Graduierteneinrichtungen

Graduiertenzentrum

Das Graduiertenzentrum ist eine zentrale Einrichtung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Die Leitung besteht aus Vertretern des  Präsidiums, der Fakultäten, der fakultätsübergreifenden Promotionsprogramme und Promovierenden. Der Leitung ist zur Beratung ein Beirat zur Seite gestellt und eine Geschäftsstelle zugeordnet.

Hier können sie die Satzung des Graduiertenzentrums nachlesen.

Das Graduiertenzentrum stellt überfachliche Qualifizierungsangebote und Angebote zur Karriereplanung für Doktorandinnen und Doktoranden zur Verfügung. Es fördert die Eigeninitiative und wissenschaftliche Selbstständigkeit von Doktorandinnen und Doktoranden und unterstützt die Internationalisierung der Promotionsphase. Das Service-Büro der Geschäftsstelle des Graduiertenzentrums berät und informiert zum Thema Promotion sowie zur wissenschaftlichen Karriere. Antragstellerinnen und Antragsteller drittmittelfinanzierter Promotionsprogramme erhalten hier ebenfalls Beratung.

Integrated School of Ocean Sciences (ISOS)

Die Integrated School of Ocean Sciences (ISOS) ist die zentrale Plattform für Promovierende der Meereswissenschaften in Kiel.

Das Programm bietet Promovierenden und Betreuern einen Rahmen für eine umfassende und interdisziplinäre Betreuung während der Promotion. Ein zentraler Aspekt des Programmes ist die Promotionsbetreuung durch mind. 2 Betreuer. Darüber hinaus können Promovierende finanzielle Unterstützung für Konferenzen erhalten, kleine Projekte, sogenannte Miniproposals, beantragen und von einem breiten Angebot verschiedener Kurse & Events profitieren – alles im Kontext der Meereswissenschaften. Die Promovierenden haben zudem die Möglichkeit, sich über ihren fachlichen Horizont hinaus weiterzubilden und sich mit Karriereoptionen nach der Promotion auseinanderzusetzen.

Zur Website der Integrated School of Ocean Sciences (ISOS)

 

Human Development in Landscapes (HDL)

Um die Entwicklung menschlicher Gesellschaften zu verstehen, muss man die Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen sowie seiner physischen und seiner wahrgenommenen Umwelt genau erfassen.

In der Graduiertenschule Human Development in Landscapes an der Universität Kiel wird dies anschaulich durch zahlreiche Promotionsprojekte, die archäologische Probleme angegangen haben und angehen. Während die Naturwissenschaften Umweltbedingungen präzise beschreiben, können zugleich Kulturwissenschaften und Archäologie wichtige Hinweise und Anhaltspunkte für die wissenschaftliche Analyse liefern.

Intensivierte Vernetzungen zwischen akademischen Disziplinen, der wachsende Bedarf Promovierender an analytischer Ausstattung und effizienter Infrastruktur, aber auch eine zunehmend internationalisierte Forschungslandschaft schufen die Notwendigkeit für die Einrichtung einer multidisziplinären Graduiertenschule (GS).

Diese Schule stellt unseren Doktoranden neue Forschungs- und Kommunikationsstrukturen zur Verfügung und ermöglicht es ihnen damit, innovative Forschung zu betreiben. Die Schule ist Teil der Exzellenzinitiative der deutschen Bundesregierung.

Zur Website der Graduiertenschule "Human Development in Landscapes (HDL)

International Max Planck Research Schools (IMPRS)

Als gemeinsames Projekt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, des Max-Planck-Instituts für Evolutionsbiologie in Plön und des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR) ist in Kiel und Plön eine neue Graduiertenschule zum Thema Evolutionsbiologie eingerichtet worden.

Sie heißt International Max-Planck Research School for Evolutionary Biology (IMPRS) und bietet Doktoranden mit evolutionsbiologischem Schwerpunkt ein interaktives Forum zum Austausch neuer Ideen und Forschungsergebnisse.

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The Research Training Group 1459

The Research Training Group 1459 is formed by scientists from the University Medical Center Hamburg-Eppendorf, the Institute of Biochemistry at Kiel University and the Bernhard-Nocht-Institute for Tropical Medicine in Hamburg. Its program is open to students with a diploma/master in natural sciences and to medical students.

