der Vergabe der Stipendien, deswegen halte ich eine größere Abstimmung mit den Unternehmen bei der Auswahl gar nicht für wünschenswert.
Ich bin jedenfalls der Buchhandlung Hugendubel und der Universität Kiel sehr dankbar für die Unterstützung, die ich durch das Deutschlandstipendium genießen darf.
Swantje Bastin Im März 2013
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