Nachhaltig Wissen stiften - Forschung und Lehre begleiten

Die Entwicklung von Universitäten ist eng mit dem bürgerlichen Gemeinsinn und der Verantwortung verbunden, die private Förderer für den Bildungsgedanken, für Lehre, Forschung und die damit verbundene gesellschaftliche Entwicklung übernehmen. Private Initiative, Mäzenaten- und Stiftertum begleiten auch die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel seit den Tagen ihrer Gründung im Jahr 1665. Stiftungen an der Universität, die hier kurz vorgestellt werden, sind Teil der Universitäts-Geschichte und lebendige Beispiele wirkungsvollen privaten Engagements für Forschung und Lehre. Die Zwecke, zu deren Verwirklichung die Erträge eingesetzt werden, sind so vielfältig wie die Anliegen der Stifterinnen und Stifter. In dieser Übersicht finden Sie jene Stiftungen, die als Treuhand- oder selbstständige Stiftungen mit dem Korporationsvermögen der Christian-Albrechts-Universität verbunden sind. Viele Stiftungen bieten die Möglichkeit der Zustiftungen, um die Erträge zu mehren.

Universitätsstiftung

1974 aus Zustiftungen mit dem Zweck zur Förderung von Forschung und Lehre gegründet. Sie unterstützt Profil bildende wissenschaftliche Leistungen und das akademische Leben. Die Universitätsstiftung fördert die exzellente Entwicklung der Schwerpunkte und Projekte aller Fakultäten, Kommunikationsmaßnahmen sowie das akademische Leben der Christian-Albrechts-Universität – Tagungen, Kongresse etc. Spenden in jeder Höhe, die das Stiftungskapital mehren oder unmittelbar einem definierten Zweck zukommen, sind hoch willkommen. Zustiftungen ab 50.000 Euro bilden Fonds, die den Namen der Stifterin bzw. des Stifters tragen können. 

Schönhauser-Stiftung

1885 vom Reichskanzler Otto Eduard Leopold von Bismarck anlässlich seines 70sten Geburtstags gestiftet. Sie fördert Studierende für das Lehramt an Gymnasien durch Unterstützung von Auslandsreisen.

Stiftung zur Erforschung der Schleswig-Holsteinischen Geschichte und Heimatkultur

1943 vom Provinzialverband der Provinz Schleswig- Holstein gestiftet. Sie fördert die Forschung und Lehre zur Geschichte Schleswig-Holsteins durch Stipendien sowie Zuschüsse zu Reise- und Druckkosten.

Stipendienstiftung

1957 aus Zustiftungen mit dem Zweck der Stipendienvergabe gegründet. Sie fördert Studierende und Promovenden mit besonderen Leistungen durch Stipendien.

Dr. Helmut Robert-Gedächtnis-Stiftung

1979 von Dr. Helmut Robert, ehem. Arzt am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, gestiftet. Sie fördert Studierende der Medizin sowie der Natur- und Musikwissenschaften durch Stipendien.

Stiftung Michaelis und Pfannenstiel

1980 gestiftet von Prof.Dr. Kurt Semm, Pionier der Laparoskopie als diagnostische Methode in der Frauenheilkunde. Sie fördert herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Geburtshilfe durch Vergabe von Preisen der Gynäkologie (Pfannenstiel- Medaille) und der Geburtshilfe (Michaelis-Medaille).

Ferring-Stiftung

1983 von Dr. Frederik Paulsen, sen. gestiftet. Sie fördert hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Endokrinologie durch Verleihung des Ferring-Preises.

Stiftung zur Förderung der Medizinischen Forschung

1990 aus Zustiftungen von Vermächtnissen, insbesondere zur Förderung der Krebsforschung, gebildet. Sie fördert medizinische Forschungsvorhaben und wissenschaftlichen Nachwuchs durch Stipendien, darüber hinaus auch das Internationale Begegnungszentrum.

Hensel-Stiftung

1993 vom Ehepaar Irmgard und Walther Hensel gestiftet. Sie fördert die Erforschung chronischer Erkrankungen und den medizinischen wissenschaftlichen Nachwuchs durch Projektförderung sowie durch die Vergabe des Hensel-Preises.

Karl-Walter und Charlotte Breitling-Stiftung

1993 vom Ehepaar Karl-Walter und Charlotte Breitling gegründet. Zweck der Stiftung ist der Erwerb und die Ausstellung von qualitätsvollen Bildern, Grafiken und figürlichen Skulpturen. Die Kunstwerke sollen vorrangig in der Kunsthalle zu Kiel ausgestellt werden.

Dr. Peter Hirschfeld-Stiftung

1995 von Dr. Peter Hirschfeld, ehem. Landeskonservator Schleswig-Holstein, gestiftet. Sie fördert das Kunsthistorische Institut, insbesondere durch Unterstützung von Veröffentlichungen.