The general topic of the RTG is sorting and transport of selected proteins within the Golgi apparatus and endosomal compartments. In these organelles the decision is made whether a newly synthesized protein reaches its target via the secretory/biosynthetic pathway, or a recently internalized molecule (or bacterium) reaches its intracellular destination via the endocytic/phagocytic pathway. Missorted proteins may lead to loss of function in their target organelles affecting the well being of the cell and the organism as a whole.

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Research Training Group 1743 - genes, environment, inflammation

Within this Research Training Group we will study the environmental influences responsible for the development of complex, chronic diseases. Moreover, we will systematically examine the previously understudied interplay between the (micro-)environment and predisposing genetic factors. Our research is based on a highly interdisciplinary and technology-driven approach and involves scientists from many different countries.

Our results will help to define novel pathophysiological trigger factors and aid the development of innovative therapeutic approaches. Much of our work is based on mouse models, as these warrant a homogeneous and controlled modification of the environment; for example, different diets can be fed and the impact on the gut microbiome and inflammatory conditions measured. Having access to patients, we will validate our findings in the human model system, too.

Another focus of our Research Training Group is on the gut microbiome, an organ-like system that recently received a lot of attention due to its relevance in metabolism, health and disease, and due also to the avenue that it may be modified by means of pre- and probiotics.

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Postdocs

Karrierewege in der Wissenschaft – das Selbstverständnis der CAU

Die CAU zählt alle promovierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Personengruppe „wissenschaftlicher Nachwuchs nach der Promotion“ – kurz „Postdoktorand/-inn/-en“ –, die in einer Phase vertiefter Qualifizierung und voranschreitender wissenschaftlicher Selbstständigkeit an der Universität tätig sind. Hierzu zählen ebenfalls Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren. Die CAU weiß um promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Berufstätigkeit in aufeinanderfolgenden Drittmittelprojekten mit befristeten Arbeitsverträgen stattfindet.

Der Bildungsauftrag der CAU umfasst neben den Studierenden und Promovierenden explizit auch die Gruppe der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler nach der Promotion. Die CAU versteht sich als Universität, die Postdoktorand/-inn/-en die Möglichkeit eröffnet, sich auf verschiedene Karrierewege vorzubereiten, d.h. sowohl auf universitäre Laufbahnen, die insbesondere in eine Professur münden, als auch auf Tätigkeiten, die im außerakademischen Bereich liegen. Dieser Abschnitt der Qualifizierung ist mit einem hohen Risiko behaftet und sollte jedoch zugleich chancenreiche Perspektiven eröffnen.

Daher ist die CAU bestrebt, den Postdoktorand/-inn/-en geeignete Rahmenbedingungen und Qualifizierungsmöglichkeiten anzubieten; darunter auch solche, die sie für außeruniversitäre Tätigkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft vorbereiten. Die CAU strebt darüber hinaus an, durch Professionalisierung und Vertragsgestaltung die Planbarkeit der Karriere für Postdoktorand/-inn/-en in der Qualifizierungsphase zu verbessern.

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GRK 2154 Materials for Brain (M4B)

Materials for Brain (M4B): Thin film functional materials for minimally invasive therapy of brain diseases.

The treatment of patients with chronic brain diseases is mainly based on systemic drug treatments. Sufficiently large drug concentrations in the brain are often accompanied by side effects affecting other organs in the body. Neural implants, which allow localized and individualized therapy, are an alternative solution if they can satisfy the following requirements: they must be compact, biocompatible, resilient and highly flexible, particularly when used in kids and teens.

Defined, nano-scale, therapeutically active coatings as well as suitability of the implants for diagnostics with magnetic resonance imaging (MRI) can open up new prospects for novel therapies. In order to reach these goals, micro-structured, functional materials based on thin film technology will be investigated for innovative local treatment of epilepsies, brain tumors and vascular diseases. Material-controlled drug release and implant interactions with cells will initially be studied using cell cultures. Subsequently, the effect of the implants on specific structures and functions of the brain will be investigated in disease-related animal models by histological and in vivo approaches by MRI and functional tests (behavioral tests, electroencephalography).

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Aktuelles

Forscherinnen und Forscher von der Förde

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