BMWi: Kerntechnik / Reaktorsicherheitsforschung
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert durch seine Initiative „Kompetenzerhalt in der Kerntechnik (KEK)“ seit 1996 die Ausbildung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Gebiet der Sicherheitsforschung für kerntechnische Anlagen und trägt damit zum Erhalt wissenschaftlicher Expertise auf diesem wichtigen Gebiet bei. Auch in Zukunft werden hochqualifizierte Experten für kerntechnische Sicherheit in Deutschland dringend benötigt, sei es zur Bewältigung der national anfallenden Aufgaben im Zusammenhang mit dem Rückbau kerntechnischer Anlagen, der Entsorgung radioaktiver Abfälle oder zur unabhängigen Bewertung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen.
Im Rahmen der aktuellen Förderinitiative 2017/18 sollen Arbeiten zu dem Forschungsschwerpunkt „Anlagenverhalten und Unfallabläufe“ gefördert werden.
Themenbereiche:
• Anlagenverhalten, Transienten und Auslegungsstörfälle (z.B.: Thermohydraulik bei Transienten und Leckstörfällen, Reaktorphysik und Brennstabverhalten, ...)
• Schwere Störfälle und Unfallabläufe (z.B.: Kernschmelze im Reaktordruck- und Sicherheitsbehälter, Wasserstoffverteilung und -verbrennung, Gegenmaßnahmen, Spaltproduktverhalten, ...)
• Probabilistische Sicherheitsanalysen
• Innovative Sicherheitssysteme
• Sicherheitsrelevante Einflüsse menschlicher Handlungen und der Organisation
Einsendeschluss für Projektskizzen ist der 15. Februar 2018.