Stiftung Reinhardt und Johanna Guldager

1997 von den Eheleuten Guldager gestiftet. Sie fördert die Präsentation der Guldager-Sammlung im Archäologischen Landesmuseum auf Schloß Gottorf sowie interdisziplinäre Arbeiten von Studierenden (Schleswig- Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg- Vorpommern) durch Vergabe des Guldager-Preises.

Dr. Gisela Schindler-Stiftung

1998 von Prof. Dr. Ralph Norwid Schindler, ehem. Direktor des Instituts für Physikalische Chemie an der Christian-Albrechts-Universität, im Andenken an Dr. Gisela Schindler gestiftet. Sie fördert Vortragsveranstaltungen und kulturelle Vorhaben der CAU sowie die Klosterkirche Bordesholm.

Dr. Ralph Norwid Schindler-Stiftung

2003 von Prof. Dr. Ralph Norwid Schindler gestiftet. Sie fördert die physikalisch-theoretische Chemie an der CAU durch die Vergabe des Familie-Schindler-Förderpreises, die Gestaltung von Vortragsveranstaltungen und Ausstattung von Forschung und Lehre.

Beigelsche Stiftung

2006 von Annelore Beigel gestiftet. Sie fördert herausragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Immunologie und HNO-Heilkunde sowie herausragende Promotionsarbeiten im Bereich der Immunologie und HNO-Heilkunde durch die Verleihung des Beigelschen Promotionspreises.

Dr. Kock-Stiftung

2007 von Maria Theresia und Dr. Friedrich Karl Kock gestiftet. Sie fördert Studierende der Medizin durch monatliche Zuschüsse.

Bewerben Sie sich

Sie können Anträge auf Förderungen aus den Stiftungen zur Förderung für den Lebensunterhalt stellen. Für die Anträge zu allen anderen Förderarten ist der 30. April der Bewerbungsschluss. Über die Anträge wird in den Stiftungsratsitzungen in der Regel zwischen dem 1. Juni und Mitte Juli entschieden. Die Förderungen werden jeweils ab August gewährt.

Sie sind antragsberechtigt, wenn Sie an der CAU immatrikuliert sind. Von dieser Regel weichen einige unserer Stiftungen ab: Stiftung zur Erforschung der Schleswig-Holsteinischen Geschichte, Schönhauser Stiftung sowie einige Stiftungen für den Bereich Medizin. Wenn Sie sich ohne Immatrikulation bewerben wollen, informieren Sie sich darum zuvor in einem Gespräch.
 

Lebensunterhalt für Doktorandinnen und Doktoranden

Für einen Antrag bewerben Sie sich formlos und reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • Anschreiben
  • Examenszeugnis in Kopie
  • Lebenslauf (tabellarisch)
  • Darstellung des Promotionsvorhabens (Exposé)
  • Kurzdarstellung des Exposés (Maximal 1/3 Seite)
  • 2 Fachgutachten von Hochschullehrern
  • Nachweis der finanziellen Bedürftigkeit (formlose Erklärung über andere Einkünfte im Zeitraum der Promotionsförderung)

 

Lebensunterhalt für Studierende

Für eine Förderung bewerben Sie sich formlos und reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • Anschreiben
  • Aufstellung der bisher erworbenen Leistungsnachweise oder Kopien der Prüfungszeugnisse
  • Lebenslauf und Darstellung des Studienverlaufs
  • Ausführliche Begründung der Bewerbung (Studienvorhaben im Ausland, Durchführung eines wissenschaftlichen Vorhabens etc).
  • einen Kostenplan
  • Zwei Fachgutachten von Hochschullehrer/inne/n (nicht notwendig bei Anträgen direkt von Hochschullehrer/inne/n)
  • Nachweis der finanziellen Bedürftigkeit (Formlose Erklärung über die Höhe des monatlichen Einkommens zum Zeitpunkt der Förderung, nicht bei Anträgen von Hochschullehrern).

 

Druckkostenzuschüsse, Reisen und andere Sachförderungen

Für eine Förderung bewerben Sie sich formlos und reichen bitte folgende Unterlagen ein:

  • Anschreiben
  • Nachweis der finanziellen Bedürftigkeit (formlose Erklärung über andere Einkünfte)
  • Ausführliche Begründung der Bewerbung
  • Aufstellung eines Kostenplans und Darstellung der Deckung der Kosten (ggf. auch Hinweise auf andere Zuschüsse)
  • Gutachten und Befürwortung der zuständigen Betreuerin oder des Betreuers
  • Erklärung zur Verpflichtung, einen Verwendungsnachweise über die Fördermittel vorzulegen

 

Orientierung

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  • 16:00: Universitätsleitungskonferenz 12.12.2022
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  • 14:30: Senat (2. Sitzung WS 2022/23)
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